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Denkmal im Hain

Während der von 1922 auf 1923 verschobenen sogenannten „Jägertage“ vom 09.06. - 11.6.1923 wurde am 10.06.1923 als Erinnerung an das von den Siegermächten des 1. Weltkrieges 1918 verbotene Brandenburgische Jägerbataillon Nr. 3 eine vom Bildhauer Victor geschaffene Jägerskulptur aufgestellt.
 
Sie zeigte einen in typische Jägeruniform gekleideten und mit einem auf dem Gewehr aufgepflanzten Hirschfänger im Angriff befindlichen Angehörigen des Bataillons, der über ein bereits erobertes gegnerisches Kanonenrohr stieg.
Das Denkmal stand nach dem Ende des zweiten Weltkrieges noch einige Zeit, verschwand aber dann auf bisher ungeklärte Art und Weise.

Am 01.03.1956 schlug der Kreisfriedensrat Lübben vor, den Sockel des ehemaligen Jägerdenkmals in eine kleine Gedenkstätte bzw. in ein Mahnmal zur Erhaltung des Friedens umzugestalten. Das geschah in einer Feierstunde am 05.09.1959. An dem Sockel wurden eine Tafel mit der Inschrift „Millionen Opfer zweier Weltkriege mahnen zum Frieden“ und darunter das Symbol der Friedensbewegung, Picassos Friedenstaube, angebracht.
In der Folgezeit fanden an diesem Mahnmal zum 1. September, dem Weltfriedenstag, Feierstunden statt, in denen zur Erinnerung an die gefallenen deutschen Soldaten Blumengebinde und Kränze niedergelegt wurden.
Nach der Wiedervereinigung wurde der Volkstrauertag (seit 1952 der zweite Sonntag vor dem 1. Advent) als Gedenktag der Opfer beider Weltkriege festgelegt.

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