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    Bekanntmachung

    für den Verkauf eines Grundstückes Am Wäldchen in Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota)

    Das an der öffentlichen Verkehrsanlage Am Wäldchen in Lübben (Spreewald) gelegene, in dem beigefügten Auszug aus der Liegenschaftskarte blau gekennzeichnete und in dem Eigentum der Stadt Lübben (Spreewald) befindliche Grundstück Gemarkung Lübben, Flur 16, Flurstück 342 mit 808 m² wird zu dem Zweck der Bebauung mit einem Wohngebäude für die dauerhafte Wohnnutzung zum Verkauf ausgeschrieben.
    Das Grundstück ist unbebaut und befindet sich in ca. 3 km Entfernung von dem Lübbener Marktplatz.

    Das Grundstück ist in dem Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 22 „Wohngebiet Brunnenstraße“ der Stadt Lübben (Spreewald) gelegen.
    Der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 22 „Wohngebiet Brunnenstraße“ der Stadt Lübben (Spreewald) ist auf der Homepage der Stadt Lübben (Spreewald) einsehbar.

    Das Grundstück ist entsprechend der Auskunft des Landkreises Dahme-Spreewald, Dezernat V, Umweltamt, Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde vom 27.08.2020 nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht als altlastverdächtige Fläche bzw. Altlast im Altlastenkataster des Landkreises Dahme - Spreewald registriert.

    Das o. g. Flurstück ist auf dem Gelände des ehemaligen WGT-Tanklagers Lübben gelegen, welches nach den vorliegenden Unterlagen seit 1938 militärisch genutzt wurde, im Zeitraum von 1955 bis 1991 als Tanklager der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte (WGT).
    Nach dem derzeitigen Kenntnisstand im Altlastenkataster sind auf dem Gelände des ehemaligen WGT-Tanklagers Lübben mehrere altlastverdächtige Flächen nach § 2 Abs. 6 BBodSchG registriert, zu denen das o. g. Flurstück nicht aufgeführt ist.

    Der UAWB/UB wurde der Bericht „Zusammenfassung Ergebnisbericht Am Wäldchen in 15907 Lübben, Flur 16, Flurstücke 339-343, 358“ vom 06.03.2018 der AnalyTech GmbH vorgelegt.
    In diesem Bericht wurde auf dem o. g. Flurstück die Durchführung von 3 Bohrsondierungen (BS 8, BS 9 und BS 10) dokumentiert.
    In der Bohrsondierung BS 8 wurde in 2 Bodenproben eine Belastung des Grundwasserschwan-kungsbereichs mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) festgestellt.
    Da oberhalb des Grundwasserschwankungsbereiches keine organoleptischen Auffälligkeiten dokumentiert wurden, wird seitens der UAWB/UB von einer vorliegenden kleinräumigen Grundwasserbelastung bei fehlender Bodenpassage auf dem o. g. Grundstück ausgegangen.

    In den wenige Meter abstromig durchgeführten weiteren Bohrsondierungen (BS 9, BS 10) waren keine MKW-Belastungen des Bodens analysiert worden.    
    Eine vertikale Bodenpassage, also eine Belastung des Bereiches der Geländeoberkante bis zum Grundwasserschwankungsbereich, konnte nicht nachgewiesen werden.
    In Bezug auf die vorgefundenen punktuellen Belastungen wurde unter der Berücksichtigung des festgestellten Stoffes und des Stoffverhaltens von MKW, der fehlenden Bodenpassage und dem entsprechenden Abstand zur Geländeoberkante, der kleinräumigen Belastung (wenige Meter Ausdehnung), der notwendigen Herstellung eines tragfähigen Baugrundes im Falle von Boden-sanierungsmaßnahmen, der Entsorgungskosten und des weiteren natürlichen Abbaus seitens der UAWB/UB im Rahmen der Verhältnismäßigkeit die Entscheidung getroffen, keine Boden-sanierungsmaßnahmen zu fordern.

    Zum Ausschluss von Gefahren für Schutzgüter und im speziellen der menschlichen Gesundheit werden für das o. g. Flurstück 342 folgende Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen festgelegt:
    •    Ausschluss von Grundwassernutzung, Geothermiebohrungen, Grundwasserhaltungsmaßnahmen im direkten Umfeld und
    •    Ausschluss von Kellern, welche in den Grundwasserschwankungsbereich einbinden.

    Die Beschränkungen stellen sicher, dass kein Kontakt mit dem Boden bzw. dem Grundwasser aus den belasteten Bereichen stattfindet.
    Damit ist der Schutz der menschlichen Gesundheit gewährleistet.
    Bei typischer Nutzung des Grundstücks zu Wohnzwecken gehen von den tiefliegenden, kleinräumigen Belastungen keine Gefährdungen aus, da ohne weiteres kein Kontakt hergestellt werden kann.
    Nach Prüfung durch die UAWB/UB kann im Einzelfall von den o. g. Beschränkungen abgewi-chen werden.

    Der für das Grundstück erwartete Kaufpreis beträgt mindestens 56.560,00 €.
    Die Veräußerung des Grundstückes erfolgt zum Höchstgebot.

    Die Interessenbekundung für den Grundstückserwerb ist mit der Bekanntgabe des Grundstückskaufinteressenten und dessen Adresse, des geplanten Investitionsvorhabens, der geplanten Nutzung und des Kaufpreisangebotes bis zum 30.November 2020 an die Stadt Lübben (Spreewald), Sachgebiet Liegenschaften, Poststraße 5, 15907 Lübben (Spreewald), E-Mail liegenschaften@luebben.de, Fax-Nr. 03546/792350 zu richten.
    Weitere Informationen erhalten Sie von der Stadtverwaltung Lübben (Spreewald), Sachgebiet Liegenschaften, Telefon Nr. 03546/792309, und Sachgebiet Stadtplanung, Telefon Nr. 03546/792206.

    Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota)
    Der Bürgermeister

    Auszug aus der Liegenschaftskarte:



    Weitere Kaufgrundstücke und -objekte finden Sie auf der Seite der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft


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