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Jägerdenkmal

Am einstigen Kultplatz eines slawischen Heiligtums war 1854 der Gedenkstein für die slawische Göttin der Liebenden mit der Aufschrift „LiUBA“ eingeweiht worden. Der wurde 1907 entfernt und an dieser Stelle ein Bronzedenkmal für den 1805 in Lübben geborenen Otto Theodor Freiherrn von Manteuffel errichtet. Dieser war von 1850 bis zu seiner Entlassung 1858 Außenminister und Ministerpräsident des Königreichs Preußen.
Die Skulptur des Denkmals wurde aber bereits wenige Jahre später im Ersten Weltkrieg wegen des dringend benötigten Buntmetalls wieder eingeschmolzen.

In der Zeit des Nationalsozialismus beschlossen die Lübbener Ratsherren am 20.12.1938, das Erinnerungsdenkmal für die Gefallenen des Brandenburgischen Jägerbataillons 3 wegen der Umgestaltung des Lübbener Marktplatzes abzureißen und im Großen Hain auf den Sockel des ehemaligen Manteuffel-Denkmals wieder zu errichten. Die Wiedereinweihung erfolgte am 21.10.1939, unmittelbar nach Beginn des Zweiten Weltkrieges. Dabei wurde auch der Gefallenen des Ersten Weltkrieges mit gedacht.

Nach dem zweiten Weltkrieg verfiel das Denkmal, die Bronzeplatten mit den Namen der Gefallenen blieben erhalten. Erst nach der friedlichen Herbstrevolution von 1989 erwachte wieder die Erinnerung an die Gefallenen des nach dem Ersten Weltkrieg aufgelösten Bataillons. Am 17.11.2001 wurde erneut auf dem Sockel des ehemaligen Manteuffel-Denkmals ein Adler aufgesetzt und eine Gedenkplatte für die Gefallenen des BJB 3 in den Einigungskriegen, dem ersten Weltkrieg und an die einer Traditionseinheit im zweiten Weltkrieg angebracht.

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