TIERSEUCHENALLGEMEINVERFÜGUNG NR. 01/2022


Auf  Grund  des  verstärkten  Auftretens  von  Geflügelpest  bei  Wildvögeln  und  in Nutzgeflügelbeständen  erlässt  der  Landkreis  Dahme-Spreewald  auf  Grundlage  der Artikel 70 Abs. 1 Buchstabe b) und Abs. 2 sowie Artikel 71 Abs. 1 der VO (EU) 2016/429

(EU-Tiergesundheitsrechtsakt) i. V. m. der delegierten VO (EU) 2020/687, der §§ 37 und 38 Abs. 11 Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) i. V. m. § 13 Abs. 1 bis 3 und § 14 der  Geflügelpest-Verordnung  (GeflPestSchV)  sowie  dem  Erlass  des  MSGIV  vom 05.01.20225  zum  Schutz  der  Hausgeflügelbestände  nachfolgende Tierseuchenallgemeinverfügung:

A. Anordnung von Maßregeln

1. Aufstallungsanordnung Gemäß § 13 Abs. 1 und 2 GeflPestSchV wird die Haltung von Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ab sofort in den unter 1.1 bis 1.4. genannten Gebieten nur 

  • in geschlossenen Ställen oder
  • unter Schutzvorrichtungen (Vorrichtungen, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Wildvögel und Wildvogel-Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen),

 angeordnet. 

Ausnahmen von der Aufstallungsanordnung können nur nach schriftlicher Beantragung im begründeten Einzelfall und, sofern Belange der Tierseuchenbekämpfung nicht entgegenstehen, gemäß § 13 Abs. 3 GeflPestSchV genehmigt werden. Sofern Ausnahmen von der Aufstallungsanordnung erteilt werden, verkürzen sich die Zeiten des Abstandes zur virologischen Untersuchung bei Enten, Gänsen und Laufvögeln auf drei Wochen. Im nachfolgenden Kartenausschnitt sind die Restriktionsgebiete mit Aufstallungspflicht im Landkreis Dahme-Spreewald als rote Flächen mit den Buchstaben

  •  „A“ für das Gebiet Nordwest, 
  • „B“ für das Gebiet Nordost, 
  • „C“ für das Gebiet Nordost und 
  • „D“ für das Gebiet Nordwest 

dargestellt.  

Das Gebiet „D“ (Südwest) betrifft folgende Gemeinden und Gemarkungen in Lübben: 

  • Gemeinde Lübben (Spreewald) mit den Gemarkungen Lübben und Radensdorf


Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der TIERSEUCHENALLGEMEINVERFÜGUNG NR. 01/2022: