Lübbens Innenstadt wird Parkverbotszone


Ab Ende März gilt in der Lübbener Innenstadt eine Parkverbotszone, und zwar im Bereich der bereits vorhandenen „Zone 30“: Deren räumlicher Geltungsbereich umfasst die Gubener Straße, die Lohmühlengasse, die Gerichtsstraße, den Brückenplatz, Poststraße und die Straße Am kleinen Hain. Eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung durch den Landkreis Dahme-Spreewald ist in dieser Woche ergangen. Für die Fahrzeugführer ändert sich durch die neue Beschilderung nichts. Das Be- und Entladen sowie das Ein- und Aussteigen („Halten“ statt „Parken“) bleiben möglich. 

Hintergrund ist, dass Fahrzeugführer immer wieder die Bereiche außerhalb der Parktaschen zum Parken benutzen. Dies verengt den Straßenquerschnitt insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr und zwingt das Nahverkehrsunternehmen wiederum, immer wieder Anträge für die Anordnung weiterer Parkverbotszeichen zu stellen. Um den sich dadurch ergebenden „Schilderwald“ zu lichten, soll eine Parkverbotszone eingerichtet werden.

Durch diese Maßnahme werden insgesamt 40 Verkehrszeichen entfernt. Somit wird ein Hauptziel der Novellierung der Straßenverkehrsordnung aus dem Jahr 2009 (die sogenannte „Schilderwaldnovelle“) in der Stadt Lübben weiter umgesetzt: Demnach sind Verkehrszeichen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Auch werden die Kosten für die Beschaffung, Reparatur und Erneuerung von Verkehrszeichen in der Innenstadt gesenkt.

Die Lösung wurde fachbereichsübergreifend innerhalb der Stadtverwaltung, mit dem Straßenverkehrsamt des Landkreises Dahme-Spreewald und der Polizeidirektion Süd erarbeitet. Sie ist bereits im September im zuständigen Ausschuss für öffentliche Ordnung vorgestellt worden. Wegen der im Herbst begonnenen Baustelle auf der B 87/Bogenbrücke wurde die Umsetzung jedoch bis jetzt ausgesetzt.