Bildband „Lübben – Einst und Jetzt“

Buch zeigt lübben im Wandel der Zeit

In diesen Tagen erscheint ein neues Buch über Lübbens Innenstadt mit Bildern aus „Einst und Jetzt“. Es wurde von der Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) mit Unterstützung des Sanie-rungsträgers DSK mbH herausgegeben. Anlass sind die (fast) abgeschlossene Innenstadtsanierung und das Kulturlandjahr „Krieg und Frieden“ anlässlich des 75. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Gezeigt wird, wie sich die Innenstadt von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg über die Zerstörung, den oft rudimentären Wiederaufbau zu DDR-Zeiten bis heute gewandelt hat.

Dabei sind spannende Bild-Reihen aus teilweise vier ganz unterschiedlichen Fotos desselben Motivs entstanden. „In Text und Bildern wollen wir vor allem auf die jüngere Geschichte von Lübben blicken und Einblicke in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg öffnen sowie die Veränderungen danach zeigen“, schreibt Bürgermeister Lars Kolan im Vorwort. Die Bilder aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zeigen eine grüne und beschauliche, aber selbstbewusste Stadt inmitten des Spreewaldes. Daran – das zeigt der Vergleich zu heute – hat sich nicht viel geändert: Lübben ist immer noch eingebettet in die Ruhe und Sinnlichkeit des Spreewaldes, aber die Stadt ist auch moderner geworden – eben die Stadt im Spreewald, wie es im neuen Logo der Stadt heißt.

Was beim heutigen Rundgang durch Lübben in den Hintergrund tritt und was durch das Buch wieder aufgedeckt werden soll, ist die Zeit zwischen „Einst und Jetzt“: die Tage sinnloser Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Epoche der DDR, als Städtebau eine andere Bedeutung als heute hatte. „Die Bildpaare führen uns vor Augen, wie furchtbar die letzten Kriegstage gewesen sein müssen und wie mühevoll der Wiederaufbau war, der dem Antlitz des einstigen Lübbens an vielen Stellen nicht entsprach“, so der Bürgermeister. Die Bilder zeigten aber auch, wie wichtig es für das Herz einer Stadt sei, ein Zentrum mit möglichst vielen Funktionen und schönen Aufenthaltsorten zu haben.

Deswegen liegt in diesem Buch der Schwerpunkt auf der Innenstadt, obwohl auch in den anderen Quartieren und in den Ortsteilen rasante Veränderungen stattgefunden haben. „Den Dank an alle, die daran mitgewirkt haben, kann man gar nicht oft genug aussprechen. Ohne die Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune in Höhe von rund 21 Millionen Euro wäre diese Entwicklung seit 1993 nicht möglich gewesen“, so der Bürgermeister.

Das Buch ist in den nächsten Tagen im Buchhandel sowie im Museum Schloss Lübben und im Spree-wald-Service Lübben (wähend der Schließzeiten auf Anfrage) erhältlich. Es ist im Berliner Culturcon-Verlag erschienen, ISBN-13: 978-3730817162.

Der Brückenplatz nach dem Zweiten Weltkrieg, zu DDR-Zeiten und heute

Der Brückenplatz am Ende des Zweiten Weltkriegs (Blickrichtung Innenstadt).
Der Brückenplatz am Ende des Zweiten Weltkriegs (Blickrichtung Innenstadt).


Der Brückenplatz zu DDR-Zeiten (mit Blick aufs Kontakt-Kaufhaus).
Der Brückenplatz zu DDR-Zeiten (mit Blick aufs Kontakt-Kaufhaus).


Der Brückenplatz im Jahr 2020 (Blickrichtung Innenstadt).
Der Brückenplatz im Jahr 2020 (Blickrichtung Innenstadt).