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DIE GOLDENE ZEIT DER UFA

12. Januar 2019     DIE GOLDENE ZEIT DER UFA
                              Deutsche Chansons und Schlager der 1930er und 1940er Jahre

Die Ufa-Film- und Musikindustrie und ihre schillernden Stars haben eine Epoche geprägt. Eine fröhliche und staatlich geförderte Kunst, die sich jedoch in einer dunklen Zeit entwickelt hat, so fein wie fies orchestriert von Joseph Goebbels, dem sogenannten Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda. Es war ihm bewusst, dass die Menschen von der täglichen Kriegshetze und Führer-Indoktrination Erholung brauchten, und dass unpolitische Unterhaltung dafür geeignet war. Musik-, Operetten- und Revuefilme erlebten deshalb in den Dreißiger- und Vierzigerjahren einen  ausgesprochenen Boom. Lilian Harvey und Willy Fritsch, Marika Rökk und Johannes Heesters, Hans Albers, IlseWerner und Zarah Leander boten den Zuschauern Glanz und Glamour. Sie ließen sie ihre in Trümmer fallende Welt für wenige Stunden vergessen. Aber wie passt das zusammen? Kann echte Musik und Kunst unter Zensur entstehen?
Manche Künstler wie Zarah Leander wussten geschickt die Waage zu halten: Auf einer Party traf sie den Nazi-Propagandaboss Joseph Goebbels. Der fragte sie gefährlich ironisch: "Zarah ... Ist das nicht ein jüdischer Name?" "Oh, vielleicht", sagte die Schauspielerin, "aber was ist mit Josef?" "Hmmm ... ja, ja, eine gute Antwort", antwortete Goebbels. Auch ein Missbrauch, egal welcher Art, Motivation oder welchen Systems, vermag aber die Kunst weder ihres Charakters zu berauben noch ihren innersten Kern in seinem Sinne zu verderben. Und fest steht, dass die Filmmusik der UFA und ihre Lieder echte Kunst sind: Sie haben nichts von ihrem Glanz verloren und bleiben sehr beliebt.
Wir bieten eine charmante und nostalgische musikalische Revue der Ufa-Ära und zeichnen das Porträt einer zwiespältigen Epoche … Willkommen im Salon von Zarah Leander…

Titelliste

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
Bel ami
Da geh ich zu Maxim
Die Kleptomanin
Du bist die Rose vom Wörthersee
Durch dich wird diese Welt erst schön
Ein Freund ein guter Freund
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich brech die Herzen der stolzesten Fraun
Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn
Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre
In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine
Irgendwo auf der Welt
Haben Sie den Hut von Fräulein Molly schon gesehn          
Nur nicht aus Liebe weinen
Oh Gott wie sind wir vornehm
Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt
Wochenend und Sonnenschein
Ralph Arthur Roberts
Hans Fritz Beckmann / Theo Mackeben
Franz Lehár
Friedrich Hollaender
Hans Lang / Erich Meder
Michael Jary / Hans Fritz Beckmann
Werner Richard Heymann
Friedrich Hollaender
Lothar Brühne / Bruno Balz
Michael Jary / Bruno Balz
Friedrich Hollaender
Franz Grothe
Werner Richard Heymann / Robert Gilbert
Leo Leux / Bruno Balz
Hans Fritz Beckmann / Theo Mackeben
Eduard Künnecke
Franz Lehár
Milton Ager / Charles Amberg



Marie Giroux und Jenny Schäuffelen (Mezzosopran)

haben sich auf einer Yacht auf der Seine getroffen. Das glaubt man vielleicht nicht, aber auch als Duo muss es Liebe auf den ersten Ton sein. Seitdem haben sie mit ihrem ersten Programm “Pariser Flair” zahlreiche Auftritte im deutschsprachige Raum bestritten, und das sogar sehr erfolgreich. Marie und Jenny verfügen auch über ein breites Opernrepertoire, denn wie jede Frau lieben sie Dramen mit oder ohne Happy End. Eine andere Gemeinsamkeit haben beide Musikerinnen auf jeden Fall: ihren Sinn für Humor, den sie in ihren Programmen regelmäßig aufblitzen lassen. Beide sind präzise und hochprofessionell in ihrer Arbeitsweise, und wenn sie sich dopen, dann höchstens mit Süßigkeiten, um die Proben mit guter Laune zu überstehen. Marie und Jenny fühlen sich auf einer Mission: Sie teilen gern ihre Leidenschaft für gute Musik mit dem Rest der Welt.

Joseph Schnurr (Tenor und Klavier)

Der kanadische Tenor Joseph Schnurr schloss 2005 seine Gesangsausbildung an der Wilfrid Laurier University, Kanada mit Auszeichnung ab. Seit 2005 lebt Joseph Schnurr in Berlin, wo er an der HfM “Hanns Eisler” studiert hat. In 2014/15 sang Joseph Schnurr u.a den Tamino in Mozarts Zauberflöte in der Münchener Philharmonie, den Tanz meister in Strauss’ Ariadne auf Naxos mit der Pacific Opera Victoria (Kanada), Lamberto in Maestro di Musica von Pergolesi (Stuttgart), als Evangelist sang er in Bachs Matthäuspassion in Eisenach und den Evangelist in Bachs Johannespassion in Stuttgart sowie in Kanada und Bachs Weihnachtsoratorium im Berliner Dom. In der letzten Zeit sang er als Solist in zahlreichen Opern und Oratorien durch Europa und Kanada. z.B. den Tamino in der Zauberflöte in Wladiwostok Russland, Titus in Mozarts Titus im Bode- Museum Berlin, Haydns Schöpfung im Berliner Dom. Messias von Händel in Toronto und Halifax (Kanada), Bachs Matthäuspassion auf Malta, das Mozart Requiem in Rom und die Schubert Es Dur messe und die neunte Symphonie von Beethoven, beide in der Berliner Philharmonie.


Beginn

19.30 Uhr im Wappensaal Schloss Lübben


Preis
Parkett 20,00 €


Infos & Tickets:
Spreewal-Service Lübben (Spreewald)
Ernst-von-Houwald-Damm 15
15907 Lübben (Spreewald)
Tel.: 03546 3090
Fax: 03546 225011
E-Mail: spreewald-service@tks-luebben.de