Die Stadt Lübben begrüßt den heute veröffentlichten EU‑Bericht „European bathing water quality in 2025“, der erneut die Bedeutung sauberer und sicherer Badegewässer für Lebensqualität, Tourismus und Gesundheit hervorhebt. Der Bericht zeigt: Europaweit steigen die Qualitätsstandards – und die Spree ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür.
Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung der SpreeLagune in Lübben. Nachdem die Badestelle zwischen 2017 und 2021 wiederholt mit erhöhten Keimwerten zu kämpfen hatte, wurden 2022 gezielte technische Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehörten unter anderem bauliche Anpassungen an Zu- und Ablaufstrukturen in enger Abstimmung mit dem regionalen Wasser- und Bodenverband. Diese Eingriffe verbesserten die Strömungsverhältnisse und reduzierten lokale Belastungen deutlich.
Das Ergebnis: Die SpreeLagune erreichte 2024 die Einstufung „ausreichend“ und wurde 2025 auf „gut“ hochgestuft – ein klarer Erfolg für die gemeinsame Wasserbewirtschaftung in der Region.
Der EU‑Bericht betont zudem, dass urbane Flussbadeorte europaweit auf dem Vormarsch sind. Städte wie Berlin, Paris oder Budapest zeigen, dass hochwertige Badegewässer in Flüssen möglich sind, wenn Investitionen in Abwasserinfrastruktur, Gewässermanagement und transparente Information Hand in Hand gehen. Lübben reiht sich mit der SpreeLagune in diese positive Entwicklung ein.
Die Stadt Lübben sieht die heutigen Ergebnisse als Bestätigung ihres Engagements für saubere Gewässer und als Ansporn, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit regionalen Partnern fortzuführen. Die Spree bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Lebensqualität im Herzen des Spreewaldes.
ZUM RASTWANDERPLATZ SPREELAGUNE
Die Badewasserqualität wurde durch den Landkreis Dahme-Spreewald nach dem Besichtigungsbericht Badegewässer vom 15. Mai 2026 als "gut" eingestuft. Das Baden ist derzeit ohne Einschränkungen möglich. Im Nichtschwimmerbereich befindet sich vereinzelter Wasserpflanzenbewuchs. Ein Rettungsschwimmer ist nicht vor Ort. Das Gesundheitsamt des LDS überwacht die Badestelle vierwöchentlich durch Wasserproben.
- Liegewiese
- Spielgeräte für Kinder
- Ein- und Ausstieg für Kanus und Paddelboote
- WC
INFOS
Improved bathing water quality in the Spree River (Germany)
The Spree River originates from several springs in the Upper Lusatian Highlands of Saxony at an elevation of 400m and flows for about 400km before joining the (smaller and shorter) River Havel in Berlin. Due to its low gradient, the river has a relatively slow flow velocity.
The Spree’s water quality has improved significantly over recent decades. Nutrient concentrations have been almost halved since the early 1990s, reflecting sustained efforts in wastewater treatment and catchment management.
The Spree Lagune bathing site in Brandenburg illustrates past challenges and recent progress. Water transparency during the bathing season typically ranges from 1.1m to 2m, with an average of 1.5m. Water quality is monitored every four weeks by the local health authority in accordance with the Brandenburg bathing water ordinance.
Despite overall improvements in the river, the site experienced poor bathing water quality between 2017 and 2021 due to elevated levels of E. coli and intestinal enterococci. To address these issues, targeted engineering measures were implemented in 2022 in coordination with the regional water and soil association, including modifications to the inlet and outlet of a drainage pipe.
These measures improved local flow conditions and reduced pollution pressures at the site. As a result, bathing water quality at Spree Lagune improved to sufficient in 2024 and was further upgraded to good in the 2025 bathing season.
This example demonstrates how targeted infrastructure improvements, combined with coordinated water management actions, can effectively enhance riverine bathing water quality. [European bathing water quality in 2025]
Motiv: Felix Matschke





