Sieger der 10. Grafikatur stehen fest

Vernissage der Grafikatur am 10. November

Weiteres wird jedoch erst zur Vernissage am 10. November bekannt gegeben. Die siebenköpfige Jury hat am 12. August getagt und die besten Arbeiten zum Thema „Mobilität“ ausgewählt.
„Karikaturen sollen gesellschaftliche Missstände aufdecken und sich kritisch, aber zugleich humorvoll mit ihnen auseinandersetzen“, leitete Sebastian Franzka, künstlerischer Berater des Veranstalters, die Jurysitzung ein. Charakteristisches Merkmal der Karikatur sei die „Überzeichnung bis ins Böse“. Außerdem kommen Karikaturen ohne Worte (somit auch ohne Sprechblasen) aus.
In der Jury sei, so Sebastian Franzka, ein Querschnitt der Zielgruppe vertreten. Neben Sebastian Franzka, Lübbens Museumsleiterin Corinna Junker, Kulturdezernent Carsten Saß, Bürgermeister Lars Kolan und Hauptamtsleiterin Josefine Renker wirkten auch Ulrich Haase vom Freundeskreis für Lübben und Cordula Gast als ehrenamtlich Engagierte in der Jury mit. Sie wählten zunächst die 35 besten Arbeiten aus, die im Ausstellungskatalog präsentiert werden, um anschließend die Sieger zu küren.
Die Beiträge der 10. Grafikatur werden vom 10. November bis 22. Januar in der Rathausgalerie ausge-stellt. Seit dem Jahr 2000 wird der Wettbewerb alle zwei Jahre durchgeführt. Lediglich 2018 wurde er wegen der Vorbereitungen auf das Deutsche Trachtenfest ausgesetzt. Die satirisch-humorvolle Beschäftigung per Zeichenfeder mit den großen und kleinen Dingen des Lebens hat in Lübben jedoch eine viel längere Tradition: Die erste Grafikatur fand bereits 1990 statt, damals als Personalausstellung des Karikaturisten und Grafikers Lothar Schneider.
Die Preisgelder für die Goldene, die Silberne und die Bronzene Feder (1000, 800 und 600 Euro) werden von der Stadt Lübben, vom Landkreis Dahme-Spreewald und vom Autohaus Liebsch bereitgestellt. Weitere Förderer sind der Freundeskreis für Lübben sowie die Mittelbrandenburgische Sparkasse.