DREHARBEITEN ZU „SPREEWALDKRIMI XVIII“ STARTEN


Im März 2026 beginnen die Dreharbeiten zum 18. Film der erfolgreichen ZDF-Reihe Spreewaldkrimi. Der neue Fall trägt den Arbeitstitel „Mein ist der Tod“ und führt die Produktion erstmals auch nach Lübben (Spreewald). Ein besonderer Schauplatz wird dabei die Paul-Gerhardt-Kirche sein – jener historische Ort, der untrennbar mit dem Wirken des Theologen und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt verbunden ist.

Die Stoffidee zum neuen Film besteht bereits seit geraumer Zeit. Sie greift das 350. Todesjahr Paul Gerhardts auf, das 2026 in Lübben würdig begangen wird. Gerhardt, einer der bedeutendsten Kirchenlieddichter des deutschsprachigen Raums, war von 1669 bis zu seinem Tod 1676 als Archidiakon in Lübben tätig. Er verstarb im Mai 1676 und wurde in Lübben beigesetzt. Das Jubiläumsjahr bildet einen atmosphärischen Hintergrund für die neue Krimihandlung – eine Verbindung von regionaler Geschichte und zeitgenössischer Spannungserzählung. Die Ausstrahlung ist nach Möglichkeit noch im Jubiläumsjahr vorgesehen.

EIN ERMITTLER ZWISCHEN GESCHICHTE UND GEGENWART

Im Zentrum steht erneut Kriminalrat (A.D.) Thorsten Krüger, der in seiner zurückhaltenden und analytischen Art im brandenburgischen Spreewald ermittelt. Unterstützt wird er von Polizeihauptkommissar Martin Fichte, der mit profunder Kenntnis regionaler Besonderheiten zur Aufklärung beiträgt. Wie schon in früheren Filmen ist auch  diesmal die Tat in der Region verwurzelt - durchzogen von einer geheimnisvollen, beinahe mystischen Atmosphäre, die den Spreewald als eigenständigen Charakter erscheinen lässt. Mit "Mein ist der Tod" setzt das ZDF die traditionsreiche Krimireihe konsequent fort. Die Vorbereitungen begannen bereits  im Herbst 2025, um den Drehstart im  Frühjahr 2026 im Spreewald gewährleisten zu können.. Die einzigartige Landschaft mit ihren Wasserarmen, Wäldern und historischen Ortskernen bietet erneut eine visuell eindrucksvolle Bühne für einen vielschichtigen Fernsehkrimi.

KREATIV-TEAM

Den 18. Spreewaldkrimi hat Produzent und Showrunner Wolfgang Esser wieder zusammen mit Drehbuchautor Nils-Morten Osburg („Die siebte Person“, „Böses muss mit Bösem enden“) entwickelt. „Mein ist der Tod“ ist eine dramaturgisch ungewöhnliche und ebenso filmisch herausfordernde Geschichte auf mehreren Zeitebenen, die einen spannungsgeladenen Krimi mit philosophischen Fragen von Schuld, Versöhnung und moralischen Dilemmata verbindet. Regie führt Kai Wessel, der bereits einige der erfolgreichsten Filme der Spreewaldkrimi-Reihe inszeniert hat („Das Geheimnis im Moor“, Mörderische Hitze“, „Zwischen Tod und Leben“, „Totentanz“). Das kreative Dream-Team wir komplettiert durch Holly Fink für Kamera und Bildgestaltung („Das Geheimnis im Moor“, „Mörderische Hitze“, „Böses muss mit Bösem enden“).

Eine Auswahl der bisherigen Filme der Reihe sind in der ZDF-Mediathek abrufbar.