Der Museumspädagogische Dienst

der museumspädagogische Dienst

Unsere Vision

Wir möchten Kultur erlebbar machen – zusammen mit den Museen und kulturellen Einrichtungen im Landkreis Dahme-Spreewald. Kultur soll Freude bereiten, inspirieren und verbinden. Wir schaffen Brücken zwischen Alltag und Museum, wecken Neugier und bauen Hemmschwellen ab. Unser Ziel: eine Region, in der kulturelles Erleben Teil des Alltags ist und Menschen jeden Alters und Hintergrunds daran teilhaben können.

Unsere Mission

Der Museumspädagogische Dienst Dahme-Spreewald (MuPäD) ist Partner, Vermittler und Impulsgeber für die Museen und kulturellen Einrichtungen der Region. Wir stärken nicht nur das Profil der einzelnen Häuser, sondern tragen dazu bei, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit des gesamten Landkreises sichtbar zu machen.

Dafür setzen wir auf fünf zentrale Punkte unseres kulturellen Profils:

  • Freude an Kultur: Wir machen Kultur erlebbar – zugänglich und einladend. Mit kreativen Projekten und Veranstaltungen bringen wir Menschen aktiv in Austausch mit Kunst, Geschichte und Kultur.

  • Bildung und Vermittlung:  Gemeinsam mit den Einrichtungen gestalten wir Projekte, die Wissen vermitteln, Neugier wecken und Menschen ansprechen. Wir entwickeln Angebote, die genau zu den Zielgruppen passen. 

  • Vernetzung: Wir schaffen Verbindungen zwischen Museen, Bildungseinrichtungen, Kulturakteuren und Tourismus. Regionalkonferenzen und Netzwerktreffen fördern den Austausch, erleichtern Kooperationen und bringen neue Ideen in die Region.

  • Unterstützung: Wir beraten und begleiten Museen praxisnah – sei es bei Konzepten, Schulungen oder der Entwicklung eigener Projekte. Unsere Ressourcen stehen allen Einrichtungen im Landkreis offen, um ihre Arbeit nachhaltig zu stärken.

  • Sichtbarkeit: Wir machen die Museen im Landkreis erlebbar. Mit Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Kooperationen erhöhen wir die Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt und zeigen, wie spannend und vielfältig Kultur hier ist.

Unsere Historie

Bereits 2017 formulierten mehrere Museen im Landkreis Dahme-Spreewald den gemeinsamen Wunsch, stärker finanziell durch den Landkreis unterstützt zu werden. Ziel war und ist es, die Museen besser miteinander zu vernetzen und vor allem die Menschen im Landkreis – insbesondere Kinder und Jugendliche – stärker für die kulturellen Angebote vor Ort zu erreichen.

Aus dieser Idee entwickelte sich das Konzept, museumspädagogische Fachkräfte einzustellen, die Museen bei der Entwicklung von Vermittlungsformaten unterstützen und zugleich den Kontakt zu Schulen, Kitas und Bildungsträgern herstellen. Die Initiative ging von den Leiterinnen des Niederlausitz-Museums Luckau und des Stadt- und Regionalmuseums Lübben (Spreewald) aus. Gemeinsam mit den Bürgermeistern ihrer Städte sowie dem Rathauschef von Königs Wusterhausen wandten sie sich an den Landkreis Dahme-Spreewald und warben erfolgreich für das Projekt.

Mit der Kulturförderrichtlinie des Landkreises (Dezember 2019) wurden schließlich die finanziellen Grundlagen geschaffen: Der Landkreis sicherte für drei Jahre eine Förderung der Personalkosten in Höhe von 80 % zu. Die Stadt Lübben (Spreewald) übernahm die organisatorische Umsetzung und bereitete eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung vor, die die Zusammenarbeit der Städte, Ämter und Gemeinden im Landkreis auf eine rechtliche Basis stellte. Nachdem sieben Kommunen zugestimmt hatten, konnte der Museumspädagogische Dienst im April 2021 mit zwei Fachkräften seine Arbeit aufnehmen.

Gleich zu Beginn lag der Schwerpunkt auf Aufbauarbeit: Kontakte wurden gesammelt, Museen, Vereine und Initiativen im Landkreis besucht und erste Strukturen geschaffen. Regionalkonferenzen boten früh ein Forum für Austausch und Vernetzung.  Der Museumspädagogische Dienst begleitete Projekte und schloss erste Kooperationsvereinbarungen. Parallel dazu wurde an organisatorischen Strukturen und einem eigenen Webauftritt gearbeitet.

Bereits im ersten Sommer initiierte das Team ein kreisweites Sommerprogramm für Kinder und Familien unter dem Thema „Zuhause“. Gemeinsam mit 15 Museen, Kitas, Horten und Vereinen entstanden kreative Beiträge. Das Sommerprogramm wurde anschließend zu einem festen, wiederkehrenden Programmpunkt mit jährlich wechselndem Thema.

Im weiteren Verlauf standen die Vernetzung der Einrichtungen, die Ermittlung konkreter Bedarfe sowie der Aufbau langfristiger Kooperationen im Mittelpunkt. Mit dem großen Zuspruch der Museen im ersten Projektjahr wurde schnell deutlich, dass der Bedarf an dieser Form der Unterstützung hoch ist. Der Museumspädagogische Dienst hat sich seit 2021 als wichtige Schnittstelle zwischen Museen, Bildungseinrichtungen und den Menschen im Landkreis etabliert – mit dem klaren Anspruch, kulturelle Bildung nachhaltig vor Ort zu stärken.

Die erste öffentlich-rechtliche Vereinbarung lief zum Ende des Jahres 2024 aus. Für das Jahr 2025 wurde eine neue Vereinbarung aufgesetzt, der sich in diesem Zuge weitere Kommunen des Landkreises angeschlossen haben. Inzwischen sind zwölf der 16 Kommunen an der Vereinbarung beteiligt. Damit wurde die Zusammenarbeit auf eine noch breitere Grundlage gestellt und das gemeinsame Engagement für kulturelle Bildung im Landkreis weiter gestärkt. In diesem Zuge konnte schließlich im Sommer 2025 auch die dritte museumspädagogische Stelle ausgeschrieben werden, wodurch der Museumspädagogische Dienst seine Arbeit nochmals ausbauen kann.