Wildtiere nicht füttern!


Das Füttern ist aus ökologischer Sicht verkehrt. Wildtiere finden in der Natur ausreichend Nahrung. Verrottetes Brot jedoch, was Menschen, insbesondere Kinder, gern verfüttern, entzieht dem Wasser lebensnotwendigen Sauerstoff, so dass es zum Sterben von Fischen kommen kann. Auch Ratten mögen Brot und werden durch Fütterungsreste angelockt. Eine hohe Anzahl von Tieren begünstigt darüber hinaus die Ausbreitung von Krankheiten.

Jedoch nicht nur fütternde Spaziergänger sorgen für eine Ausbreitung der Wildtiere in städtischen Räumen. Die Tiere finden auch in Mülltonnen und auf Komposthaufen jede Menge Nahrung und dringen, derart angelockt, in menschliche Siedlungen vor. Speisereste wie Fleischreste, Pommes, Waffeln, Fastfood und gekochtes Kartoffeln gehören jedoch nicht auf den Komposthaufen. Hunde- und Katzenfutter sollte so bereitstehen, dass sich nur Haustiere daran bedienen können. Mülltonnen sollten stets so verschlossen sein, dass sich Wildtiere daran nicht laben können.

Es ist nicht möglich, Wild aus bewohnten Gebieten vollkommen fernzuhalten. Aber sie sollten durch Füttern nicht auch noch angelockt werden. Herrenlose Tiere – außer Singvögel im Winter – sollten auf Straßen und in öffentlichen Anlagen nicht gefüttert werden.