Lübben lädt an 30 schöne Orte ein

Infos auf Print- und Onlineflyer

Herausgekommen sind 30 Orte mit 30 kleineren und größeren Events, die seit heute auf einem Printflyer zu finden sind. Dieser wird an allen teilnehmenden Orten ausgelegt und ist im Rathaus und im Spreewald-Service erhältlich. Eine – wachsende – Online-Version des Flyers ist direkt über die Startseite der Lübbener Internetpräsenz zu erreichen. Alle Orte werden außerdem täglich auf der Facebookseite @luebben.spreewald vorgestellt.

Von der St. Pankratiuskirche und dem Neuhaus in Steinkirchen über den Club Bellevue und das Atelier von Monika Fuchs im Lübbener Westen bis hin zu Markt, Paul-Gerhardt-Kirche, Schlossinsel, Kinoklau-se oder zur „insel“ wurden in einem gemeinschaftlichen Ideenfindungsprozess unter Regie der Stadtverwaltung Veranstaltungsorte und Programmpunkte zusammengetragen, die Lust darauf machen sollen, Lübben (wieder) zu entdecken.

Ein Bläserquartett im Hain, ein Kunstworkshop im Rathaus, ein Rundgang über die Schlossinsel hin zu ihren historischen Wurzeln, eine Lesung im Club Bellevue oder eine Zaungalerie an der „insel“, die Lübben aus Sicht der Jugendlichen zeigt – das gibt es nicht alle Tage, und so lohnt sich ein Ausflug nach Lübben auch für die Lübbener selbst. Höhepunkt und Auftakt ist das Konzert mit Dirk Michaelis am Vorabend des 3. Oktober in der Paul-Gerhardt-Kirche, dass durch die TKS Lübben (Spreewald) GmbH organisiert wird (2.10., 19 Uhr). Eine Premiere gibt es zudem im Museum Schloss Lübben, das erstmals sein Zeitzeugenprojekt, also Video-Interviews mit Zeitzeugen, präsentiert.

Zugleich soll die Aktion den Blick auf die Veranstalter-, Touristiker- und Kulturbranche lenken. Denn das bisherige Lübbener Veranstaltungsjahr war durch die Corona-Pandemie stark dezimiert und ist somit zu einer ja existenziellen Herausforderung für alle Veranstalter und Kreativen in der Stadt geworden. Da sind alternative Veranstaltungskonzepte gefragt, und die Aktion „30 schöne Orte“ soll einen von vielen Wegen aufzeigen. Zudem werden die Teilnehmenden mit ihrem Angebot sichtbar gemacht und vernetzt. Die Stadtverwaltung zahlt für diesen Tag Honorare, sodass das Tagesprogramm, bis auf wenige Ausnahmen, ohne Eintrittsgeld angeboten werden kann.

Darüber hinaus wird an vielen Veranstaltungsorten, z.B. mit einer Bildershow auf dem Marktplatz, auf 30 Jahre Stadtsanierung zurückgeblickt, stehen doch gerade in Lübben die vergangenen drei Jahrzehnte nicht nur für den Einheitsprozess, sondern vor allem auch für Stadterneuerung und -reparatur. Denn die Lübbener Innenstadt war nach dem Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört. Der nur rudimentäre Wiederaufbau zu DDR-Zeiten machte eine umfangreiche Stadtsanierung nach 1990 erforderlich. Die Stadt bekam nach und nach ihre Mitte zurück – eine Mitte, in der Wohnen, Einkaufen, Aufenthalt, Erlebnis und Gemeinschaft gleichermaßen möglich sind.

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