Im November 1986 wird im Wappensaal des Lübbener Schlossturms die zweite innerdeutsche Städtepartnerschaft unterzeichnet: Lübben und Neunkirchen besiegeln ihre Verbindung. Nur wenige Wochen später, im Dezember 1986, folgt der Gegenbesuch in Neunkirchen – der Geburtsstadt von Erich Honecker. 40 Jahre später nimmt das Museum Schloss Lübben dieses besondere Jubiläum zum Anlass, auf die wechselvolle Geschichte der Städtepartnerschaft zurückzublicken. Die Sonderausstellung „Freundschaft. 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen“ erzählt von den Anfängen und den Herausforderungen der Partnerschaft, von den Veränderungen nach der Wende und der Entwicklung einer lebendigen kommunalen Zusammenarbeit.
Dabei geht es auch um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Städte, um gemeinsame Herausforderungen und vor allem um die Menschen, die diese Verbindung über Jahrzehnte mit Leben gefüllt haben. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Fotografien, Dokumente und Objekte und macht sichtbar, wie aus kommunaler „Außenpolitik“ persönliche Begegnungen, Freundschaften und ein vielfältiger zivilgesellschaftlicher Austausch entstanden sind. Die Sonderausstellung ist bis zum 13. Februar 2027 im Museum Schloss Lübben zu sehen.
ERÖFFNUNG | 24.10.
Die Ausstellung wird am 24. Oktober um 15:00 Uhr im Museum Schloss Lübben eröffnet. Zur Eröffnung wird das Buch zur Ausstellung präsentiert. Anschließend lädt das Museum zur Gesprächsrunde „Grünes Sofa“ ein, die vom Journalisten und Buchautor Uwe Rada moderiert wird.
Wie blickt man auf dem Lübbener Platz in Neunkirchen auf die Partnerschaft? Was wissen Passant*innen über die Verbindung, welche Begegnungen und Aktivitäten sind in Erinnerung geblieben? Was bewegt beide Städte heute – und welche Wünsche gibt es für die Zukunft? Und wie schaut man in Lübben auf die Partnerstadt im Saarland? Diesen Fragen widmet sich die Gesprächsrunde mit Gästen aus beiden Städten und lädt zugleich dazu ein, persönliche Erinnerungen und Perspektiven miteinander zu teilen. Die Ausstellungseröffnung wird von Livemusik, einem Sektempfang und unterhaltsamen Kurzführungen begleitet. Der Eintritt ist frei.
Foto: Werner Lehmann




