Die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) beteiligt sich am 22. Juni am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ und verdeutlicht mit einem Social-Media-Posting: „Hinter jeder Tür steckt ein Stück Lebensqualität“.
Die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) beteiligt sich am 22. Juni am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Gemeinsam mit Städten, Landkreisen und Gemeinden in ganz Deutschland macht die Stadt auf die angespannte finanzielle Situation der Kommunen aufmerksam und zeigt zugleich, welche Leistungen vor Ort für die Menschen erbracht werden. Unter dem Motto „Hinter dieser Tür steckt …“ rückt Lübben Einrichtungen und Angebote in den Mittelpunkt, die den Alltag der Bürger*innen prägen. Mit Motiven wie „Hinter dieser Tür steckt Zukunft“, „Hinter dieser Tür steckt Gemeinschaft“ oder „Hinter dieser Tür steckt Leben“ macht die Stadt sichtbar, welchen Wert kommunale Einrichtungen für das Zusammenleben haben. Gezeigt werden Türen städtischer Einrichtungen wie dem Museum Schloss Lübben, der Stadtbibliothek, Sportplätzen, Kitas, der Feuerwehr und der Schlossinsel sowie weiteren Orten der Begegnung. Sie stehen beispielhaft für die vielfältigen Aufgaben der Kommune. „Hinter den Türen unserer Einrichtungen steckt weit mehr als ein Gebäude oder eine Dienstleistung. Hier entstehen Bildungschancen, Gemeinschaft, kulturelle Erlebnisse und Lebensqualität. Mit unserer Beteiligung am Aktionstag wollen wir sichtbar machen, was Kommunen tagtäglich leisten – und was auf dem Spiel steht, wenn die finanzielle Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden nicht auskömmlich finanziert wird. Wer starke Kommunen will, muss sie ausreichend ausstatten“, betont Bürgermeister Jens Richter.
HINTERGRUND ZUM AUFRUF
Der Aktionstag wurde von den kommunalen Spitzenverbänden – dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund – initiiert. Sie machen darauf aufmerksam, dass die Kommunen bundesweit mit einer historischen Finanzkrise konfrontiert sind. Immer mehr gesetzliche Pflichtaufgaben und steigende Kosten treffen auf eine unzureichende Finanzierung durch Bund und Länder. Die Folgen sind vielerorts spürbar: Weniger Angebote im öffentlichen Nahverkehr, Einschränkungen bei Kultur- und Freizeitangeboten, längere Wartezeiten in Verwaltungen oder ausbleibende Investitionen in Schulen, Straßen und öffentliche Einrichtungen. Allein 2025 verzeichneten Kommunen bundesweit ein Finanzierungsdefizit von mehr als 30 Milliarden Euro. Mit dem Aktionstag fordern Spitzenverbände und Teilnehmende eine nachhaltige Verbesserung der kommunalen Finanzlage, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen langfristig zu sichern und die Lebensqualität vor Ort zu erhalten.





