Sehenswürdigkeiten

SEHENSWÜRDIGKEITEN - LÜBBEN ERLEBEN


Die charmante Innenstadt von Lübben lädt mit kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés zum Bummeln und Verweilen ein. In den historischen Gassen können Besucher regionale Köstlichkeiten entdecken und genießen – ein Fest für alle Sin-ne. Für blinde Gäste sorgt das TASTMODELL für eine barrierefreie Orientierung und macht die Innenstadtstruktur erfahr-bar. Der LÜBBENER HAIN mitten in der Stadt beeindruckt mit seltener Vegetation und bis zu 30 Meter hohen Stieleichen. Verschlungene Wege und ruhige Plätze laden zum Verweilen ein, während der „LIUBA-STEIN“ an eine slawische Kultstätte zu Ehren der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Liuba erinnert. 

Ein historisches Highlight ist das Bodendenkmal der slawischen WALLBURG „BURGLEHN“, die bis ins 13. Jahrhundert genutzt wurde. Seit 1897 befindet sich dort ein Gasthaus. Bereits 1880 empfahl Rudolf Virchow den Besuch der größten und besterhaltenen Rundwallanlage im Spreewald. 

Im Stadtzentrum steht die spätgotische PAUL-GERHARDT- KIRCHE, die nach dem Stadtbrand von 1494 errichtet wurde. Seit 1931 trägt sie den Namen des evangelischen Liederdichters Paul Gerhardt, der hier wirkte und beigesetzt wurde. Zu den Besonderheiten zählen Altar, Kanzel und Taufbecken von 1610, Bleiglasfenster mit Liedversen sowie das Paul-Gerhardt-Denkmal vor der Kirche. Die STADTMAUER aus dem 14. Jahrhundert besteht aus Feldsteinsockel und Backsteinmauer. Zwei Teilstücke sind erhalten: der „Napoleondurchbruch“ bei der Reutergasse und der größere Abschnitt am Brückenplatz an der Spree, der heute als Wahrzeichen gilt. Im ehemaligen WIEKHAUS „TRUTZER“ lebt der Lübbener Nachtwächter.

HIGHLIGHTS

  • SHOPPING & KULINARIK

    Erleben Sie die charmante Lübbener Innenstadt – ein Paradies für Shoppingliebhaber und Genießer, wo lokale Boutiquen auf stilvolle Souvenirs treffen und gemütliche Cafés zum Verweilen einladen. Tauchen Sie ein in die kulinarische Vielfalt von Lübben und genießen Sie frische, regionale Köstlichkeiten in historischen Gassen – ein Fest für alle Sinne.

  • LÜBBENER SCHLOSSINSEL MIT WASSERSPIELPLATZ

    Seit 26 Jahren ist die Schlossinsel in Lübben (Spreewald)/ Lubin (Błota) ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Gäste. Die Schlossinsel, eine fast 6 ha große Grünfläche im innerstädtischen Bereich, bildet zusammen mit der Altstadt und der SpreeLagune das touristische Zentrum von Lübben. Das Herzstück der Schlossinsel ist der große Wasserspielplatz mit künstlichem Wasserfall und Rutsche, mit Holzflößen, Wasserläufen, Schleusen und Bagger. Am Eingang der Schlossinsel informiert die örtliche Touristeninformation über die Angebote der Stadt. Außerdem gibt es Verkaufs- und Imbiss-Stände und einen städtischen Kahnhafen von dem die „typischen“ Spreewaldkähne zu Stadt- oder Rundfahrten in den Spreewald ablegen.

    ADRESSE Schlossinsel, 15907 Lübben (Spreewald)
    ÖFFNUNGSZEITEN 06:30 — 20:30 Uhr

  • SPREELAGUNE MIT BRÜCKE

    Die Fußgängerbrücke SpreeLagune verbindet auf 107 m die Schlossinsel (eine 6 ha große Grünfläche im innerstädtischen Bereich) mit der SpreeLagune (Wasserwanderrastplatz und Naturbadestelle).
    Die SpreeLagune ist eine Naturbadestelle mit Strandareal sowie einem Wasserwanderrastplatz, einer Kletternetzbrücke und einer Floßüberfahrt. Duschmöglichkeiten, öffentliche Toiletten und ein gebührenfreier Parkplatz an der Straße Am Burglehn und eine Zufahrtsstraße für die Ver- und Entsorgung sind ebenfalls vorhanden. Die SpreeLagune liegt unmittelbar zwischen der Hauptspree und den Rad- und Wanderwegen auf dem Spreedamm. Direkt neben der SpreeLagune befindet sich ein familienfreundlicher Campingplatz.

  • BLINDENSTADTMODELL

    Das Tastmodell umfasst die gesamte Innenstadt, einschließlich Breite Straße und Gubener Straße, sowie das touristische Zentrum. Mit dem Blindenstadtmodell wird die Innenstadtstruktur Lübbens erleb- und ertastbar. Es dient der barrierefreien Orientierung insbesondere der Lübbener Gäste.

  • LÜBBENER HAIN MIT LIUBA-STEIN

    Dieser natürliche Restauwald inmitten der Stadt beeindruckt vor allem durch seltene Vegetation und seinem Bestand von etwa 220 Stieleichen mit stattlichen Höhen von bis zu 30 Metern. Das Naturschutzgebiet verbindet die älteren und jüngeren Stadtteile Lübbens und lädt mit seinen verschlungenen Wegen und schön gestalteten Plätzen zum Spazieren gehen und Verweilen ein.

    Auf eine einstige slawische Kultstätte im Lübbener Hain verweist der so genannte „Liuba-Stein“. Einst huldigte der slawische Volksstamm der Wenden mit Gebet und Opfer der Liebesgöttin Liuba unter der ihr geweihten Eiche.

  • SLAWISCHER RUNDWALL BURGLEHN

    In einer Spreeniederung am Rande Lübbens stand einst die bedeutendste slawische Wallburg am nördlichen Spreewaldpass. Die Anlage wurde bis ins 13. Jahrhundert hinein genutzt, denn hier residierten - wie Historiker vermuten - später auch bis zum Bau des Schlosses die Lübbener Burggrafen.
    Der „Burglehn“ gilt als das schönste archäologische Denkmal Lübbens und bereits seit 1897 lädt ein Gasthaus zum Verweilen auf geschichtsträchtigem Boden ein. Schon Rudolf Virchow, bekannter Arzt und Prähistoriker, empfahl im Jahr 1880 einen Besuch der größten und am besten erhaltenen Rundwallanlage des Spreewaldes.

  • PAUL-GERHARDT-KIRCHE

    Die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben ist ein spätgotisches dreischiffiges Hallenlagerhaus im Zentrum der Stadt. Die heutige Kirche steht an der Stelle des Vorgängerbaus. Sie wurde nach dem Stadtbrand von 1494 neu aufgebaut. Die ehemalige St. Nikolai Kirche wurde 1931 nach dem bekannten evangelischen Kirchenliederdichter Paul Gerhardt umbenannt, der in Lübben als Archidiakon wirkte und an unbekannter Stelle in der Kirche beigesetzt wurde.
    Zu den Schätzen der Kirche zählen die Prinzipalstücke Altar, Kanzlei und Taufbecken aus Kalkstein von 1610 und die reichhaltige Ausgestaltung mit Liederversen und Bleiglasfenstern bekannter Zeitgenossen Paul-Gerhardts. Das Portal der Kirche zeigt Reliefs bedeutender Kirchenmänner. Vor der Kirche steht das von Friedrich Pfannschmidt geschaffene überlebensgroße Denkmal des in Lübben allgegenwärtigen Liederdichters.

  • STADTMAUER MIT TRUTZER

    Die im 14. Jahrhundert erbaute Stadtmauer besteht aus einem mit Raseneisenstein verstärktem Feldsteinsockel und einer Backsteinmauer. Heute sind noch zwei Teilstücke erhalten. Der kleine Teil mit dem sogenannten „Napoleondurchbruch“ befindet sich zwischen dem Houwald-Damm und der Reutergasse. Der imposantere Teil am Brückenplatz liegt direkt an der Spree und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Im „Trutzer“, einem ehemaligen Wiekhaus, hat der Lübbener Nachtwächter sein Domizil.

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