Lübbens Geschichte

Wann genau die "Geburtsstunde" der Stadt Lübben schlug, vermag niemand zu sagen. Um das Jahr 1150 wird ihr Name als "urbs Lubin" (Burg Lübben) erstmals in einem Schriftstück des Klosters Nienburg erwähnt. Im Schutze dieser Burg wurde eine kleine Siedlung an jener Stelle angelegt, wo sich die Spree in zwei Flussarme teilte, um sich wenig später wieder zu vereinen. Die Siedlung entwickelte sich ihrer günstigen Lage wegen einerseits rasch zu einem wichtigen Handels- und Verkehrsknotenpunkt, war andererseits aber bei kriegerischen Auseinandersetzungen auch oftmals als strategisch wichtiger Punkt heiß umkämpft.

Solche Kämpfe, verbunden mit Brandschatzungen und Plünderungen warfen Lübben in seiner Entwicklung immer wieder zurück. Hinzu kamen verheerende Brände, die enorme Schäden anrichteten. So legte ein Großbrand im Jahre 1494 die Stadt bis auf 4 Gebäude in Schutt und Asche. Die Einwohner jedoch bauten auf den Trümmern immer wieder ihre Häuser auf und so "wuchs der Baugrund" im Laufe der Jahrhunderte an. Die heutige Hauptstraße wurde daher einst auch treffend als "Hohe Straße" bezeichnet.

Text entnommen aus der Festschrift „850 Jahre Lübben", entstanden auf der Grundlage des Buches
Lübben (Spreewald) - ein chronologischer Abriss " von Rolf Ebert, erschienen 2003 im Heimat-Verlag Lübben

  • Das Lübbener Stadtwappen

    Über das Lübbener Stadtwappen, insbesondere über seine Farbe, Form und Herkunft seines Wappentieres, dem Adler, hat es unter den Lübbener Geschichtsschreibern zahlreiche Vermutungen gegeben. Der Heraldiker Otto Hupp beschreibt das Wappen von Lübben als einen schwarzen Adler mit roten Fängen und roter Zunge im goldenen Feld.

    Das älteste nachweisbare Stadtsiegel von Lübben, an einer Urkunde des Luckauer Ratsarchivs hängend, welche am 1. Juli 1438 vom Rat der Stadt Lübben ausgestellt wurde, zeigt bereits den einköpfigen, nach rechts gewendeten Adler. Von der Majuskelumschrift (Majuskel = Großbuchstaben) ist nur noch „...VITATIS“ erkennbar. Die vollständige Umschreibung hieß demnach vermutlich „SIGILLVM CIVITATIS LVBENSIS“. Die Verwendung der Majuskelschrift deutet auf eine Herstellung des Siegels im 14. Jahrhundert. Möglicherweise handelt es sich dabei um das bereits 1384 im Stadtbuch erwähnte Stadtsiegel.

    Einer Akte des Lübbener Stadtarchivbestandes ist eine Beschreibung des Stadtwappens zu entnehmen, die der Rat der Stadt selbst abgegeben hat. Dies geschah auf Veranlassung des Sächsischen Land- und Grenzkommissars Adam Friedrich Zürner, der auf Befehl des Kurfürsten August des Starken mit den Arbeiten zu einem Spezialatlas der Sächsischen Lande beauftragt worden war. In diesem Zusammenhang wandte sich Zürner in einem Schreiben, wie an alle niederlausitzischen Städte, so auch nach Lübben mit der Bitte, nicht nur „geographische Nachrichten“ über die Stadt abzugeben, sondern auch „was sie vor ein Wappen führt, mit Beschreibung der darin befindlichen Figures, Felder, Ornaments, und ihrs Couleurs, ingleich mit was vor Siegelwachs gesiegelt wird...“.

    Der Rat der Stadt kam dieser Aufforderung erst nach mehrfachen Ermahnungen des Landesherrn Herzog Moritz von Sachsen-Merseburg im Jahre 1723 nach. In den rathäuslichen Ausführungen heißt es unter anderem: „ Der Stadt Lübben jetziges Rathssiegel führt einen schwarzen Adler, im gelben feldt, wie die Figur zeiget, führt schwarzes Wachs.“ Um die Beschreibung bildlich zu verdeutlichen, wurden Wachsabdrucke von den Siegeln angefertigt, die wohl nicht zur Zufriedenheit ausfielen und deshalb durch recht eigentümliche Handzeichnungen ergänzt wurden. Ihre Ausführung geschah offensichtlich in aller Eile, denn nur so ist die seitenverkehrte Wiedergabe des Adlers im Wappen zu erklären (siehe Abbildung).

    Eine weitere Beschreibung nahm im Jahre 1840 der damalige Bürgermeister und Geschichtsschreiber Johann Wilhelm Neumann vor: „es ist dasselbe vielmehr von Alters her nicht anders bekannt und besteht in einem schwarzen Adler ohne Krone, auf goldenem Schild. Wo dasselbe ausgemalt ist, findet es sich zwischen zwei grünen Palmenzweigen und von einer roten, mit goldenen Fransen, inwendig aber weißen, besetzten Mantel oder Schilddecke umgeben.“ In dieser Farbe und Form war das Wappen 1753 über den beiden Eingangstüren des neuen Rathauses angebracht worden. Auch die Siegelstempel weisen bis in das 20. Jahrhundert diese Prägung auf.

    Um 1913 rückte das Wappen in der von Neumann beschriebenen Form in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses, als nämlich von verschiedenen Seiten seine heraldische Richtigkeit in Frage gestellt wurde. Der Rat der Stadt, verständlicherweise sehr verunsichert, zog mehrere kompetente Personen zu Rate. Otto Haak, ein Heraldiker und Genealoge aus Berlin, der Lübbener Oberlehrer Dr. Glasenapp und der sich um die Geschichte der Stadt besonders verdient gemachte Robert Daenicke wurden beauftragt, Gutachten über das Wappen zu erstellen und eine korrekte Darstellungsweise, besonders des Adlers, vorzunehmen.

    Trotz einer recht kontrovers geführten Auseinandersetzung konnte in zwei Punkten Einigkeit erzielt werden. Nach einhelliger Meinung gehörten die erwähnten Palmenzweige sowie der Mantel nicht zum eigentlichen Wappen, da sie bei früheren Siegeldarstellungen völlig fehlten. Höchstwahrscheinlich, so vermuteten die Fachleute, handelte es sich dabei um Zusätze aus einer Zeit, da die Ausschmückung und Verzierung von Wappen weit verbreitet war. Übereinstimmend äußerten sich die Beteiligten auch darüber, dass die genaue Herkunft des Adlers nicht zu bestimmen sei, obwohl die Spekulationen darüber ein breites Spektrum bildeten.

    Die von Neumann vertretene, weitverbreitete Auffassung, dass das Wappen der Stadt Lübben von Albrecht dem Bären, Herr der Lausitz von 1124-1131, verliehen wurde, erwies sich schon deshalb als unhaltbar, da Lübben als Stadt erst ca. 1220 gegründet wurde. Außerdem haben sich erst im Laufe des 13./14. Jahrhunderts bestimmte Symbols zu Stadtwappen entwickelt. Eine Verleihung durch den jeweiligen Landesherrn an eine Stadt kann demzufolge auch erst zu dieser Zeit erfolgt sein. Aus demselben Grund kann der Adler auch nicht der alte, ursprünglich einköpfige Reichsadler des Kaisers sein, den auch der Markgraf der Lausitz führte, obwohl in diesem Falle die Farben schwarz und gelb zutreffend wären.

    Da sich Lübben im Laufe seiner Geschichte des Öfteren unter brandenburgischer Herrschaft befand, wäre es möglicherweise denkbar, dass der Adler ein brandenburgischer ist, der eigentlich rot, im silbernen Feld stehend, dargestellt werden müsste. Dahingehende Änderungsvorschläge von Otto Haak lehnte der Rat der Stadt Lübben, der auf seine traditionellen, vom Wappen abgeleiteten, schwarz-gelben Stadtfarben nicht verzichten wollte, entschieden ab.

    Er beauftragte Robert Daenicke, den Adler einer künstlerischen Revision zu unterziehen und einen entsprechend neuen Wappenentwurf zu erarbeiten. Robert Daenicke sprach sich für einen Adler im Renaissancestil aus, wie er auf dem Kartuschenschild eines Lübbener Stadtwappens des 16. Jahrhunderts dargestellt ist. Der Vorschlag wurde angenommen und ihm verdankt die Stadt Lübben sein Wappen in der heutigen Form. 1995 wurde das Stadtwappen mit einer nach unten abgerundeter Schildform durch das Innenministerium des Landes Brandenburg bestätigt.

    Zur Stadtfahne bleibt zu bemerken, dass es eine solche im eigentlichen Sinne nachweislich in älterer Zeit nicht gegeben hat. Hinweise auf einst vorhandene Fahnen beziehen sich stets auf die Schützenfahne der Schützengilde Lübbens. Es liegt die Vermutung nahe, dass sich der Rat der Stadt Lübben und die gesamte Bürgerschaft in so enger Beziehung zu den Schützenfahnen befunden hat, dass man die Anschaffung einer eigenen Fahne für unnötig erachtete. Ohnehin wurde die Herstellung der Schützenfahne des Öfteren aus der Stadtkasse finanziert. Einen ersten Hinweis darauf findet man unter „Gemeinnützige Ausgaben“ in den Stadtrechnungen von 1563, ebenso im Jahre 1595.

    In den Stadtrechnungen von 1619 steht unter „Schützengebühr“ ein Eintrag über 2 Florentiner Gulden, 3 Groschen „vor 5 Ellen farben Carteck zur Schützenfahne“ und 2 Groschen 3 Pfennige „vor rote Seide“.

    Im Jahre 1647 wurde der Schützengilde sogar eine Fahne in den schwarz-gelben Stadtfarben verliehen. Beim Königsschießen desselben Jahres konnte zwischen den beiden Bürgermeistern Leddin und Leupold infolge eines Prellschusses keine Entscheidung zum Schützenkönig gefällt werden. So stifteten beide den Königspreis der Schützengilde „zur Newn Fahnen, weil die vorige durch die Plünderung aus der Laden obhanden kommen...“ ist. Diese Fahne wurde aus schwarzem und gelbem Taft gefertigt. Die Stadtfarben wurden vermutlich im Hinblick auf die Position der beiden Spender gewählt.

    Die tiefe Verbundenheit der Bürgerschaft zur Schützenfahne wird dadurch verdeutlicht, dass sich dieselbe, soweit es nachweisbar ist, stets im Rathaus zur Aufbewahrung befunden hat. Zu besonderen Feierlichkeiten und gemeinsamen Aufzügen wechselten sich Mitglieder der Schützengilde und ausgewählte Mitglieder der Bürgerschaft alle zwei Tage bei der Fahnenwacht ab. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Rat der Stadt und die Bürger von Lübben aufgrund jahrhundertlanger Tradition der Auffassung waren, mit gutem Recht ihrerseits einen gewissen Anspruch auf die Schützenfahne erheben zu können. Dies führte trotz des allgemein guten Einvernehmens zwischen Rat und Schützengilde im Jahre 1751 zu ernstlichen Differenzen, und die 1647 gestiftete Fahne war es, die zum direkten Streitobjekt wurde.

    Als am 30. November 1751 das neue Rathaus bezogen werden sollte, ordnete der Bürgermeister Carl Christoph Besser eigenmächtig an, die Schützenfahne durch eine „Bürgerkompagnie“ aus dem alten in das neue Gebäude zu überführen, ohne vorher in irgendeiner Weise die Genehmigung des Schützenältesten eingeholt zu haben. Der über diese Formverletzung äußerst aufgebrachte Schützenälteste Martin Christoph Geras richtete daraufhin ein Beschwerdeschreiben über die Oberamtsregierung an den Landesherrn, Kurfürst Friedrich August von Sachsen.

    Ebenso ließ er dem Rat in aller Deutlichkeit mitteilen, dass die Fahne der Schützensozietät gehöre. Niemand anderes als der jeweilige „Senior“ habe Anordnungen über ihren Gebrauch zu treffen, der Magistrat aber sei von aller Befugnis ausgeschlossen. Dies wurde vom Rat als „alberne Impressionen“ abgetan, zumal die Fahne, so wörtlich: „ bei gemeinsamen Aufzügen der Bürgerschaft schon immer als Stadtfahne gebraucht und von der Bürgerschaft und der Schützengesellschaft geführt wurde.“

    Nachdem allerdings auch Kurfürst Friedrich August von Sachsen dem Rat der Stadt durch die Oberamtsregierung sein Befremden über die „in eigenmächtiger und ungebührlicher Weise veranstaltete und vollzogenen Einweihung des neuen Rathauses“ mitteilen ließ, kam man um eine Entschuldigung nicht umhin und so konnte der Streit beigelegt werden. Ob zu einem späteren Zeitpunkt eine Stadtfahne existiert hat, lässt sich nicht nachweisen. In den Stadtakten findet man darauf keinen Hinweis.

    Die heute bestehende Stadtfahne geht auf einen Beschluß der Stadtverordneten vom 29. Juni 2000 zurück. Sie besteht aus den schwarz-gelben Stadtfarben, in der Mitte ein schwarzumrandetes Wappenschild mit dem Adler. Diese Darstellungsform wurde am 18. Juli 2000 vom Innenministerium des Landes Brandenburg bestätigt.

    Text: Kathrin Schröder

  • Lübbener Stadtlogos
  • 1150 - 1900: Von den Anfängen bis in die Neuzeit

    um 1150

    Der Historiker Dr. Otto v. Heinemann vermutete um 1862, dass das Fragment einer Bestandsaufnahme der Besitztümer des Klosters Nienburg um 1150 entstand. Darin wird die urbs Lubin (Burg Lübben) erstmals erwähnt.

    1210 - 1220

    Vermutliche Einführung des Magdeburger Stadtrechts in Lübben.
    Die Stadtentwicklung wird begünstigt durch die geografische Lage: Spreeübergänge und günstige Straßenabgänge in die Richtungen nach Cottbus, Luckau, Guben und Frankfurt/O.

    um 1300

    Die Stadt wird Eigentum des Klosters Dobrilugk (Doberlug).

    1328

    Erstmals wird der Spreewald urkundlich erwähnt.

    28.12.1329

    Herzog Rudolf von Sachsen kauft dem Kloster Dobrilugk Stadt und Burg Lübben ab.

    1422 - 1462

    Die Niederlausitz wird von verschiedenen Vögten und gleichzeitigen Pfandherren des Landes regiert (z.B. 1422 - 1437 von Hans von Polenz).

    18.10.1448

    Besetzung der Stadt durch den Markgrafen Friedrich II. von Brandenburg. Dieser zwingt die Brüder von Polenz, ihm Stadt und Schloss Lübben für lediglich 10 000 Rheinische Gulden zu verkaufen.

    1462 - 1526

    Die Niederlausitz befindet sich im Besitz böhmisch/ungarischer Könige.

    1526 - 1623

    Die Niederlausitz befindet sich im Besitz der Habsburger.

    Sept. 1607

    Einweihung der wiederhergestellten Stadtpfarrkirche im spätgotischen Stil, dreischiffig, mit vierjochiger Backsteinhalle versehen.

    1620 - 1621

    Plünderung und Brandschatzung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg.

    1623 - 1815

    Die Niederlausitz befindet sich im Besitz der Wettiner.

    01.05.1657

    Bei der Erbteilung Kursachsens wird die Niederlausitz dem Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg unterstellt.

    07.03.1666

    Herzog Christian I. richtet an Stelle des Landvogteiamtes in Lübben eine Oberamtsregierung ein. Regierungsbeginn: 06.04.1666.

    14.10.1668

    Eine Probepredigt Paul Gerhardts, der sich um die Stelle als Archidiakon an der Deutschen Kirche bewirbt, wird von den Honoratioren der Stadt wohlwollend aufgenommen.

    1675

    Lübben hat 317 Wohnhäuser: Altstadt 186, Luckauer Vorstadt 68, Neugasse 17 und Spreevorstadt 46.

    27.05.1676

    Paul Gerhardt, bedeutendster Liederdichter nach Martin Luther, ist als Archidiakon in Lübben gestorben.

    1679 - 1682

    Völliger Neubau des Lübbener Schlosses (Oberamtsregierungsgebäude) mit dem feingegliederten Renaissance-Giebel und einem dritten Fachwerkgeschoss.

    22.04.1681

    Neubau des Lübbener Kirchturms vollendet. Der vierkantige Turmschaft war um 14 Meter erhöht und darauf der achtkantige Oberbau errichtet worden.

    1718

    Lübben hat 389 Wohnhäuser.

    1761

    König Friedrich II. lässt erneut von der sächsischen Stadt Lübben Brandschatzungsgelder, diesmal 20 000 Taler, erpressen. Da die Stände das Geld nicht aufbringen können, rettet ein preußischer Major die Stadt mit einem Wechsel über sein Vermögen. G. E. Lessing verwendet dieses Ereignis in „Minna von Barnhelm“, 6. Auftritt des 4. Aufzuges.

    29.11.1778

    Christoph Ernst Freiherr von Houwald, Dichter und Kommunalpolitiker, in Straupitz geboren, am 28.01.1845 in Lübben gestorben.

    1792

    In Lübben gibt es 425 Wohnhäuser und 2962 Einwohner.

    03.02.1805

    Otto Theodor Freiherr von Manteuffel in Lübben geboren. Er ist von 1850 - 1858 preußischer Ministerpräsident und Außenminister.

    1812 - 1813

    Lübben und die umliegenden Dörfer werden durch die nach Rußland zie henden napoleonischen Truppen schwer belastet.

    21.07.1813

    Kaiser Napoleon I. in Lübben. Er lehnt die Verteidigung der Stadt wegen des schlechten Militärgeländes ab.

    1815

    Nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses wird die Niederlausitz dem Königreich Preußen einverleibt. Dadurch wird Lübben preußische Kreisstadt und verliert alle Privilegien, die mit der Oberamtsregierungsstadt verbunden waren.

    1815 - 1918

    Die Niederlausitz befindet sich im Besitz der Hohenzollern.

    1817

    Lübben hat 3325 Einwohner.

    07.08.1859

    Theodor Fontane berührt auf seinen Reisewegen Lübben. Er erwähnt die Lübbener Jäger in ihren grün-roten Uniformen und ist begeistert von der rot- grünen Farbenpracht der blühenden Oleanderbäumchen vor den Lübbener Bürgerhäusern.

    13.09.1866

    Lübben wird Bahnstation an der eingleisigen Eisenbahnstrecke Berlin-Görlitz.

    1880

    Lübben hat 3114 männliche (einschließlich des Militärs) und 2645 weibliche Einwohner.

    01.04.1883

    Die erste Lübbener Kaserne wird von dem Brandenburgischen Jägerbataillon Nr. 3 bezogen und am 04.04.1883 offiziell eingeweiht.

    25.05.1898

    Die Spreewaldbahn wird unter der Bezeichnung „Lübben-Cottbuser-Kreis-Bahnen“ als 1000-mm-spurige private Schmalspurbahn in Betrieb genommen.

  • 1901 - 1948: Zwei Weltkriege zerstören und prägen Lübben

    24.11.1901

    Der Streckenabschnitt Lübben-Beeskow der Niederlausitzer Eisenbahnen wird eröffnet.

    1904 - 1905

    Es beginnt die Kahnfährtätigkeit Lübbener und Steinkirchener Bootseigentümer, um Urlaubern und Touristen die Schönheit des Spreewaldes zu zeigen und durch ein geringes Entgelt ein Zubrot zu verdienen.

    27.06.1907

    Ein Paul-Gerhardt-Denkmal wird anlässlich des 300. Geburtstages des Dichters vor dem Kirchturm am Marktplatz aufgestellt.

    1925

    Lübben hat 7607 Einwohner.

    1930 - 1931

    Die Stadtpfarrkirche (Hauptkirche) wird nach zweijähriger Renovierung im Inneren wieder eröffnet und in „Paul-Gerhardt-Kirche“ umbenannt.

    Febr. 1933

    Nachdem der Reichspräsident v. Hindenburg Hitler am 30.01.1933 als Reichskanzler eingesetzt hatte, übernimmt die NSDAP die Macht auch in Stadt und Kreis Lübben.

    28.02.1933

    Mit der Verordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ werden auch im Kreis Lübben die demokratischen Grundrechte der Bevölkerung außer Kraft gesetzt bzw. eingeschränkt.

    1938

    Bau der Autobahn Berlin-Cottbus, dabei führt die Trasse durch den westlichen Teil des Kreises Lübben. Direkten Zugang erhält die Stadt durch die Auffahrten in Freiwalde und Duben.

    20.04.1945

    Erste sowjetische Truppenteile stehen vor der Stadt Lübben. Mit Hilfe von Parlamentären versuchen sowjetische Offiziere mehrmals, den deutschen Stadtkommandanten von der Sinnlosigkeit des Widerstandes zu überzeugen. Da alle Übergabeangebote nicht beantwortet werden, beginnt die sowjetische Artillerie mit dem Beschuss der Stadt.

    20.-27.04.1945

    Durch Beschuss und Straßenkämpfe wird das Zentrum der Stadt zerstört. 1945 Von 1785 Wohnhäusern werden 423 total vernichtet, 145 stark und 484 leicht beschädigt. Vernichtet werden 10 Brücken, 2 Schulen, der Südbahnbahnhof, die Post, das Fernmeldeamt, das Rathaus, die Jugendherberge, alle Mühlen, 2 Apotheken, das Museum, 1 Drogerie, 5 Hotels, Gaststätten, 7 Arztpraxen und etwa 75 % der sich in der Altstadt befindlichen Geschäfts-, Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Zerstört wird das gesamte Elektrizitäts-, Wasser-, Abwasser- und Gasleitungsnetz der Stadt.
    Während der Kampfhandlungen in Lübben fallen etwa 150 deutsche Soldaten und Offiziere, 163 sowjetische Soldaten und Offiziere und verlieren mehr als 500 Zivilpersonen ihr Leben.

    24.10.1946

    Lübben wird wegen seines hohen Zerstörungsgrades mittels einer Verfügung des Oberlandrates in Cottbus zum Notstandsgebiet erklärt.

    1947 - 1948

    Bei der Enttrümmerung Lübbens sind mehr als 100 000 m³ Schuttmassen zu beseitigen. Ein Großteil wird auf die Schlossinsel verbracht.

  • 1949 - 1989: 40 Jahre DDR

    15.-17.09.1950

    Die Stadtverwaltung organisiert mit Hilfe Tausender freiwilliger Helfer die 800-Jahrfeier Lübbens mit Festkonzert, Handwerkerausstellung, Modenschau, Hainsingen Lübbener Chöre, Festumzug, Sportfest, Tanzvergnügungen, die Kirchen beteiligen sich mit Festgottesdiensten.

    Juli 1952

    Das Politbüro beim ZK der SED und das Ministerium des Innern legen fest, die Länder abzuschaffen und dafür Bezirke zu bilden sowie eine neue Kreiseinteilung vorzunehmen. Lübben gehört nach Auflösung des Landes Brandenburg zum Bezirk Cottbus. Der Kreis Lübben muss 32 Gemeinden an den Kreis Calau, 13 an Cottbus-Land, eine Gemeinde an Luckau, 5 an Königs Wusterhausen und 23 Gemeinden an den Kreis Beeskow abgeben. Danach umfasst der Kreis Lübben zunächst 52, später 56 Gemeinden mit 34 000 Einwohnern.

    17.06.1953

    In 8 Betrieben der Stadt wird gegen die SED-Politik gestreikt. Auf dem Marktplatz fordern 60 - 70 Arbeiter freie Wahlen, Senkung der HO-Lebensmittelpreise und die Zurücknahme der gerade erhöhten Arbeitsnormen in den Betrieben. Der sowjetische Militärkommandant des Bezirkes Cottbus, Oberst Protassow, verhängt den Ausnahmezustand für den gesamten Bezirk Cottbus ab 21.00 Uhr.

    Juni 1965

    Eine Volks- und Berufszählung ergibt im Kreis Lübben, dass die Wohnbe- völkerung seit 1950 um 3.227 Personen zurückging, davon 2.133 Frauen. Es leben 2.905 Frauen und Mädchen mehr als Männer und Knaben in diesem Gebiet. Der Anteil der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter beträgt mit 18.705 Einwohnern 54,6 %, der sich aus 8.944 männlichen und 9.761 weiblichen Einwohnern zusammensetzt. Die Zahl der sich im Rentenalter befindlichen Einwohner beträgt 6.538 = 19,1 %.

    Sept. 1965

    Mit den „Hainfestspielen“ beginnt die Tradition des Lübbener Sommerfestes. Bereits ab 1950 gab es sommerliche Konzerte der Lübbener Chöre, Veranstaltungen der Sportler und Lampionumzüge. Weitere Bezeichnungen des Sommerfestes: 1975 „Volks- und Heimatfest“, 1976 „VIII. Spreefestspiele“, ab 1978 „Spreewaldfestspiele“, 1990 „Stadtfest“, ab 1991 „Spreewaldfest“.
    Der Höhepunkt ist ein Kahnkorso.

    1984

    Lübben hat 14 500 Einwohner.

    26.11.1986

    Im Wappensaal des Schlossturms wird die Städtepartnerschaft Neunkirchen - Lübben feierlich vereinbart und unterzeichnet. Sie wird am 12.12.1986 mit der Gegenunterzeichnung in Neunkirchen in Kraft gesetzt.

    11.06.1988

    Ein Spezialkran hebt die 18,5 Tonnen schwere neugefertigte Turmhaube auf den 33 Meter hohen Kirchturmschaft. Damit wird das Wahrzeichen Lübbens wiederhergestellt.

    Okt. 1989

    Fast täglich finden Versammlungen und Dialogrunden mit den Forderungen der Einwohner nach Veränderungen in allen Bereichen der Stadt- und Kreisverwaltung statt. Die SED-Kreisleitung kann mit ihren Funktionären die sich weiter entwickelnde antisozialistische Volksbewegung weder auf- halten noch in bestimmte Bahnen kanalisieren.

    Okt. 1989

    Es formiert sich die Bürgerinitiative „Neues Forum“ als politische Kraft auch in Lübben.

    12.11.1989

    Gegen den Willen aller anderen Parteien organisiert die LDPD auf dem Marktplatz eine Kundgebung, auf der mehr als 2000 Einwohner grundlegende Veränderungen auf allen Ebenen der Stadt- und Kreisverwaltung fordern, um zu einem demokratischen Neubeginn ohne die Mitwirkung der SED zu kommen.

    11.12.1989

    Das „Neue Forum“ veranstaltet eine „Montagsdemonstration“ vom Schlossturm bis zum Kaufhaus am Marktplatz. Die Redner kritisieren Amtsmissbrauch und Korruption von Partei- und Staatsfunktionären.

    21.12.1989

    Es wird der 1. „Runde Tisch“ als höchste Form der neuen politischen Verständigung gebildet.

  • 1990 - 1999: Die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung

    06.05.1990

    Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung erhalten an Stimmen:
    CDU 36,74 %, BFD/FDP 10,25 %, Grüne Partei 4,54 %, Neues Forum 6,84 %, PDS 15,60 %, SPD 20,58 %.

    31.05.1990

    Konstituierung der Lübbener Stadtverordnetenversammlung. Herr Lothar Bretterbauer (für CDU) wird zum Bürgermeister gewählt.

    15.01.1991

    Die Kasernen in der Bergstraße werden von der Sowjetarmee geräumt und der Bundesvermögensverwaltung übergeben.

    26.04.1991

    In Lübben wird das „Kuratorium Biosphärenreservat Spreewald e.V.“ zum Schutze des Spreewaldes gegründet. Die Anerkennung durch die UNESCO erfolgt am 03.06.1991.

    23.10.1991

    Die letzte Einheit sowjetischer Armeeangehöriger wird vom Landrat Beck verabschiedet.

    14.01.1993

    Ein Gesetzentwurf zur Neugliederung der Kreise im Land Brandenburg sieht vor, dass Lübben Verwaltungssitz des „Landkreises Spreewald-Dahme“ wird (Kreisstadt). Am 31.03.1993 beschließt der Landtag das Gesetz mit dem veränderten Namen „Landkreis Dahme - Spreewald“.

    04.09.1993

    Unterzeichnung einer Verbindung zur Städtepartnerschaft Lübben - Wolsztyn in Wolsztyn, am 17.09.1993 in Lübben.

    05.12.1993

    Die Gemeinden Radensdorf, Hartmannsdorf und Lubolz verlieren ihre Eigenständigkeit und werden in die Kreisstadt Lübben eingegliedert. Durch die drei Gemeinden wird die Einwohnerzahl Lübbens auf etwa 15 300 ansteigen.

    Aug. 1997

    Von der Arbeitslosigkeit im Kreis Lübben sind 2711 Personen betroffen, das sind 1133 Männer und 1578 Frauen. Die Quote beträgt 18,0 %. Im Dezember 1997 sind 3170 Personen arbeitslos, die Quote: 21,0 %.

    Juni 1998

    Der kommunale Kahnfährhafen wird auf der neugestalteten Schlossinsel feierlich eröffnet.

    27.09.1998

    Das Wahlergebnis zur Stadtverordnetenversammlung: SPD 32,3 %, CDU 29,1 %, PDS 19,3 %, FDP 5,6 %, Bü90/Grüne 1,4 %, Neues Forum 5,9 %. Die Wahlbeteiligung: 77,97 %.

    02.06.1999

    Staatssekretär Michael Pieper überreicht im Auftrage des Ministers Dr. Dreher Bürgermeister Lothar Bretterbauer die Urkunde für den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ der Kreisstadt Lübben (11. Erholungsort im Land Brandenburg, 4. in der Region nach Burg, Lübbenau und Goyatz).

    17.12.1999

    Das neue Rathaus wird durch den Bauherren, die SUSIK Grundstücksvermietung mbH & Co. Objekt Lübben KG, an die Stadt übergeben.

  • 2000 - 2005: In ein neues Jahrtausend

    08.01.2000

    Mit einem Festgottesdienst, an dem Ministerpräsiden Manfred Stolpe teilnimmt, wird der Auftakt zur 850-Jahrfeier der Stadt gegeben.

    31.03.2000

    Mit einem „Tag der offenen Tür" wird das neue Rathaus offiziell eingeweiht. Ein besonderes Vergnügen bereitete den Besuchern eine historische Ratssitzung, die im Foyer des Hauses abgehalten wurde.

    01.05.2000

    Der restaurierte Liuba-Stein, der als Vorlage für das Stadtlogo dient, wird feierlich im Hain enthüllt.

    13.05.2000

    Im Beisein von Ministerpräsident Manfred Stolpe wird die Schlossinsel offiziell eingeweiht. Ihre Umgestaltung hatte mehr als 10 Millionen DM gekostet, von denen ein Großteil durch die Europäische Union, den Bund, das Land und den Landkreis gefördert worden waren.

    16./17.09.2000

    Das Spreewaldfest als Höhepunkt der Festwoche anlässlich der 850-Jahrfeier lockt Tausende Besucher an. Besonderer Anziehungspunkt ist der „Festumzug auf dem Wasser", der Kahnkorso. In bunten Bildern zog die Geschichte der Stadt an den Zuschauern, die die Ufer säumten, vorbei.

    21.10.2000

    Im künftigen Stadt- und Regionalmuseum im Lübbener Schloss wird die erste Ausstellung eröffnet. Sie wurde vom Landeshauptarchiv gestaltet und trägt den Titel „Einblicke in die Geschichte einer Niederlausitzer Stadt".

    01.12.2000

    Der Nachdruck des Werkes „Geschichte der Kreis-Stadt Lübben" von Johann Wilhelm Neumann wird im Wappensaal präsentiert. J.W. Neumann war von 1836-1852 Bürgermeister der Stadt Lübben.

    31.03.2001

    Kahnfährmänner aus dem Spreewald starten auf der Schlossinsel den Versuch, ins Guinnessbuch der Rekorde zu gelangen, indem sie die Insel mit Rudeln „umlegen".

    01.06.2001

    Das Stadt- und Regionalmuseum wird eröffnet. Insgesamt 1,2 Millionen Mark wurden bis zu diesem Zeitpunkt in den Aufbau des Museum investiert. Nach Fertigstellung des interaktiven Stadtmodells, der Abteilung Volkskunde sowie des Leitsystem werden 1,4 Millionen DM in die Kultureinrichtung geflossen sein, 70 % davon durch das Land Brandenburg gefördert.

    13.09.2001

    Auf Grund der Terroranschläge in New York wird das 25. Spreewaldfest der Stadt Lübben abgesagt.

    02.10.2001

    Der Kommunale Abfallentsorgungsverband feiert 10-jähriges Bestehen.

    01.11.2001

    Das Lübbener Amtsgericht wird eingeweiht-

    07.11.2201

    Die Arbeiten zur Umgestaltung der Breiten Straße beginnen.

    17.12.2001

    Landeskulturministerin Prof. Johanna Wanka besucht das Museum.

    24.02.2002

    Lothar Bretterbauer wird erneut zum Bürgermeister gewählt. Er erhält 74,16 % der abgegebenen Stimmen.

    20.03.2002

    Zum traditionellen Neuhaustag am Frühlingsanfang wird Götz-Dieter Freiherr von Houwald postum mit der Neuhausmedaille geehrt, insbesondere für seine Verdienste bei der Errichtung der Houwald-Gedenkstätte und bei der Gründung der Stiftung zur Vergabe des "Albert-undHelene-von-Houwald-Preises" an besonders begabte Musikschüler.

    02.04.2002

    Beginn der Bauarbeiten zur Erweiterung des Parkplatzes am Schloss.

    25.05.2002

    Jubiläumskonzert zum 175-jährigen Bestehen des Männergesangvereins "Liedertafel 1827"

    28.05.2002

    Das rund 84 000 Euro teure interaktive Stadtmodell der Altstadt von Lübben ist ab diesem Tag im Stadt- und Regionalmuseum nutzbar.

    1./2.06.2002

    Auf der 9. Spreewaldmesse ist erstmals die Landwirtschaft vertreten.

    20.06.2002

    Die Bauarbeiten am Marstall sind abgeschlossen, es wurde rund 1,2 Millionen Euro in die Sanierung des historischen Gebäudes investiert.

    21.06.2002

    Das 10. Integrationsfest des Landkreises Dahme-Spreewald wird auf der Schlossinsel gefeiert.

    29.06.2002

    Im Stadt- und Regionalmuseum gibt es die 1. Museumsnacht.

    Juli

    Auf dem Markplatz haben die archäologischen Voruntersuchungen als Vorbereitung auf dessen Umgestaltung begonnen.

    17.09.2002

    8224,87 Euro werden an den vom Hochwasser stark betroffenen Kurort Rathen als Spende der Stadt Lübben überreicht.

    7.10.2002

    Die Breite Straße wird wegen des Beginns der Bauarbeiten zu ihrer völligen Umgestaltung gesperrt.

    1.11.2002

    Die Bibliothek schließt in ihren Räumen in der Bahnhofsstraße und bereitet sich auf ihren Umzug in ihr neues Domizil, den Marstall, vor.

    12.11.2002

    Bei einer schweren Explosion im Industriepark Spreewerk kommen vier Menschen im Alter zwischen 26 und 59 Jahren ums Leben.

    16.11.2002

    In der Paul-Gerhardt-Kirche findet eine Gedenkveranstaltung für die Opfer Explosion im Spreewerk statt.

    6.1.2003

    Einweihung der neuen Stadtbibliothek im sanierten Marstall

    3.05.2003

    Die Umgestaltung der Breiten Straße ist fertig; das Ereignis wird mit dem Postsäulenfest gefeiert.

    15.05.2003

    7. Etappe Friedensfahrt beginnt vor Rathaus

    14./15.6.2003

    Die 10. Spreewaldmesse für Handwerk und Gewerbe; 10-jährige Städtepartnerschaft mit Wolsztyn wird gefeiert; Einweihung des Wolsztyner Platzes am 15.6.2003

    Juni

    Park+Ride-Anlage am Bahnhof ist fertiggestellt

    27.06.2003

    letzter Markttag auf altem Standort hinterm NKD

    28.08.2003

    Die Vorbereitungsarbeiten für Bau der Wohn- und Geschäftshäuser auf dem Marktplatz beginnen.

    10.09.2003

    Stadtentwicklungsminister Helmut Meyer übergibt 650 000 € für Altstadtsanierung.

    17.11.2003

    Mit dem Einrichten der Baustelle beginnt die Arbeit an der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes.

    25.11.2003

    Konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung

    26.01.2004

    Richtfest bei den ersten zwei neuen Gebäuden am Marktplatz

    25.03.2004

    Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, dass sich Lübben für die Landesgartenschau 2009 bewirbt.

    1.05.2004

    Der 1. Abschnitt des Parkplatzes am kleinen Hain, mit 68 Stellplätzen und nach einer Investition von 218, 287 € ist freigegeben.

    26.06.2004

    Der Bahnhofsvorplatz ist fertiggestellt - die ersten Busse fahren die neuen Stege an.

    15.07.2004

    Einweihung Bahnhofsvorplatz im Beisein von Verkehrsminister Frank Szymanski

    13.09.2004

    Die Allianz pro Schiene zeichnet den Bahnhof Hannover und den Bahnhof Lübben als "Bahnhof des Jahres" aus
    (Preisverleihung in Lübben am 20.09.)

    24.11.2004

    7 Bäume (5 Linden, eine Stieleiche und eine Rotbuche) werden entlang der neuen Straßen (am Marktplatz) gepflanzt.

    26.11.2004

    Die neu gebauten Straßen am Markt (Westseite) und Poststraße (vom Rathaus bis Einmündung Kino) sind fertig und werden für den Verkehr freigegeben. Rund 300 000 Euro (zwei Drittel FM) wurden in den Bau investiert.

    03.12.2004

    Der für rund 252 000 Euro gebaute, 5 Kilometer lange touristische Weg zur Ragower Kahnfahrt als Verbindung zwischen Lübben und Lübbenau wird offiziell eingeweiht.

    03.12.2004

    Der 2. BA Parkplatz am kleinen Hain ist fertiggestellt, insgesamt wurden in den 1. und 2. BA rund 480 000 Euro investiert, um 143 Parkplätze zu schaffen.

    14.01.2005

    Die archäologischen Untersuchungen an der Hauptstraße (ehem. Standort Pavillon/Podest) sind abgeschlossen.

    06.04.2005

    Beginn der Umgestaltung des Marktplatzes (Einrichten Baustelle)

    18.04.2005

    Beginn der archäologischen Untersuchungen auf dem Marktplatz

    20.06.2005

    Beginn der Bauarbeiten an der Poststraße (Umgestaltung Marktplatz)

    11.07.2005

    Beginn der Komplettsanierung Schützenplatz

    11.07.2005

    Baustelleneinrichtung für 2. BA Parkstraße

    09.08.2005

    Beginn der Plattenverlegung auf dem Marktplatz

    16.08.05

    Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) besucht Lübben und trägt sich in das "Goldene Buch der Stadt" ein.

    23.08.05

    Der bei archäologischen Untersuchungen freigelegte spätgotische Keller auf dem Marktplatz (an der Hauptstraße) wird zugeschüttet (die Kosten von ca. 50 000 Euro für eine Abdeckung mit einer Glasplatte wurden als zu teuer eingeschätzt).

    7./8.11.05

    Die Platanen auf dem Podest des Marktplatzes und drei Linden in der Poststraße werden gepflanzt.

    8.11.05

    Die 4 Rudelleuchten werden auf dem Marktplatz aufgestellt.

    Dez. 2005

    Die Umgestaltung des Marktplatzes ist abgeschlossen.

  • 2006 - 2010: Lübbens Innenstadt erhält ein neues Gesicht

    3.04.06

    Beginn der Bauarbeiten an Poststraße/Kirchstraße zur Komplettierung der Umgestaltung des Marktplatzes.

    15.04.06

    Offizielle Einweihung des Marktplatzes

    20.05.06

    Festakt anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Lübben - Neunkirchen

    2.06.06

    In Lübben wird ein Teil der 17. Episode des Film- und Kulturprojekts "GG 19", der Verfilmung des Grundgesetzes der Bundesrepublik gedreht. Die Stadt Lübben ist Patenstadt von GG 19. Regisseur Andreas Samland verfilmt in unserer Stadt die Episode "Ladies first", inspiriert durch Artikel 3 des Grundgesetzes ("Männer und Frauen sind gleichberechtigt).

    9.06.06

    Übertragung des Eröffnungsspiels zur Fußballweltmeisterschaft
    Deutschland gegen Costa Rica auf einer Großbildleinwand auf dem Marktplatz

    3.07.06

    Beginn der Arbeiten zum Neubau der östlichen Marktstraße und zur Umgestaltung des Umfeldes der Paul-Gerhardt-Kirche.

    9.07.06

    Übertragung des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft auf dem Marktplatz auf einer Großbildleinwand.

    Juli

    Der Ehrenhain für die im 2. Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten wird in einem ersten Bauabschnitt umgestaltet (Arbeiten dauern bis zum Oktober).

    16.09.06

    Von einer historischen Dampflok gezogen, rollen am Samstag 4 Eisenbahnwagen mit rund 200 Gästen aus der polnischen Stadt Wolsztyn zum Spreewaldfest in Lübben an.

    23.10.06

    Beginn der Arbeiten am Bau des Kreisels Bundesstraße 115/Parkstraße
    Als „Pilotprojekt“ erhielt die Stadt vom eigentlich zuständigen Baulastträger, dem Landesbetrieb für Straßenwesen Brandenburg, die Genehmigung, den Kreisel herstellen zu dürfen. Die sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten sowie die finanzielle Beteiligung an der 439 700 Euro teuren Verkehrsanlage wurden in einer Kreuzungsvereinbarung geregelt.

    8.11.06

    Eröffnung der GRAFIKATUR, die vierte internationale Cartoon-Biennale steht unter dem Thema "Globalisierung". 67 Künstler aus 21 Ländern sandten 156 Cartoons ein.

    13.11.06

    Beginn der Arbeiten zur Anbindung der Lessingstraße an die Parkstraße. Über 70 000 Euro werden in diese Baumaßnahme investiert.

    09. 12.06

    Mit einer Kundgebung auf dem Lübbener Marktplatz protestieren Kommunalpolitiker der Spreewaldstadt sowie die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit Einwohnern und Bürgern der Region gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten und Linksextremen protestieren.

    07.01.07

    Mit einem Gottesdienst sowie einem Konzert der Dresdner Kapellknaben wird in der Paul-Gerhardt-Kirche das Festjahr anlässlich des 400. Geburtstages von Paul Gerhardt eröffnet.

    09.02.07

    Grundsteinlegung für ein Dorfgemeinschaftshaus im Stadtteil Lubolz (Kosten rund 355 000 Euro), das als Domizil für die Feuerwehr, den Ortsbeirat, den Jugendklub und Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft dienen soll.

    02.04.07

    Die Arbeiten am 1. Bauabschnitt des Lehnigksberger Weges beginnen, der den Bereich entlang der Kleingärten umfasst. Die Baumaßnahme wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Gemeinschaftsprogramm Leader+ zu 80 % der zuwendungsfähigen Kosten, die sich auf 293 342 Euro belaufen, gefördert.

    19.04.07

    Der Geschäftsführer der Brauerei Torgau, Herr Dremmler, übergibt an Bürgermeister Lothar Bretterbauer einen Kasten Paul-Gerhardt-Bier. Das Brauen des Bieres erfolgte im Rahmen des Festjahres.

    26.04.07

    An der Spreewaldschule wird die Skulptur „Hände in Stahl“ aufgestellt, die vom Künstler Jörn Hanitzsch anlässlich der Demonstration im Dezember 2006 gegen Extremismus jeder Art gefertigt wurde.

    17.-20.05.07

    22. Europäisches Nachtwächter- und Türmertreffen

    22.06.07

    Bürgermeister Lothar Bretterbauer lädt zum ersten Sommerfest auf Neuhaus ein. Das Fest ist dem Thema Gesundheitswesen in Lübben gewidmet und so stellen sich das Reha-Zentrum , das Klinikum Dahme-Spreewald und das Asklepios Fachklinikum den Gästen vor. Frau Beate Seewald wird für ihr Engagement beim Bau und der Entwicklung der Reha-Klinik mit der Stadtmedaille ausgezeichnet.

    23./24.06.07

    Landesposaunentag der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz

    29.06.07

    In Anwesenheit des Ministers für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Dietmar Woidke, wird der 1. Bauabschnitt des Parkplatzes am Burglehn offiziell freigegeben. Die Baukosten des Platzes von 494 000 Euro wurden zu 75 % durch das Argrar- und Umweltministerium gefördert. Er verfügt über 213 Stellplätze.

    30.06.07

    Unter dem Motto „Ich singe mit, wenn alles singt“ und einem Blumen- und Pflanzenmarkt wird der 100. Jahrestag der Einweihung des Paul-Gerhardt-Denkmals gefeiert.

    05.07.07

    Das Ehepaar Brigitte und Walter Kremer werden als 50 000. Besucher des Stadt und Regionalmuseums von Bürgermeister Lothar Bretterbauer mit einem Blumenstrauß begrüßt.

    11.07.07

    Letzter Schultag in der 1. Grundschule in der Gartengasse. Wegen sinkender Kinder- und damit Schülerzahlen wird die älteste Schule Lübbens geschlossen. Die 1. Grundschule zieht in die „Thomas-Müntzer-Schule“ um.

    22.09.07

    Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses im Stadtteil Lubolz

    07.01.08

    Mit der Entkernung beginnt der Abriss des NKD-Kaufhauses, das 1971 als "Kontakt"-Kaufhaus eröffnet wurde. Es soll Platz machen für neue Wohn- und Geschäftshäuser im 3. Bauabschnitt des Blockkonzeptes. Nach der Realisierung dieses Bauabschnittes werden an der Westseite des Marktplatzes insgesamt 19 neue Wohn- und Geschäftshäuser durch Privatinvestitionen entstanden sein.

    05.02.08

    Die Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH Lübben (TKS) erwirbt das Erbbaurecht an der Sport- und Freizeitanlage Majoransheide, womit die Voraussetzung zur künftigen Betreibung der Anlage durch die TKS gegeben ist.

    11.04.08

    Gründung der Bürgerinitiative „Tolerantes Lübben“. An die Spitze der Initiative stellen sich die Leiter der drei in Lübben ansässigen großen Gesundheitseinrichtungen (Reha-Zentrum, Spreewaldklinik und Askelpios-Klinikum)

    16.06.08

    In der Kirchstraße beginnt mit der Sperrung der Verkehrsanlage für den Verkehr  deren Neugestaltung. Mehr als 350 000 Euro, davon 2/3 Fördermittel des Bundes und Landes werden investiert.

    23.09.08

    Lübben wird in Berlin als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet

    30.09.08

    Nach mehrmonatiger Bauzeit wird die neu gestaltete Kirchstraße wieder für den Verkehr frei gegeben

    04.10.08

    Der für rund 200 000 Euro sanierte Kirchturm wird eingeweiht

    04.10.08

    Ein vom Künstler Helge Warme gestaltetes Glasfenster mit dem Motiv des alten, im Zweiten Weltkrieg zerstörten Rathauses, wird eingeweiht.

    22.10.08

    Ein Spezialkran hebt eine Nachbildung der im Zweiten Weltkrieg abgebauten Turmhaube auf den Schlossturm. Damit hat der Schlossturm wieder seine Gestalt von 1914/15

    14.05.09

    Grundsteinlegung für ein neues Verwaltungs- und Sozialgebäude für den städtischen Baubetriebshof, voraussichtliche Kosten 696 000 Euro

    09.07.09

    Grundsteinlegung für den Ersatzneubau der Kita "Unter den Linden", Kosten 1,586 Millionen Euro, davon 757 000 Euro Fördermittel des Landkreises Dahme-Spreewald

    24.08.09

    Beginn der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Straßen "Am kleinen Hain", "Brauhausgasse", "Kirchgasse" und "Am Schutzgraben" in der Lübbener Altstadt. Wie bereits schon die meisten Straßen im Sanierungsgebiet, so werden auch diese neu und freundlicher gestaltet. Mehr als 1 Million Euro, davon zwei Drittel Fördermittel des Bundes und Landes, werden in die Neugestaltung investiert.

    31.08.09

    Beginn der Arbeiten zur Oberflächensanierung der Feldstraße zur Lärmminderung. Kosten insgesamt 110 000 Euro, davon 93 000 Euro aus dem Konjunkturpaket

    17.09.09

    Richtfest am Ersatzneubau der Kita „Unter den Linden“

    05.10.09

    Beginn der Sanierung der Brücke am Brückenplatz. In die Erneuerung der Überbaus und die Sanierung des Unterbaus werden über 896 000 Euro, davon zwei Drittel Fördermittel des Landes investiert

    03.03.10

    Das östliche Widerlager der Brücke Brückenplatz wird im Zuge der grundhaften Sanierung der Brücke neugegossen.

    11.03.10

    Die originalgetreue Rekonstruktion des in der Kriegswirren verloren gegangene Turm des 1908 als „Städtische Volksschule“ eingeweihten Gebäudes wird wieder aufgesetzt (Höhe bis zur Kugel 6 Meter, 7.50 Meter über dem First bis zur Wetterfahne und 2,2, Tonnen schwer)

    17.03.210

    Die Bauarbeiten an der Sanierung der Straße „Am kleinen Hain“ werden nach der Winterpause mit dem Abschnitt Kreuzung FFW bis zur Einfahrt Rathaus fortgesetzt

    26.03.210

    Das Traggerüst (Überbaukonstruktion) an der Brücke Brückenplatz wird montiert

    23.04.10

    Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des neuen Rathauses ein „Tag der offenen Tür“ statt

    31.05.10

    mit einem Empfang im Wappensaal feiert Bürgermeister Lothar Bretterbauer sein 20-jähriges Dienstjubiläum

    19.06.10

    Einweihung der sanierten/neu gebauten Brücke „Brückenplatz“ im Beisein des Brandenburger Verkehrsministers Jörg Vogelsänger. Rund 900 000 Euro, davon 2/3 Fördermittel des Bundes und Landes wurden in die Sanierung der 38 Meter langen und 17 Meter breiten Brücke investiert.

    01.07.10

    Einweihung des neuen Verwaltungs- und Sozialgebäudes des Baubetriebs- hofes in der Puschkinstraße. Rund 700 000 Euro wurden in das neue Gebäude investiert, das mit Erdwärme bzw. Solarenergie beheizt und über helle Büroräume sowie einen Sozialtrakt für die 36 Mitarbeiter verfügt. 5. Juli Eröffnung der Kita „Unter den Linden“. Rund 1,4 Millionen Euro flossen in den Bau der Einrichtung, 757 000 Euro davon Fördermittel. Der 2-etagige Bau ist 800 Quadratmeter groß und bietet 85 Kindern in 4 Gruppen Platz.

    04.08.10

    Beginn der Bauarbeiten an der Wettiner Straße. Mehr als 600 000 Euro, davon 426 000 Euro Fördermittel des Landes, werden bis dahin in die Sanierung der Straße investiert.

    27.09.10

    Bau der „Umleitungsstraße“ ( für die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße), die über den Parkplatz führte, begonnen.

    11.10.10

    Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße, im ersten Teilabschnitt, auf einer Länge von 300 Metern, im Bereich zwischen der Kreuzung Logenstraße/Bahnhofstraße bis zur Brücke über die Berste. Zuvor waren der Regenwasserkanal hergestellt, neue Trinkwasserleitungen verlegt sowie weitere Leitungen umverlegt worden.

    19.11.10

    Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) übergibt einen Fördermittelbescheid in Höhe von 435 000 Euro an den Direktor der Spreewaldschule, Andreas Kurzhals, zum Ausbau der Bildungseinrichtung als Ganztagsschule

  • 2011 - 2016: Zwischen Rückbau und Wachstum

    28.01.11

    Freigabe der Wettiner Straße für den Verkehr; Einrichten einer Wanderbaustelle für den Ausbau beider Rad/Gehwege im letzten Bauabschnitt; Mehr als 740 000 Euro, davon 426.000 Euro Fördermittel des Landes wurden in den vergangenen Monaten in die Sanierung der Straße investiert. 11. März offizielle Einweihung des Straßenzuges „Am kleinen Hain“ (Am kleinen Hain, Salzhausgasse, Kirchgasse, Brauhausgasse), Baubeginn 24.8.2008, Kosten rund 1,4 Millionen Euro (je 1/3 Bund, Land, Stadt), 7300 m² Fläche, 800 Meter lang

    20.04.11

    Grundsteinlegung für das neue Funktionsgebäude auf dem Sportplatz „ Völkerfreundschaft“. Der Ersatzneubau für das in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtete Gebäude wird auf weit mehr als 600 m² Fläche über den jetzigen Bedarf des Schul- und Freizeitsportes entsprechende Wasch-, Dusch- und Umkleideräume verfügen (vier Umkleidebereiche mit jeweils zwei Umkleideräumen). Insgesamt 1,35 Millionen Euro, davon über 420.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II sowie 200.000 Euro Zuschuss des Landkreises Dahme-Spreewald, werden in das Bauvorhaben investiert.

    29.06.11

    Richtfest am Funktionsgebäude „Völkerfreundschaft“

    11.07.11

    Beginn der Tiefbau- und Abbrucharbeiten zur grundhaften Sanierung der Gartengasse/Am Haintor

    28.07.11

    Feierliche Freigabe des 1. BA der Bahnhofstraße. Das Auftragsvolumen belief sich auf insgesamt 576.753,87 Euro brutto. Für die Sanierung der Bahnhofstraße erhielt die Stadt Lübben insgesamt über 495.000 Euro Fördermittel vom Land Brandenburg aus dem Programm zur Lärm- und Emissionsreduzierung.

    August/
    September

    Beginn der Bauarbeiten an der Holzhofbrücke – Investitionsvolumen 192.108,01 Euro

    Oktober

    Beginn der Bauarbeiten am 855 Meter langen touristischen Verbindungsweg zwischen Radensdorf und Briesensee (mit Landwirtschaftlicher Nutzung), Kosten: für 201 328 Euro Brutto, 75 % der Nettokosten = 144 461 Euro waren FM des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurerneuerung

    29.10.11

    Eröffnung der 107 Meter langen Fußgängerbrücke zwischen Schlossinsel und WWSTP im Beisein von Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Etwas über 2,2 Millionen Euro kosten der Bau der Brücke und die Erweiterung der südlichen Schlossinsel um den Wasserwanderstützpunkt. Rund 1,6 Millionen Euro davon sind Fördermittel. Allein die Nettokosten des 2. Bauabschnittes, zu dem neben der Brücke noch eine Erschließungsstraße und die Verrohrung des angrenzenden, so genannten A-Grabens gehören, wurden zu 75 Prozent, das sind 650 420 Euro, durch das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Luckau aus dem Programm ILE/LEADER gefördert. Weitere 35 000 Euro steuerte der Landkreis Dahme-Spreewald aus dem Kreisstrukturfonds 2008 bei.

    21.11.11

    Die sogenannte Holzhofbrücke (an der Liebesinsel) wird zur Nutzung für Fußgänger und Radfahrer frei gegeben. Das rund 190.000 Euro teure Bauwerk ist barrierefrei, 24 Meter lang und 1,50 Meter im Nutzungsbereich breit. Zusammen mit der dahinter liegenden Brücke, bei der die Treppen entfernt und durch Rampen ersetzt wurden, stellt sie nun eine bequeme Verbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen der Puschkinstraße über den Stadtgraben zum Damm her.

    11.12.11

    Auf dem Lübbener Bahnhof erfolgt die feierliche Inbetriebnahme der auf 160 km/h ausgebauten Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau

    20.12.11

    Die Gartengasse/Am Haintor wird für den Verkehr frei gegeben Die grundhafte Sanierung des Straßenzuges, einschließlich Regenwasserableitung und Schmutzwasserkanalbau kostete 446.855,96 Euro brutto, davon 2/3 Fördermittel des Landes.

    14.05.12

    Beginn der Abrissarbeiten am alten Funktionsgebäudesam Sportplatz „Völkerfreundschaft“. Anstelle des Hauses, in dem sich Dusch- und Umkleideräume sowie eine kleine Gaststätte befanden, werden nun Stellplätze geschaffen, die die Stadt im Rahmen des Neubaus eines Funktionsgebäudes nachweisen muss. Das neue Funktionsgebäude, in das über 1 Million Euro investiert wurden, ist über 800 Quadratmeter groß, barrierefrei und verfügt unter anderem über 3 mal 2 Umkleideräume für Schüler, Vereins- und Gastsportler. Außerdem gibt es natürlich Duschen, Toiletten, Lagerräume, aber auch eine kleine Küche und einen Vereinsraum.

    16.05.12

    Mit dem Zerschneiden eines roten Bandes wurde der Radweg zwischen dem Lübbener Ortsteil Radensdorf und dem Neu Zaucher Ortsteil Briesensee offiziell eingeweiht. Der 855 Meter lange Weg kostete rund 200.000 Euro teure Bauvorhaben mit rund 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert hat

    27.06.12

    Lübben hat ein neues Logo - René Gottschalk, Geschäftsführer der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH stellt gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Bretterbauer, Vertretern des Tourismusvereins, Stadtführern und der Logogestalterin Sylvia Matthes das Logo mit dem Claim offiziell der Öffentlichkeit vor und erläutert den Gästen, wie man zu dem präsentierten Ergebnis gekommen war. 2011 waren Studenten der „design akademie berlin“ aus den Studiengängen Marketingkommunikation und Kommunikationsdesign in Lübben unterwegs gewesen, um Vorschläge für ein neues Coperate Design für unsere Stadt zu erarbeiten. Ziel war es, so René Gottschalk, eine Basis für ein einheitliches Auftreten der Stadt, der agierenden Institutionen, Unternehmen sowie Vereinen und Verbänden zu ermöglichen, um damit eine bessere Wahrnehmung nach außen zu erreichen sowie die Identifikation der Lübbener Bürger mit ihrer Stadt zu fördern. Die Ergebnisse dieser studentischen Arbeiten wurden im August und September 2011 im Rathaus ausgestellt und der Siegerentwurf dann durch die Steuerungsgruppe für das Stadtmarketing in Lübben diskutiert und weiterent-wickelt.

    24.07.12

    Im Dreilindenweg haben die Arbeiten am Bau eines Gehweges durch die Tieba Tief- und Landschaftsbau GmbH Lübben begonnen. Während von der Frankfurter Straße an bereits alte Gehwegplatten aufgenommen und Erde ausgehoben wurde, werden an anderer Stelle Bäume gefällt. Um den Weg zu dieser Schule für die Kinder sicherer zu machen, wurde auf einer Länge von 430 Metern ein 1,20 bis 1,30 Meter breiter Gehweg neu gebaut. Insgesamt wurden rund 94 000 Euro in die Maßnahme investiert. Parallel zum Gehwegbau erneuerte die Stadt- und Überlandwerke (SÜW) in Teilabschnitten die Trinkwasserleitung.

    9.07.12

    Die Arbeiten an der Neugestaltung der Freiflächen Am kleinen Hain werden nach mehrmonatigem Stillstand fortgesetzt. Nach der Insolvenz einer mit den Bauarbeiten betrauten Firma aus Luckau, hatte es zunächst Gespräche mit dem 2. und 3. Bieter gegeben, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg hatten. Nach einer erneuten Ausschreibung erhielt nun die Firma K & R Baugesellschaft mbH aus Freiwalde für rund 326 000 Euro den Zuschlag und baute den Weg an der neuapostolischen Kirche sowie den Parkplatz an der Spreewaldschule. Am selben Tag nahm auch die Firma Alpina aus Cottbus ihre Arbeit auf, um den an der gleichen Straße gelegenen Platz vor der katholischen Kirche neu zu gestalten. Hier wurden rund 220 000 Euro investiert, die ebenso wie die Aufwendungen für die oben genannte Baumaßnahme je zu einem Drittel vom Bund, dem Land und der Stadt finanziert werden.

    Juli 2012

    SpreeLagune ist der neue Name des Wasserwanderrastplatzes im Süden der Schlossinsel. 19 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einem Ideenwettbewerb und reichten insgesamt 56 Namensvorschläge ein.

    04.09.12

    Das Funktionsgebäude der „Völkerfreundschaft“ eingeweiht. Im Rahmen eines Sportfestes des Paul-Gerhardt-Gymnasiums wird das neue, 70 Meter lange Funktionsgebäude des Sportplatzes „Völkerfreundschaft“ mit dem traditionellen Durchtrennen eines Bandes durch Bürgermeister Lothar Bretterbauer, den Beigeordneten und Dezernenten des Landkreises Dahme-Spreewald, Carsten Saß, und den Sportkoordinator der Stadt Lübben, Dr. Georg Schaper, eingeweiht. Rund 1, 4 Millionen Euro, davon 730 000 Euro Eigenmittel der Stadt, über 400 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II und 200 000 Euro Fördermittel des Landkreises wurden investiert, um auf über 600 Quadratmetern unter anderem 4 Umkleidebereiche mit jeweils zwei Umkleideräumen und einen Sanitärbereich für den Schul- und Vereinssport sowie Beratungsräume und eine kleine Teeküche zu schaffen.

    September

    Die Straßenbauarbeiten zum Ausbau des Knotenpunktes B 87/ B 115 (Lindenstraße/Am Spreeufer/Ernst-von- Houwald-Damm) in unserer Stadt haben begonnen. Bislang waren die B 87 und B 115 sind als Lichtsignal geregelte Kreuzung miteinander verknüpft. Um die Unfallhäufigkeit zu beseitigen, wird der Knotenpunkt zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Die vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Niederlassung Süd, in Auftrag gegebenen Leistungen umfassen die Fahrbahnen und Nebenanlagen der B 87 und B 115, eine Deckenerneuerung der B 87 bis zum Knotenpunkt Luckauer Straße sowie die Anlage eines Straßen begleitenden Radweges parallel zur B 115 bis zum Knotenpunkt Breite Straße.

    Mit einem Jahr Bauzeit, einschließlich der Begrünung und Restarbeiten, rechnet der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Niederlassung Süd, für den Ausbau des Knotenpunktes B 87/B115 (Lindenstraße/Am Spreeufer/Ernst-von-Houeald-Damm. Neben dem eigentlichen Kreisel, der einen Durchmesser von 35 Meter haben wird, werden Teile der Fahrbahnen der Lindenstraße und Am Spreeufer mit einer neuen Deckschicht versehen sowie Rad- und Gehwege gebaut. Insgesamt erfolgt der Bau in sieben Phasen, die von archäologischen Untersuchungen begleitet werden. In der 1. Phase, die vom 24.09.-18.10.2012 dauert, werden provisorische Fuß- und Radwege geschaffen und die ersten Medien umverlegt. Vom 19.10.-20.11.2012, der 2. Phase, werden die provisorischen Fahrbahnen gebaut und weitere Medien verlegt. Die 3. Phase umfasst den Zeitraum vom 20.11.2012-18.01.13, in dem die Borde gesetzt und der eigentliche Kreiselbau erfolgt. Es folgen der Ausbau des nördlichen Bereichs zum Hafen und dann des südlichen Bereichs. In der 6. und 7. Phase, die insgesamt vom 10.03.13 bis zum 15.05.13 dauern soll, wird zunächst der „Arm“ in Richtung Stadt ausgebaut, dann folgt der teilweise grundhafte Ausbau der Straße Richtung Luckau. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung des jeweiligen Straßenbereiches, d.h., die Autofahrer müssen dann die ausgeschilderten innerörtlichen Umgehungsstraßen (Parkstraße, Bahnhofsstraße) nutzen, um die eigentliche Straßenbaustelle zu umfahren und zum Kreisel zu gelangen .

    21.09.12

    Bürgermeister Lothar Bretterbauer legt, unterstützt von Architekt Vilco Scholz sowie den Schülern William Schütze und Lea Otten den Grundstein für einen Anbau an der 2. Grundschule. Für rund 1,64 Millionen Euro entstehen bis zum nächsten Sommer ein eingeschossiges sowie ein dreigeschossiges Bauwerk. In ersterem werden Speisesaal, Musikraum, eine Kinderküche und eine Ausgabeküche untergebracht sein, in dem zweiten Gebäude ein Hortraum, zwei Klassenräume und Garderoben. Neben den Arbeiten an den beiden Neubauten werden im bestehenden Schulgebäude für über 353 000 Euro Brandschutzmaßnahmen, wie die Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung, die Brandabschottung von Leitungen und anderes realisiert.

    15.10.12

    Mit der Einrichtung der Baustelle die Vorbereitung für die Umverlegung der Schmutzwasserleitung im Bereich Brückenplatz. Diese ist im Vorfeld der geplanten Bebauung des Brückenplatzes erforderlich. Zunächst werden dazu auf der Fläche Suchschachtungen durchgeführt, um die genaue Lage der vorhandenen Leitungen bestimmen zu können. Es folgt dann der Bau des Startschachtes für den unterirdischen Rohrvortrieb. Es ist geplant, den neuen Schmutzwasserkanal unterirdisch, im Rohrvortriebsverfahren, zu verlegen. Das Ende des Vortriebs wird unmittelbar neben dem Schmutzwasserdüker, der unter der Hauptspree verläuft, liegen. Die Fläche vor dem Feuerwehrmuseum muss wegen der genannten Arbeiten gesperrt werden, ein Parken ist hier also nicht mehr möglich.

    01.11.12

    Richtfest für den Anbau an der 2. Grundschule

    15.11.12

    Die neue Internetpräsentation der Stadt und TKS geht ins Netz

    13.12.12

    Grundsteinlegung FFW Treppendorf, Kosten rd. 440 000 Euro, über 200 Quadratmeter Fläche  (eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen, einen Versammlungsraum, ein Büro und Sanitärräume)

    01.01.13

    Die Ortsfeuerwehr Hartmannsdorf wird durch den Stadtbrandmeister aus der Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Lübben herausgelöst, da es nicht gelungen war, einen qualifizierten Ortswehrführer sowie interessierte Einwohner für die Arbeit in der Wehr zu gewinnen.

    18.01.13 

    Zum zweiten Mal werden während einer festlichen Veranstaltung Lübbener geehrt, die sich um den Sport besonders verdient gemacht haben. In sechs Kategorien werden Aktive und Funktionäre gewürdigt und erstmals ein Bürgerpreises  und ein Preis für eine Sportlegende (Gunther Frohn der für seine Verdienste im Motocross und Gerd Franzka für seine Verdienste als sehbehinderter Sportler in der Leichtathletik) vergeben.

    30.03.13

    „Start in den Frühling“ mit traditioneller Rudel-und Paddelübergaben sowie Einweihung und Namensgebung der „SpreeLagune“, Rund 2,3 Millionen Euro flossen in den Wasserwanderrastplatz mit integrierter Naturbadestelle, 1,7 Millionen Euro davon Fördermittel des Landes Brandenburg und 95 000 Euro Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald für den Bau der Brücke.

    08.04.13 

    Die Feuerwehr Lubolz besteht 100 Jahre. Das Jubiläum wird mit einer Festveranstaltung sowie später, am 1. Juni, mit einem großen Dorffest gefeiert.

    18.04.13

    Richtfest am neuen Feuerwehrgebäude im Stadtteil Treppendorf.
    Rund 440 000 Euro  fließen in den Bau von über 220 Quadratmetern Nutzfläche mit einer Fahrzeughalle für 2 Stellplätze, einem Versamm-lungsraum, einem Büro, einer Garderobe sowie Sanitärräumen und einem Lager. In Vorbereitung der Baumaßnahme hatten die Kameraden der Wehr, die 14 ihr 90-jähriges Bestehen feiert, in Eigenleistung Bäume gefällt und Stubben gerodet, um die erforderliche Baufreiheit zu schaffen.

    19.04.13

    Die Klavierbrücke über die Spree wird gesperrt. Grund für diese Maßnahme ist der schlechte Zustand des Bauwerkes, wodurch die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer nicht mehr gegeben ist. Die sogenannte Klavierbrücke wurde 1741 erstmals als Verbindung zwischen der Badergasse der Altstadt und der Neustadt errichtet, dann wegen Hochwasser- bzw. Kriegsschäden mehrmals erneuert, 1974 abgetragen und 1993 wieder erbaut. Ihren volkstümlichen Namen verdankt sie dem Klang, den einst die Bohlen verursachten, wenn man zum Beispiel  einen Kinderwagen über die Brücke schob.

    01.06.13

    Mit einem großen Familienfest, bei dem Vereine und Verbände ideenreich mitwirken, wird in der Breiten Straße das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit der Stadt Wolsztyn  sowie den Internationalen Kindertag gefeiert.

    29.07.13

    Die Brücke vom Mühlendamm zur Schlossinsel wird gesperrt, um Untersuchungen zum Zustand des Brückenkörpers für  Feststellung des Sanierungsumfanges durch einen Fachmann durchführen zu können. Da für die Begutachtung Teile des Brückenbelages aufgenommen werden müssen, ist eine Nutzung der Brücke nicht möglich.  Die Untersuchungen ergaben, dass eine grundhafte Sanierung der Brücke erforderlich ist und sie bis dahin nur noch von Fußgängern und teilweise in eingeschränkter Breite genutzt werden darf.

    04./05.10.13

    Mit einer Festveranstaltung und einem großen Festumzug sowie Schauvorführungen wird das 150-jährige Jubiläum der Lübbener Feuerwehr gefeiert, die am 8. Oktober 1863 gegründet worden war.

    3.12.13

    Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Treppendorf, deren Wehr in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Für rund 440 000 Euro wurde ein 200 Quadratmeter großes Gebäude mit zwei Stellplätzen, Versammlungsraum, Büro, Garderobe und Sanitärbereich errichtet.

    13.12.13

    Einweihung des Anbaus der 2. Grundschule. Auf 530 Quadratmetern entstanden 3 Schul- bzw. Horträume, ein Büro, eine Aula, die auch als Speiseraum genutzt wird, eine Ausgabeküche, eine Kinderküche und 2 Garderobenräume. Rund 1,6 Millionen Euro wurde in den Bau dieser Räume sowie für Maßnahmen des Brandschutzes investiert.

    30.01.14

    Die Stadtverordnetenversammlung beschließt das kommunale integrierte Klimaschutzkonzept und seine Umsetzung sowie den Aufbau eines Klimaschutz-Controllingsystems. Mit der konsequenten Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes können Kosten eingespart und ein wichtiger Beitrag zur regionalen und lokalen Wertschöpfung geleistet werden.

    24.03.14

    Begleitet von archäologischen Untersuchungen beginnen die Arbeiten zum Bau der neuen Stadtmauer nördlich und südlich der Spreebrücke. Rund 240 000 Euro, die sich je zu einem Drittel Stadt, Land und Bund teilen, werden in die Errichtung der neuen Stadtmauerteile investiert. (Im August sind die Bauarbeiten abgeschlossen.)

    23.04.14

    Die Stadt schließt einen neuen Stromkonzessionsvertrag mit der enviaM ab. Er tritt am 1. Februar 2015 in Kraft und gilt bis zum 31. Januar 2035. Mit dem Vertrag erlaubt die Kommune dem Energiedienstleister die Nutzung ihrer öffentlichen Wege und Straßen, um Stromleitungen zu verlegen und zu betreiben und erhält als Gegenleistung eine jährliche Konzessionsabgabe.

    26.05.14

    Beginn der Arbeiten zum Ersatzneubau Brücke Bahnhofstraße. Der Ersatzneubau war notwendig geworden, da die alte Brücke den Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen war. Die Baukosten für die Brücke belaufen sich auf rund 477 000 Euro, die aus dem Programm „ Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden“ bezuschusst werden.

    02.06.14

    Baubeginn für den 1. Bauabschnitt zur grundhaften Sanierung der Kläranlage, in die rund 2,5 Millionen Euro investiert werden. (Fertigstellung des BA 17.4.2015)

    Juli 14

    Die Kindes des Hortes der Sportbetonten Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule im Dreilindenweg gewinnen den NAJU-Kinderwettbewerb "Erlebter Frühling". Es ist damit das erste Mal, dass eine Schule aus Brandenburg im Bundeswettbewerb der Naturschutzjugend einen 1. Platz belegte. Die Naturschutzjugend (NAJU) rief zum Frühlingsbeginn zum wiederholten Male bundesweit kleine Forscher und Forscherinnen auf, nach den ersten Frühlingsboten zu suchen und den Apfelbaum, den Braunbrust-Igel, die Honigbiene und den Grünspecht – NABU-Vogel des Jahres 14 – zu erforschen. 45 Schüler aus den Klassenstufen 2 und 4 der städtischen Grundschule Lübben nahmen am Projekt teil.

    31.07.14

    Die Stadtverordnetenversammlung versetzt per Beschluss Bürgermeister Lothar Bretterbauer wegen Dienstunfähigkeit mit Ablauf des 31. August in den Ruhestand. Bereits zuvor, am 12.06.14, hatten sie aufgrund eines ärztlichen Gutachtens die Dienstunfähigkeit des Bürgermeisters festgestellt und die Absicht beschlossen, ihn in den Ruhestand zu versetzen.        

    20.08.14

    Beginn der Abrissarbeiten alten Brückenkörpers der  1993 auf Stahlbeton errichteten Klavierbrücke, die monatelang wegen ihres maroden Zustandes gesperrt war. Die neue Brücke wird, wie die Klavierbrücke, eine Stahlkon-struktion und einen Holzbelag erhalten. Rund 264 000 Euro, gefördert durch Bund und Land über das Programm "Aktive Stadtzentren", kostet die neue Brücke.

    03.09.14

    Bauminister Jörg Vogelsänger übergibt einen Fördermittelbescheid über 436 000 Euro aus dem Landesprogramm „Rückbau in kleinen Städten“ an den 2. Stellvertretenden Bürgermeister Lutz Gottheiner, der die Gelder jedoch umgehend an die Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaften (Lübbener Wohnungsbau Gesellschaft und Genossenschaftliche Wohngemeinschaft Lübben eG) weiterreicht.
    Mit den Fördermitteln wird der  Abriss von 104 Wohneinheiten in Lübben 2015 unterstützt, die nicht mehr vermietet werden können und daher leer stehen. Das betrifft insgesamt vier Blöcken in der Goethestraße und Am Eichengrund und somit 56 Wohneinheiten der GWG und 48 Wohneinheiten der LWG.

    17.11.14

    Die Straßenbaufirma Matthäi Freienhufen beginnt mit den Arbeiten (2. BA, 1.
    Teilabschnitt) im Anschlussbereich der Brücke über die Berste in der Bahnhofstraße, einschließlich des Bereiches bis zum Bahnübergang Hainmühlenweg. Der Teilabschnitt wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) des Landes Brandenburg und wird kofinanziert durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE). 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden gefördert. Insgesamt hat die Investition einen Umfang von 213 965 Euro.

    18.01.15

    Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lübben (Spreewald) sind zu Wahl eines neuen Bürgermeisters aufgerufen. Von den 11 991 Wahlberechtigten schritten 6 319 (52,7%) zur Wahlurne. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl: Susann Rolle (CDU) – 17,0%, Lars Kolan (SPD) – 37,3%, Andreas Rieger (GRÜNE/B90) – 3,3%, Andreas Dommaschk (Einzelbewerber) – 10,7%, Mathias Michaelis (Einzelbewerber) – 0,9%, Karsten Nitsch (Einzelbewerber) – 5,7%, Peter Schneider (Einzelbewerber) – 25,2%. Damit erhält keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit.

    23.01.15

    Bauabnahme bei der fertiggestellten Klavierbrücke

    15.02.15

    An der Bürgermeisterstichwahl beteiligen sich 5.937 wahlberechtigte Bürger, das entspricht 49,5% aller Wahlberechtigten. Lars Kolan (SPD) erhält 3 727 und damit 63,1% der abgegebenen, gültigen Stimmen; Peter Schneider (Einzelbewerber) erhält 2 180 und damit 36,9% der abgegebenen, gültigen Stimmen.

    01.03.15

    Lars Kolan tritt sein Amt als neuer Bürgermeister der Stadt Lübben (Spreewald) an.

    12.03.15

    Bürgermeister Lars Kolan empfängt Frau Petra Schmidt aus der „Märkischen Schweiz“ als 100 000. Besucherin des Museums.

    01.04.15

    Freigabe der Brücke über die Berste in der Bahnhofstraße und des 1. TA des 2. BA der Bahnhofstraße nach einer Gesamtbauzeit von 10 Monaten (26.05.14 bis 1.04.2015); Kosten der Brücke, einschließlich Planung, 611 200 Euro, Kosten Straße, einschließlich Planung, 239 100 Euro.
    Die Baukosten der Brücke wurden zu 50 % aus dem Fonds des Landes Brandenburg  zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse  der GemeindenGefördert. Die Straße wurde mit 130 000 Euro aus Mitteln des  Europäischen Fonds für  regionale Entwicklung, für Maßnahmen der Abfallwirtschaft, des Immissions-und Klimaschutzes bezuschusst.

    04.05.15

    Im Rahmen einer Feierstunde anlässlich des 70. Jahrestages des Endes desZweiten Weltkrieges wird in Anwesenheit des russischen Botschafters Wladimir Michailowitsch Grinin und des Brandenburgischen Innenministers Karl-Heinz Schröter das sanierte Ehrenmal für die in Lübben gefallenen sowjetischen Soldaten eingeweiht. Seit 2012 wurden insgesamt 92 000 Euro in die Sanierung des Denkmals investiert.

    07.05.15

    Die für 230 000 Euro gebaute Straße entlang der Turnhalle Gubener Straße,
    einschließlich der neu gestalteten Parkfläche, eingeweiht.

    09.05.15

    Anlässlich des bundesweiten „Tages der Städtebauförderung“ werden während eines Stadtrundganges mit interessierten Bürgern die neue Klavierbrücke (Kosten rund 264 000 Euro) und der Weg entlang der neuen Stadtmauer offiziell durch Bürgermeister Lars Kolan eingeweiht. (Kosten beider Baumaßnahmen = rund 347 000 Euro, davon 2/3 Fördermittel Bund und Land)

    01.06.15

    Die für 30 500 Euro erweiterte Spielfläche des Spielplatzes an der Kita „Waldhaus“ in Treppendorf wird den Kindern zur Nutzung übergeben.

    03.07.15

    Der neu gestaltete Schulschof der „Liuba-Grundschule“ wird eingeweiht.
    Im 1. Bauabschnitt waren vom 30.06.-05.09.14 für 84 500 Euro Fahrradabstellanlagen, ein Aufenhaltsbereich mit Tischen, Bänken und einem Sonnensegel geschaffen worden. Im 2. Bauabschnitt entstand dann vom 23.03. bis zum 30.06.2015 für rund 265 000 Euro ein Spielbereich. Hier, auf einem blauen Band aus Kunststoff, der als Fallschutz dient, wurden zahlreiche neue Spielgeräte angeordnet.

    16.07.15

    Eine im Nachtigallenweg gefundene Splitter-Spreng-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg wird gesprengt. Rund 350 Personen werden in einem Radius von 300 Metern um den Detonationsort evakuiert, Straßen und Wege gesperrt.

    31.08.15

    Die Bauarbeiten zur grundhaften Sanierung der Brücke über die Kreuzspree, die vom Mühlendamm zur Schlossinsel führt, beginnen. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 564 000 Euro und werden mit 150 000 Euro aus Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft zur Förderung von Maßnahmen zur baulichen Schul-und Spielwegsicherung gefördert.

    19.09.15

    Mit 287,268 Kilometern errang Lübben beim 12. Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS den 1. Platz vor Mügeln und Thale. Insgesamt traten 214 Teilnehmer bei diesem Wettkampf, der in Lübben während des Spreewalfestes ausgetragen wurde, an, darunter auch 131 Kinder, die 151,783 Kilometer erradelten. Damit hatten sie in der Wertung um das „Weiße Trikot“ den 1. Platz inne.
    Unsere Stadt war zum 8. Mal beim Städtewettbewerb dabei und erhielt später 8000 Euro für die meisten Kilometer und 300 Euro für die drei richtig beantworteten Energiesparfragen. Das Geld ging an den TSG Lübben 1965 e.V. und soll für ein Fußballcamp verwendet werden, bei dem Nachwuchskicker aus der Kommune gemeinsam mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien trainieren.

    20.11.15

    Mehr als 200 Gäste erlebten bei der vierten Sportlerehrung in der Mehrzweckhalle „Blaues Wunder“ einen interessanten und abwechslungsreichen  Abend mit vielen Höhenpunkten, darunter eine Gesprächsrunde mit prominenten Sportlern, deren sportliche Laufbahn eng mit der Stadt Lübben verbunden war.
    Dr. Georg Schaper, Leiter der Arbeitsgruppe Sport, die den Abend organisiert hatte, entlockte Eberhard Pöschke (Radsport / Trainer zahlreicher Olympiasieger und Weltmeister), Kornelia Kunisch (Handball / Weltmeisterin), Dietmar Jentsch (Leichtathletik, Zehnkampf / Vize-Europameister Junioren / DDR-Meister), Olaf Pollack (Radsport / Olympiasieger / Weltmeister) und Karin Büttner-Janz (Turnen / Olympiasiegerin / Weltmeisterin)  mit Fachkenntnis und Humor so manches Detail aus ihrer Sportlerkarriere.

    25.11.15 

    Das Kindermusical „Pingu Pingis großer Traum“ war der Höhepunkt der Feier der „Liuba-Grundschule“ anlässlich ihres 50. Geburtstages. Die kleinen Darsteller begeisterten ihr Publikum mit ihrer Geschichte, die von einem kleinen Pinguin erzählt, der gern ein Orchester gründen möchte und auf Weltreise geht und auf den verschiedenen Kontinenten musikalisch begabte Tiere und Freunde findet.
    265 Mädchen und Jungen werden derzeit in 12 Klassen an der Bildungseinrichtung unterrichtet, die 1965 als Wilhelm-Pieck Oberschule eröffnet wurde und später zur 2. Grundschule wurde.

    28.11.15

    Bürgermeister Lars Kolan und Dietmar Schäfer, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Tief- und Landschaftsbau (Tieba) GmbH, gibt den neu gebauten Spreeuferwanderweg für die Lübbener  und ihre Gäste zur Nutzung frei.
    Am 29. Juni fiel der Startschuss zur diesem Bauvorhaben, das nicht nur die Wegegestaltung zwischen dem Wehr und der Klavierbrücke an sich beinhaltete.  Zur Gesamtmaßnahme gehörten auch die Umgestaltung der Verkehrsanbindung der Sternstraße in das Wohngebiet, einschließlich neuer Gehweganbindungen an den Kreisel und an die Straße `Am Spreeufer´ sowie die Sanierung zweier Treppenanlagen.
    Rund 480 000 Euro Bau-und Planungskosten aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ (je ein Drittel Mittel des Landes Brandenburg sowie der Bundesrepublik Deutschland und Eigenanteile aus dem städtischen Haushalt) flossen in  der Baumaßnahme.

    30.11.15

    Bürgermeister Lars Kolan und Jörg Wiesner, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes „Nördlicher Spreewald“, der als Vorhabensträger im Auftrag des Landes Brandenburg fungiert, unterzeichnen einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen dem Land Brandenburg und der Stadt Lübben. 
    Hintergrund des Vertrages ist die Absicht des Landes, das Wehr Hartmannsdorf mit Kahnschleuse und Fischwanderhilfe in der Spree zu erneuern. Das Wehr bietet seit vielen Jahren die einzige Möglichkeit der Spreequerung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Lübben und Schlepzig. Hierfür wurde von Fußgängern und Radfahrern bisher der bestehende unterwasserseitige Bediensteg benutzt. Diese Spreequerung wird vom Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz als Bedienungs- und Unterhaltungspflichtiger der wasserwirtschaftlichen Anlage zukünftig abgelehnt. Da die Stadt Lübben jedoch die öffentliche Querung der Spree an diesem Standort weiter erhalten möchte, will sie, vorbehaltlich der Bereitstellung von Fördermitteln, die Querung bauen, wobei auch diese Maßnahme im Zuge der Gesamtarbeiten durch den Wasser- und Bodenverband realisiert werden soll.
    Die geschätzten Baukosten für die Querung belaufen sich 282 710 Euro, wobei die Stadt auf Fördermittel in Höhe von 189 400 Euros hofft. Die Kosten des Wehrs liegen bei etwas über 9 Millionen Euro.

    01.12.05

    Staatssekretärin Katrin Lange vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung überreicht einen Fördermittelbescheid über 800 000 Euro an Bürgermeister Lars Kolan. Die Gelder des Landes Brandenburg stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ und sollen dazu beitragen, Lübben als Mittelzentrum zu stärken, wie Staatssekretärin Karin Lange betonte.
    Die Zuwendung wurde als Anteilsfinanzierung für die Jahre 2016 bis 2018 bewilligt und ist für die Gestaltung des Schlossturmumfeldes, den Bau eine Querung über den Ernst-von-Houwald-Damm und eines ersten Gehwegabschnittes vorgesehen. Alles in allem werden die Kosten für die Realisierung dieser Maßnahmen auf 1,2 Millionen Euro veranschlagt. 

    02.12.15

    Bürgermeister Lars Kolan durchschneidet gemeinsam mit dem Regionalleiter des Landesbetriebes Straßenwesen, Andreas Geißler, dem Ortsvorsteher des Stadtteils Steinkirchen, Franz Richter, und Hans-Wilhelm Richter vom Planungsbüro H & W Richter GmbH das Band und gibt damit einen Teilbereich der Cottbuser Straße offiziell zur Nutzung frei. Im August hatten die Arbeiten am gemeinsamen Vorhaben des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg zur Erneuerung der Fahrbahn auf einer Länge von 450 Metern und zum Bau der städtischen Nebenanlagen zwischen der Einmündung Burglehnstraße und der Einmündung Steinkirchener Dorfstraße begonnen.
    Die Maßnahme der Stadt Lübben umfasste dabei den Neubau des östlichen gemeinsamen Geh- und Radwegs, den Ausbau des westlichen Gehwegs, die Straßenbeleuchtung und die Herstellung einer behindertengerechten Bushaltestelle. Letzteres wird mit 9 000 Euro ebenso wie der Rad- und Gehweg mit 50 000 Euro Fördermittel des Landes unterstützt.
    Insgesamt wurden in das städtische Vorhaben 140 000 Euro investiert.

    05.12.15

    Brennende Kerzen und ein stiller Marsch um das Paul-Gerhardt-Denkmal bildeten den Abschluss einer Friedensandacht, zu der Lübbens Bürgermeister Lars Kolan und die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche  angesichts einer Kundgebung des Vereins „Zukunft Heimat“ auf dem Marktplatz aufgerufen hatten.

    18.12.15

    Der Ersatzneubau der Brücke über die Kreuzspree (Mühlendamm) wird nach viermonatiger Bauzeit durch Bürgermeister Lars Kolan eingeweiht. Die alte Verbindungsbrücke zwischen dem Lübbener Osten und der Schlossinsel musste wegen ihres schlechten Zustandes teilweise gesperrt und da nicht mehr sanierungsfähig, dann abgerissen werden.
    Stahlträger und Recyclingmaterial als Belag sollen bei der neuen Brücke eine längere Lebensdauer sichern. Rund 600 000 Euro waren im Haushalt für den Ersatzneubau eingestellt, 300 000 Euro davon wurden als Festbetrag aus dem Programm zur Schul- und Spielwegesicherung des Landes Brandenburg gefördert. 

    Januar 2016

    Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke starten die Regionalwettbewerbe „Jugend musiziert“ im Land Brandenburg. Auch die Stadt Lübben ist einer der Austragungsorte. Bereits zum 53. Mal ruft der größte deutsche musikalische Nachwuchswettbewerb zur Teilnahme auf. Im Land Brandenburg haben sich insgesamt 807 Instrumentalisten und Sänger in diesem Jahr zum Wettbewerb angemeldet.

    16.2.2016

    Im Rahmen einer Ausschusssitzung des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden unterzeichnen im Landtag in Potsdam die Bürgermeister von Lübben und Calau, Lars Kolan und Werner Suchner gemeinsam mit dem Vorsitzender des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, Torsten Mak, die gemeinsamen Anträge der Städte und des Rates zur Feststellung des Zugehörigkeit der Städte zum sorbisch/wendischen Siedlungsgebiet.
    Im Oktober vergangenen Jahres fasste die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, dass ein derartiger Antrag beim dafür zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gestellt werden soll.

    07.04.2016

    Bürgermeister Lars Kolan und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Lübben, Peter Rogalla, begrüßen gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Sylvia Lehmann und dem Vorsitzenden des Kreistages des Landkreises Dahme-Spreewald, Martin Wille, den Botschaftsrat der Botschaft der Russischen Föderation, Vadim Danilin, und dessen Ehefrau Galina als Gäste in Lübben.
    Nach einer Besichtigung des Wappensaals im Schloss und einer Führung durch das Stadt- und Regionalmuseum besuchte Botschaftsrat Vadim Danilin das Paul-Gerhardt-Gymnasium, wo er in der voll besetzten Aula mit Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klassen ins Gespräch kam.

    9./10.04.2016

    Die Stadt Lübben (Spreewald) präsentiert sich auf dem Deutschen Trachtentag in Holzhausen. Auf der Bundesgeneralversammlung des Deutschen Trachtenverbandes warben Bürgermeister Lars Kolan mit einem Stadtporträt, Peggy Nitsche von der TKS Lübben GmbH mit den Angeboten rund um Geschichte, Tradition und Kultur sowie Stadtführerin Marga Morgenstern mit einer Trachtenvorstellung voller Heimatgefühl und Mutterwitz erfolgreich für die Ausrichtung des Deutschen Trachtentages 2017(12.-14. Mai)  und des Deutschen Trachtenfestes 2019 in der Spreewaldstadt. Die entsprechenden Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

    18.5.2016

    Die 2. Grundschule heißt ab heute  offiziell „Liuba-Grundschule“. Bei einem Wettbewerb hatte dieser Name die meisten Stimmen erhalten. Schulleiterin Anke Pommerening vollzog gemeinsam mit Bürgermeister Lars Kolan und der Künstlerin Sylvia Matthes, die das Liuba-Logo entwarf, die Namensgebung.

    21.5.2016

    Mit einem Eintrag ins „Goldene Buch“ der Stadt Lübben durch die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Neunkirchen, Ursula Maurer, und den Vorsitzenden des Lübbener Städtepartnerschaftsvereins, Hubertus Schulz, wird im Rahmen eines großes Familienfestes in der Innenstadt anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Lübben – Neunkirchen das Engagement beider Vereine für die Partnerschaft gewürdigt.
    Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, darunter Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann, der Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Wolsztyn, Wojtek Lis, Landrat Stephan Loge, sowie Martin Wille, Vorsitzender des Kreistages und Vorsitzender des Europavereins des Landkreises Dahme-Spreewald und der ehemalige Bürgermeister Lübbens, Lothar Bretterbauer feiern die Lübbener das Jubiläum in der Breiten Straße.
    Am 26. November 1986 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag in Lübben und später, am 12. Dezember 1986, in Neunkirchen unterschrieben.

    1.6.2016

    Im Bereich der Wassergasse beginnen die Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke Wassergasse sowie zur Sanierung des sich anschließenden Radweges, zum Straßenneubau in der Wassergasse bis zum Anschluss Neugasse und zur provisorischen Herstellung von Geh-und Radwegeanschlüssen an die Berliner Straße.
    In die Baumaßnahmen werden rund 400 000 Euro investiert, davon zwei Drittel Fördermittel aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“.

    4.6.2016

    Unter dem Motto "Regional geMacht" findet in der Breiten Straße der erste Heimatmarkt in Lübben statt. Er ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative der Städte Vetschau/Spreewald und Lübben sowie des Amtes Burg (Spreewald), der REG Vetschau mbH, der Jupe & Pohl GmbH, der Industrie- und Handelskammer Cottbus und der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH und fand bis zum September allmonatlich einmal in den genannten Kommunen statt. Die Heimatmärkte boten Brandenburger Erzeuger, Produzenten, Hofladenbetreiber und Kunsthandwerker die Möglichkeit, ihre Produkte Einheimischen und Touristen zu präsentieren, was bei diesen auf ein reges Interesse stieß.

    6.6.2016

    Die Arbeiten für den Neubau der Straße „Am Wäldchen“ für das Wohngebiet B-Plan 22 beginnen. Die 350 Meter lange Verkehrsanlage bildet den Lückenschluss vom Abzweig Heideweg bis zum Abzweig Birkenstraße/ Brunnenstraße. Durch den Bau der 5,50 Meter breiten Straße, zu der auch ein 2 Meter breiter Gehweg gehört, wurden 25 Grundstücke für den Eigenheimbau erschlossen.

    10.6.2016

    Im Rahmen des „Jahres des Handwerks“ trifft sich Bürgermeister Lars Kolan mit Vertretern aus Lübbener Betrieben zu einem „Handwerkerfrühstück“. Zu wenige Aufträge werden an ansässige Firmen vergeben, bemängelten einige Gesprächspartner, worauf Bauamtsleiter Frank Neumann erläuterte, dass die Stadt sehr daran interessiert sei, dass Lübbener und regionale Firmen Aufträge erhalten, man jedoch auch an Vorschriften gebunden sei. Bei Investitionen, die mit Fördermitteln verbunden seien, wären beispielsweise Ausschreibungen ein „Muss“. Ein Problem, das die Handwerksbetriebe sehr bewegte, ist die oft vergebliche Suche nach Fachkräften oder Lehrlingen. „Das Handwerk existiert offenbar in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen gar nicht“, so der Eindruck vieler.

    20.7.2016

    Im Rahmen des „Jahres des Handwerks“ trifft sich Bürgermeister Lars Kolan mit Vertretern aus Lübbener Betrieben zu einem „Handwerkerfrühstück“. Zu wenige Aufträge werden an ansässige Firmen vergeben, bemängelten einige Gesprächspartner, worauf Bauamtsleiter Frank Neumann erläuterte, dass die Stadt sehr daran interessiert sei, dass Lübbener und regionale Firmen Aufträge erhalten, man jedoch auch an Vorschriften gebunden sei. Bei Investitionen, die mit Fördermitteln verbunden seien, wären beispielsweise Ausschreibungen ein „Muss“. Ein Problem, das die Handwerksbetriebe sehr bewegte, ist die oft vergebliche Suche nach Fachkräften oder Lehrlingen. „Das Handwerk existiert offenbar in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen gar nicht“, so der Eindruck vieler.

    27.7.2016

    Die Qual der Wahl hatte die 5-köpfige Jury bei der Bestimmung der Preisträger des diesjährigen Cartoonwettbewerbs, der unter dem Motto „Smartphone“ stand.
    Pariya Pooladvand aus dem Iran, die schon zweimal den zweiten Platz im alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Wettbewerb belegt hatte, wurde dieses Mal die Siegerin. Der zweite und dritte Preis ging an Maren Amini bzw. an Dr. Jan Thomaschoff, die beide aus Deutschland stammen. Insgesamt waren 514 Cartoons aus 47 Ländern eingesandt worden.

    29.7.2016

    Nach der symbolischen Übergabe der Fahrzeugschlüssel an Sebastian Rieger, probierte Bürgermeister Lars Kolan die neue Kehrmaschine auch gleich aus und war von der Technik begeistert. Mit rund 150 000 Euro war der DULEVO 3000 Revolution „die wertvollste Anschaffung des Baubetriebshofes seit über 20 Jahren“, hatte der Bürgermeister in der März-Stadtverordnetenver-sammlung betont, in der der Kauf beschlossen wurde. Die Ablösung der alten Maschine des Baujahres 1993 war dringend erforderlich geworden, da die Unterhaltungskosten bereits dessen Restwert überschritten hatten und das Fahrzeug wegen eines Motorschadens in diesem Frühjahr stillgelegt werden musste.

    2.8.2016

    Bei einem Vor-Ort-Termin im Stadtteil Radensdorf informierte die Telekom Bürgermeister Lars Kolan und Ortsvorstehen Günter Piesker über den geplanten Ausbau der Vectoring Technologie in den Ortsteilen Radensdorf, Lubolz, Steinkirchen und Treppendorf, der an diesem Tag startet. Mindestens 6.400 Haushalte und Betriebe sollen mit VDSL-Anschlüssen ausgestattet, erläuterte Sven Nitze, Regionalmanager im Infrastrukturbetrieb der Telekom im Landkreis Dahme-Spreewald.

    4.8.2016

    Die Geschäftsführer der Lübbener Wohnungbaugesellschaft und der Genossenschaftliche Wohngemeinschaft Lübben eG, Hartmut Kohlmann (LWG) sowie Jürgen Busch und Nicole Jaegers (GWG) unterzeichnen im historischen Herrenhaus Neuhaus gemeinsam mit Rüdiger Schmidt, einem der Geschäftsführer der pepcom GmbH , im Beisein von Bürgermeister Lars Kolan einen Vertrag zum Bau und Betrieb eines Glasfasernetzes.
    LWG und GWG zusammen bewirtschaften 45 Prozent des Wohnungsbestandes von Lübben. Für dessen Mieter wird der Infrastrukturanbieter pepcom ein Glasfasernetz bauen und betreiben. Die Glasfaser wird dabei bis in die Häuser der beiden Vermieter verlegt. Über das neue Breitbandnetz erhalten die Bewohner zukünftig digitales Fernsehen, Telefonie und schnelles Internet aus einer Hand.

    20.8.2016

    Gerade mal so mit 2:1 (1:1). schaffte FC Energie Cottbus in der ersten Runde beim DFB-Pokal des Landes Brandenburg den Sieg über unseren Landesligisten Grün-Weiß Lübben. Erst ein Elfmeter von Marc Stein in der 88. Minute verschaffte dem Regionalligisten vor 1050 Zuschauern das entscheidende Tor. Zuvor hatte Tom Nattermann Cottbus bereits in der 11. Minute zur Führung verholfen, die aber nur bis zur 24. Minute anhielt, denn da schoss Lübbens Markus Müller den Ausgleichstreffer.

    15.9.2016

    Es war der abschließende Bürgerdialog, der im Rahmen der Erarbeitung eines Integrierten Fuß- und Radwegekonzepts der Stadt Lübben mit interessierten Einwohnern geführt wurde.
    Vorangegangen waren dieser Veranstaltung im Jahr 2015 neben Gesprächen in Werkstattgruppen zu den Schwerpunktthemen Alltagsnetz, Schulwegenetz sowie Wegenetz für Freizeit und Tourismus, eine Erfassung von Hinweisen und Anregungen zu Problemen und Schwachstellen mittels Erhebungsbögen sowie eine Begehung verschiedener Bereiche unserer Stadt mit Bürgern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.
    Aus rund 400 Hinweisen, Anregungen und den Untersuchungen erarbeitete das Planungsbüro ein Konzept, in dem 16 Fokusbereiche näher betrachtet und Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln usw. aufgeführt sind.

    16.-18.9.2016

    Gemeinsam mit tausenden Gästen feiern die Lübbener ihr traditionelles Spreewaldfest, das dieses Mal ganz im Zeichen des „Jahres des Handwerks“ stand. So konnte man denn auch auf dem Marktplatz an vielen Ständen traditionelles Handwerk bewundern. Auch der beliebte Kahnkorso widmete sich mit seinem Motto „Lübbener Meister“ dem Handwerk.

    19.9.2016

    Traditionell mit Brot und Salz empfingen Sabine und Lilli gemeinsam mit Bürgermeister Lars Kolan und der Kita-Leiterin Gabriele Kutzscher an diesem Tag den Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Günter Baaske, in der Kita „Spreewald“, die eine Station bei der Tagesreise des Ministers durch den Landkreis Dahme- Spreewald war. Begleitet wurde er unter anderen von der Landtagsabgeordneten Sylvia Lehmann und vom Beigeordneten und Bildungsdezernenten des Landeskreises, Carsten Saß.

    6.10.2016

    Unbekannte sprengten kurz nach Mitternacht den Geldautomaten in Postbankfiliale Lübben und richteten dabei erheblichen Schaden an.
    Da sich die Postbank im selben Gebäude wie das Rathaus befindet, wurden vorsorglich die über der Bank liegenden Büroräume der Verwaltung gesperrt, bis eine Prüfung der Statik ergab, dass keine Einsturzgefahr bestand.

    10.10.2016

    Q-Betriebe der Stadt stecken auf der Schlossinsel aus über 700 Narzissenzwiebeln ein farbiges „Q“, das dann im Frühjahr erblühen soll.
    Mit der Aktion wollen die Q-Betriebe dazu beitragen, das Bemühen der Unternehmen und Einrichtungen um das Qualitätssiegel der Initiative ServiceQualität Deutschland und damit die angestrebte erneute Zertifizierung Lübbens als Qualitätsstadt ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

    25.10.2016

    Die Neugestaltung des Bereichs des Schlossumfeldes beginnt. Nachdem der Bewuchs entfernt und einige Bäume gefällt wurden, nahmen die Archäologen im Bereich des einstigen Ostflügels des historischen Schlossensembles ihre Arbeit auf und legten zahlreiche Reste alten Mauerwerks frei.
    Auf dem Standort des einstigen Ostflügels ist planerisch für die Zukunft ein Baufeld vorgesehen. Dieses wird als Grünfläche mit großen Pflanzkübeln gestaltet, die sich problemlos in einen anderen Stadtbereich umsetzen lassen, sollte sich ein Investor für die angestrebte Neubebauung finden, welche sich in ihren Ausmaßen am historischen Vorbild orientierten soll.

    21.10.2016

    In einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung mit Betroffenen und Interessierten wird der Satzungsentwurf zur Erhebung einer Tourismusabgabe in Lübben diskutiert. Nochmals werden die unterschiedlichen Standpunkte, die von der strikten Ablehnung einer solchen Abgabe bis hin zur Befürwortung reichen ausgetauscht. Mehr als 900 Arbeitsplätze seien unmittelbar mit dem Tourismusbereich verbunden, durch den jährlich in unserer Stadt ein Umsatz von 36 Millionen erzielt werde, betonte Bürgermeisters Lars Kolan eingangs der Diskussion. Rund 2,8 Millionen Euro würden jedes Jahr aus dem städtischen Haushalt in touristisch relevante Anlagen fließen, so das Stadtoberhaupt. Gegner der Abgabe führten unter anderem ins Feld, dass man zunächst die konsequente Umsetzung bestehender Satzungen (Kurtaxe) sichern sollte, bevor man eine neue Satzung beschließt.
    In der Stadtverordnetenversammlung im November wird der Beschluss zur Erhebung einer solchen Satzung dann letztlich mehrheitlich abgelehnt.

    23.10.2016

    Mädchen und Jungen aus der evangelischen Kindertagesstätte „Regenbogen“ schmückten gemeinsam mit Bürgermeister Lars Kolan den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses mit vielen selbstgebastelten Anhängern.
    Auch der Baumhain am Marktplatz wurde von Kindern und Schülern der Lübbener Kitas und Grundschulen mit Weihnachtssternen, Glitzerschmuck, Pfefferkuchenanhängern und Pappmaché-Kreationen für die Weihnachtzeit verschönert.

    5.12.2016

    Nach dem Abschluss ihrer monatelangen Bauarbeiten kann die Telekom über 6300 Haushalte und Betriebe in Lübben mit den Ortsteilen Lubolz, Radensdorf, Steinkirchen und Treppendorf mit schnellem Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) versorgen.
    Für das Breitband hat die Telekom 34 neue Knotenpunkte aufgebaut und zehn Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

    6.12.2016

    Der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Anbieter pepcom beginnt mit einem symbolischen Spatenstich in Lübben die Modernisierung des Kabelnetzes. Zusammen mit der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft und der Genossenschaftlichen Wohngemeinschaft Lübben eG wurde damit der moderne Glasfaserausbau für das neue Breitbandnetz gestartet, von dem ab Ende 2017 über 3000 Haushalte profitieren sollen. Über die sodann neu verlegten Glasfaserkabel können denn Daten mit einer Geschwindigkeit von 440 Mbits/s heruntergeladen werden.

  • 2017 - Heute: Lübben wächst wieder!

    5.1. 2017
    Bürgermeister sprechen mit einer Stimme

    Die Bürgermeister von fünf Kreisstädten im weiteren Metropolenraum sprechen sich bei einer Beratung in Perleberg gegen die Zusammenlegung von Landkreisen im Zuge der Kreisgebietsreform aus. Die Stadtoberhäupter aus Perleberg, Lübben, Wittenberge, Prenzlau und Rathenow befürchten, dass ein Verlust des Kreissitzes für Städte im weiteren Metropolenraum die Chance von gleichwertigen Entwicklungsmöglichkeiten im Kreis nehme. Lübbens stellvertretender Bürgermeister Frank Neumann betont: „Die letzten 23 Jahre haben gezeigt, dass die Entscheidung von 1993, Lübben zum Sitz der Kreisverwaltung zu machen, richtig war: Sowohl Lübben als auch Königs Wusterhausen haben sich gut entwickelt.“

    18.1. 2017
    Stadtforum „Mein Lübben 2030“

    Die Kiesgrube zum Badesee umgestalten, einen Künstlerstammtisch gründen, Neubürger fragen, warum sie nach Lübben gezogen sind – das sind nur drei von ganz vielen Vorschlägen, die Lübbener beim Stadtforum „Mein Lübben 2030“ äußern. Die Teilnehmer im voll besetzten Rathaussaal diskutieren kundig und engagiert den Ist-Stand und danach die Entwicklungspotenziale der Stadt.
    Katrin Heinz vom Beratungsunternehmen Ernst Basler + Partner GmbH nennt einleitend die Zahl 15.000: So viele Einwohner könnte die Stadt 2030 haben. Man sollte sich die Zahl, sagt Katrin Heinz, mit Blick auf aktuellste Bevölkerungsprognosen, als Ziel setzen – verbunden mit der Frage, wie dieses Ziel zu erreichen ist.

    25.1. 2017
    Kompromiss beim Ausbau der Bahnhofstraße

    Im Streit um die Linden in der Bahnhofstraße finden Stadtverwaltung, untere Naturschutzbehörde und das Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände einen Kompromiss. In einem Offenen Brief hatten Naturschutzverbände der Stadt vorgeworfen, die alte Lindenallee ohne triftigen Grund abzuholzen. Das stimmt nicht – hält die Verwaltung in einer Stellungnahme dagegen: Ein Baumgutachten bestätige die fehlende Vitalität der alten Bäume, und es würden weit mehr Bäume nachgepflanzt als ursprünglich geplant, um die Allee nach dem Ausbau wiederherzustellen. Zum Kompromiss gehört, dass mit „Greenspire“ eine Lindensorte gepflanzt wird, die einen schnellen Wuchs und Kronenschluss verspricht.

    27.1. 2017
    Sechs Ehrenamtler ausgezeichent

    Sechs Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen eines Dankeschön-Abends der Stadt Lübben (Spreewald) /Lubin (Błota) für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Der Dank der Stadt gebühre ihnen ganz besonders, weil sie in hohem Maße die Arbeit anderer Ehrenamtler koordinieren, weil sie vernetzen und Dinge weiterentwickeln, sagt Jens Richter, Vorsitzender des Bildungsausschusses in Vertretung des Bürgermeisters.

    27.1. 2017
    Lübben bleibt Q-Stadt

    Elf Lübbener Unternehmen erhalten erneut oder erstmalig das Q-Zertifikat der Initiative ServiceQualität Deutschland. Auch die Kreisstadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) hat zum zweiten Mal nach 2013 das Q-Siegel überreicht bekommen und kann sich damit weiterhin Qualitätsstadt nennen. Um den Titel „Qualitätsstadt“ tragen zu dürfen, müssen mindestens 15 Unternehmen, darunter wenigstens eine kommunale Einrichtung, mitmachen.

    7.2. 2017
    Rathausgalerie zeigt Werke von Sigrun Pfitzenreuter

    „Ein Leben für die Kunst“ zeigt die Ausstellung in der Rathausgalerie im Gedenken an die 2015 verstorbene Künstlerin Sigrun Pfitzenreuter. Sie ist den Lübbenern keine Unbekannte: 2010 hatte sie mit der Künstlergruppe 2010 bereits eine Ausstellung im Rathaus – zum Thema 20 Jahre Wiedervereinigung.

    17.2. 2017
    Bürgermeister bittet Verbände und größere Arbeitgeber um Unterstützung

    Bürgermeister Lars Kolan bittet Verbände, Gesellschaften, Bildungseinrichtungen und größere Arbeitgeber in der Stadt sowie die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung darum, ihre Argumente für den Erhalt des Kreissitzes in Lübben zu einer Stellungnahme an die Brandenburgische Landesregierung beizusteuern. Weitere Fakten, etwa zur Struktur von Verwaltungsgebäuden und möglichen weiteren Verwaltungssitzen oder zur Leistungsfähigkeit der Datenübertragung, werden auf Wunsch des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) in der Stadtverwaltung zusammengetragen. Der Anregung des Ministeriums, auch Argumente gegen die Festlegung eines bestimmten Kreissitzes vorzubringen, wollen die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) und ihre Mitbewerberin Luckenwalde nicht folgen. Lars Kolan stimmt mit Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide nach einem Telefonat darin überein, dass beide Städte jeweils für sich werben, aber nicht gegen den Mitbewerber argumentieren werden.

    23.2. 2017
    Stadtverordnete beschließen ausgeglichenen Haushalt

    Die Stadtverwaltung geht im Februar mit einem ausgeglichenen Haushalt in die dritte Lesung in der Stadtverordnetenversammlung. Zu Jahresbeginn musste im Stadtparlament und seinen Ausschüssen noch über ein Minus von mehreren hunderttausend Euro beraten werden, das sich vor allem aus der Umstrukturierung der TKS und der Rückführung von Museum und Bibliothek zur Stadtverwaltung sowie der nicht zustande gekommenen Tourismus-Abgabe ergeben hatte.
    Der Ausgleich wurde durch erhöhte Schlüsselzuweisungen vom Land und damit zu erwartende höhere Gewerbesteuereinnahmen, aber auch durch Korrekturen bei den Einnahmen durch konkretisierte Haushaltsansätze erreicht. Insgesamt sieht der Haushaltsplan Ausgaben in Höhe von 28 Millionen Euro vor. 7,2 Millionen Euro werden in Bauvorhaben und langfristige Wirtschaftsgüter investiert, davon stammen 4,8 Millionen aus verschiedenen Fördertöpfen.

    23.2. 2017
    Stadtplanerin Brunhilde Hamann verabschiedet

    Nach genau 26 Jahren in der Stadtverwaltung wird die Sachgebietsleiterin Stadtplanung und Bauen Brunhilde Hamann Ende Februar in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1. März 1991 hatte sie diese Stelle inne. An ihre Stelle rückt ihre bisherige Mitarbeiterin Karin Jacobsen. Bürgermeister Lars Kolan, Bauamtsleiter Frank Neumann und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Peter Rogalla würdigen das engagierte, weitsichtige und kompetente Agieren der Stadtplanerin seit der Wende. Brunhilde Hamann habe stets Mut und Ausdauer bewiesen, um Ideen wie die Marktplatzgestaltung und das Blockkonzept umzusetzen, lobte Lars Kolan. Brunhilde Hamann dankte den Rathaus-Mitarbeitern für das stets kollegiale Miteinander.

    1.3. 2017
    Neue Geschäftsführerin bei der TKS

    Mit dem Wechsel von Marit Dietrich als Sachbearbeiterin Wirtschaftsförderung zur Geschäftsführerin der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH wird ein weiterer Schritt zur Umstrukturierung der TKS vollzogen. Die ehemalige Spreewaldinformation Lübben heißt jetzt Spreewald-Service Lübben.

    8.3. 2017
    Frauen trauen sich – und feiern in Lübben

    Unter dem Motto „Frauen MACHT faire Chancen“ feiern die Frauen des Landkreises den Auftakt der Brandenburgischen Frauenwoche in Lübben. Was Frauen in Führungspositionen bewegt, wie sie es dorthin schaffen und wie es ihnen dort geht, erörtern Dr. Chris Neiße, Chefärztin der Palliativabeteilung im Klinikum Dahme-Spreewald, Alina Erdem, Pfarrerin aus dem Amt Unterspreewald, und Andrea Kuhnert, Leiterin der Lübbener K&S Seniorenresidenz. Animiert von den Kindern der Kita „Spreewald“ tanzen die Damen ausgelassen die Annemarie-Polka.

    11.3. 2017
    Jugendfeuerwehr seit 25 Jahren im Einsatz

    Ihren 25. Geburtstag feiert die Lübbener Jugendfeuerwehr mit zahlreichen Kameraden, Vertretern aus Verwaltung und Politik sowie Eltern. Ihr Dank gilt vor allem den Jugendwarten, die es in 25 Jahren geschafft haben, zahlreiche Kinder und Jugendliche so auszubilden und zu motivieren, dass sie der Feuerwehr als Kameraden treu geblieben sind. Dank gebühre aber auch den Eltern: Für sie ist es immer eine Herausforderung, die Fahrten zum Training oder zu Wettkämpfen zu organisieren.

    24.3. 2017
    Baubetriebshof sorgt für Frühlingsfrische

    Der Winterkies auf den Straßen in Lübben (Spreewald)/Lubin (Blota) und seinen Ortsteilen ist Mitte März verschwunden. Der Baubetriebshof hat insgesamt 204,5 Tonnen Streugut von den Straßen aufgenommen und entsorgt. Die neue Kehrmaschine habe sich dabei als unentbehrlich erwiesen, betont Ralph Stolpe, Leiter des Baubetriebshofes. Ab 29. März pflanzen Stolpes Mitarbeiter 1.230 Stiefmütterchen in elf verschiedenen Sorten am Platz der Mütter und in Pflanzgefäße u.a. am Rathaus. 2015 wurden vor dem Bahnhof 15.750 Blumenzwiebeln gesteckt, 2016 kamen 50.000 Zwiebeln am Kreisel Schillerstraße, an der Uferstraße und im Schlosspark in die Erde – viele von ihnen blühen bereits.

    29.3. 2017
    Landrat und Bürgermeister werben für Kreissitz

    Mit einem 54 Seiten starken Papier werben Landrat Stephan Loge und Lübbens Bürgermeister Lars Kolan für einen eigenständigen Landkreis Dahme-Spreewald und seine Kreisstadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota). Das Papier enthält neben Angaben zum Bestand an Verwaltungsgebäuden und möglichen Erweiterungen, die Landkreis- und Stadtverwaltung gemeinsam erarbeitet haben, 17 weitere Argumente für einen eigenständigen Landkreis und Lübben als Kreisstadt. In diese Argumentation wurden die Schreiben von Nachbarkommunen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen, um die Lars Kolan im Februar gebeten hatte, einbezogen.

    30.3. 2017
    Stadtverordnete wollen neuen Schwung fürs Museum

    Die Fraktionen CDU / Grüne, Die Linke und die Stadtfraktion bringen eine Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung ein, mit der sie Bürgermeister Lars Kolan beauftragen, Möglichkeiten der inhaltlichen Erweiterung und Neuausrichtung des Lübbener Stadt- und Regionalmuseums zu erarbeiten. Außerdem sollen Kooperationen mit Museen benachbarter Kommunen sowie dem Landkreis geprüft und entwickelt werden. Sowohl die Ausschüsse als

    11.4. 2017
    Fusion mit Teltow-Fläming ist vom Tisch

    Die von der Landesregierung geplante und vor Ort größtenteils abgelehnte Fusion der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming im Zuge der Kreisgebietsreform ist vom Tisch. Das teilen Innenminister Karl-Heinz Schröter und Finanzminister Christian Görke nach einer Kabinettssitzung mit. Diese Nachricht löst in der Kreisstadt Lübben, die vehement für ihren Kreisstadtstatus und gegen eine Fusion gekämpft hat, an diesem Dienstag große Freude aus.

    18.4. 2017
    Vollsperrung der Bahnhofstraße beginnt

    Mit dem 1. Bauabschnitt zwischen Hainmühlenweg und Bahnübergang Majoransheide beginnen planmäßig die Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße. Aufgrund der umfangreichen Medienneuverlegungen werden die jeweiligen Bauabschnitte bis November voll gesperrt. Eine wichtige Tangente an der Lübbener City vorbei fällt weg.

    19.4. 2017
    Lübbener Standesamt bekommt sorbisches/wendisches Namenlexikon

    Die Leiterin des Witaj-Sprachzentrums Bautzen Beate Brìzan übergibt ein sorbisches/wendisches Vornamenlexikon an die Mitarbeiter des Standesamtes. Es enthält rund 1.200 Vornamen, die im sorbisch-sprachigen Raum verwendet wurden und werden. Nicht erst durch die Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden ergeben sich für die Stadtverwaltung besondere Anforderungen. Schon seit 1997 gibt es das Minderheiten-Namensänderungsgesetz, das Angehörigen einer nationalen Minderheit das Recht einräumt, im privaten und öffentlichen Gebrauch einen Namen in ihrer Muttersprache zu führen.

    22.4. 2017
    Teilnehmer des Spreewaldmarathons radeln durch Lübben

    Alle Jahre wieder erscheinen zum Spreewaldmarathon rund 4.000 Radfahrer auf der Lübbener Schlossinsel, um sich über ganz lange Strecken, wie 200 km oder 110 km, oder aber überschaubare Abschnitte von 20km, 45km oder 75km auf den Weg zu machen. Nicht als Veranstalter, sondern als stolzer und zufriedener Gastgeber dankt Bürgermeister Lars Kolan während der Stadtverordnetenversammlung herzlich den über 40 ehrenamtlich tätigen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des so medien- und werbewirksamen Events gesorgt haben.

    25.4. 2017
    Papiercollagen in der Rathausgalerie

    Papiercollagen der Hallenser Künstlerin Wiebke Juschuäleja Wilms sind von April bis Juni  in der Lübbener Rathausgalerie zu sehen. Die 1989 geborene Wiebke Wilms, Künstlername Juschuäleja, studierte Bildende Kunst, Fachrichtung Malerei/Grafik, bei Prof. Thomas Rug an der Kunsthochschule Halle, wo sie 2016 ihr Diplom ablegte. Wiebke Wilms war zudem Künstlerin der diesjährigen Aquamediale, die vom 3. Juni bis 23. September an und auf den Lübbener Fließen stattfand.

    27.4. 2017
    Organisations- und Entwicklungskonzept beschlossen

    Nach einer zweiten Lesung beschließen die Stadtverordneten Ende April das Organisations- und Entwicklungskonzept für die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota). Das Papier löst das Tourismus-Konzept ab und hat es zum Ziel, Freizeit- und Erholungsangebote in der Stadt nicht nur primär für den Tourismus zu entwickeln, sondern für alle Bürger und Gäste der Stadt. Lübben als einer der führenden Standorte für Freizeitgestaltung und Erholung in Brandenburg – so ist das Ziel in dem Konzept beschrieben.

    30.4. 2017
    Handwerker stellen Maibaum auf

    Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr stellen auch 2017 die Lübbener Handwerker wieder einen Maibaum in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung auf. Die am Maibaum montierten Zunftzeichen symbolisieren das Wirken der Handwerker in der Stadt und zeigen die Vielfalt des Handwerks in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota). Nach dem Aufstellen des Maibaums präsentieren die Kinder der Lutki-Tanzgruppe der Kita Spreewald ihre Bändertänze, anschließend singen und spielen der Spreewald-Frauenchor und die Musikkapelle „Fröhliche Hechte“.

    12.5. 2017
    Lothar Bretterbauer erhält Europaurkunde des LDS

    Der frühere Bürgermeister Lübbens Lothar Bretterbauer wird Mitte Mai mit der Europaurkunde des Landkreises Dahme-Spreewald ausgezeichnet. Er wurde von Bürgermeister Lars Kolan für diese Ehrung vorgeschlagen und vom Landrat Stephan Loge mit einer Urkunde und einer Laudatio geehrt. Darin wurde der Einsatz Lothar Bretterbauers für eine funktionierende Städtepartnerschaft mit Wolsztyn, Neunkirchen und daraus folgend auch Mont La Ville gewürdigt.

    12.-14.5.5. 2017
    Deutscher Trachtentag in Lübben

    Den Glanz von Stoffen, Farben und Formen bringen mehr als 100 Trachtenträger am zweiten Mai-Wochenende nach Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota). Delegierte aus allen Landesverbänden des Deutschen Trachtenvereins (DTV) kamen zu ihrer Bundesversammlung zusammen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke kürt die Tracht des Jahres – die „Flämingtracht des Heimatvereins Fläming-Freunde e.V.“ In seinem Grußwort würdigt er die Arbeit der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger in ganz Deutschland und hebt insbesondere das Engagement der Vereine in Brandenburg hervor. Lübbens Bürgermeister Lars Kolan erscheint selbst in Tracht – geschneidert von der Lübbenauer Modedesignerin Sarah Gwiszcz, die Elemente sorbischer Trachten in ihrer Arbeit aufgreift. Der Präsident des Deutschen Trachtenverbandes Knut Kreuch lobt, dass man mit dem Vorhaben, das Deutsche Trachtenfest 2019 in Lübben zu feiern, bei der Stadt offene Türen eingerannt sei.

    19.5. 2017
    20. Geburtstag der Lutki-Tanzgruppe

    „Wo Spreewald drauf steht, soll auch Spreewald drin sein“, dachte sich Doris Strasen, als sie 1993 die Kita im Lübbener Norden übernahm. Sie sammelte und nähte Trachten und gründete wenig später die Lutki-Tanzgruppe. Am 19. Mai feiern die Lutkis 20. Geburtstag. Sie freue sich, sagt Doris Strasen, dass noch immer so viele Kinder – und auch deren Eltern – mit dem Herzen dabei seien.

    24.5. 2017
    Brigida Melzer trägt sich ins Goldene Buch ein

    Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt während der Stadtverordnetenversammlung wird das Engagement von Brigida Melzer als Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Kinderhilfsvereins für Tschernobyl gewürdigt. Sie macht sie es sich seit über 20 Jahren zur Aufgabe, die Folgen der furchtbaren Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 zu lindern. Ende April war Brigida Melzer für ihr Engagement in Potsdam mit der Medaille des Brandenburger Landtages ausgezeichnet worden.

    Mai-Juli 2017
    Feuerwehr in der Diskussion: Umbau oder Neubau?

    Als Träger des Brandschutzes in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) hat die Stadtverwaltung eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten. Der Standort Am kleinen Hain ist sanierungsbedürftig und beispielsweise für ausreichende Räumlichkeiten für die Jugendwehr zu klein. Eine erste Analyse empfiehlt neben einem möglichen Ausbau am bestehenden Standort die Abwägung von alternativen Standorten, weil Am kleinen Hain auch nach einer Sanierung nicht alle DIN-Anforderungen umgesetzt werden könnten. Die Kameraden beziehen darauf hin klar für den angestammten Standort Am kleinen Hain Position. Ein Neubau wäre toll, sagt Ortswehrführer Hagen Mooser, doch vieles spreche dagegen. Viele Kameraden bezeichnen den Standort Am kleinen Hain als ideal, auch als Ort mit „einer gewissen Seele“, was für die Motivation der Kameraden wichtig sei.

    3.6. 2017
    Lübben bekommt eine Bücherzelle geschenkt

    Ein ausgelesenes, gutes Buch gegen ein neues eintauschen - das ist nun in der Bücherzelle auf dem Lübbener Marktplatz möglich. Das Geschenk vom Verein „Wir helfen“, dem Lions-Club und dem ASB an die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) wurde vom Atelier Franzka+Ascher gestaltet. Das Prinzip des Büchertausches ist einfach: Jeder, der ein Buch hineinstellt, darf sich eines herausnehmen.

    3.6. 2017
    Stadt richtet 1. Lübbener Kinderspektakel aus

    Anlässlich des Internationalen Kindertages richtet die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) ein großes Kinderfest aus. Die Kinder erwartet ein buntes Programm mit Clownerie, Puppentheater, Straßenmalerei, Tanz und Seifenblasen. Vor Ort sind außerdem die Feuerwehr und die Kreisverkehrswacht. Die Jugendfreizeiteinrichtung „die insel“ richtet ein Streetsoccer-Turnier aus und Schüler und Lehrer der Liuba-Grundschule bietet klassische Kinderspiele an.

    8.6. 2017
    Miteinander für Lübben

    Zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Miteinander für Lübben – Wie kann Integration gelingen?“ versammeln sich rund 30 haupt- und ehrenamtliche Akteure der Flüchtlingshilfe im Rathaus versammelt. Die Veranstaltung soll eine Möglichkeit bieten, sich über Gelungenes und Misslungenes und über die gesammelten Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, bereits Vorhandenes kennen und nutzen zu lernen sowie eine Möglichkeit zu haben ldeen weiterzuentwickeln.

    12.6. 2017
    Fahrradaktionstag

    Mit einer Dienstberatung vor Ort machen Lübbens Bürgermeister Lars Kolan und seine Mitarbeiter anlässlich des Kommunalen Fahrradaktionstages am Montag auf einen Fahrrad-Unfallschwerpunkt in der Lübbener City aufmerksam. Vor Heidruns Blumenwelt in der Hauptstraße 40 ist der Gehweg so eng, das falsch fahrende Radfahrer und aus dem Geschäft kommende Kunden häufig kollidieren. Die Stadtverwaltung fordert alle Radfahrer in der Stadt auf, nur auf den für sie durch Verkehrsschilder gekennzeichneten Straßenabschnitten zu fahren und dabei die jeweilige Fahrtrichtung zu beachten.

    13.6. 2017
    Versteigerung

    Bei der Versteigerung des Ordnungsamtes im Juni wurden für 46 Fundstücke 1490 Euro ersteigert. Der Erlös fließt in den Haushalt der Stadt.

    21.6. 2017
    Minister übergibt Fördermittel für Paul-Gerhardt-Wanderweg

    Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am 21. Juni in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) einen Fördermittelbescheid für den Paul-Gerhardt-Wanderweg in Höhe von rund 62.000 Euro übergeben. Die Mittel stammen aus dem EU-Förderprogramm für Ländliche Entwicklung (LEADER) und werden für die Beschilderung und Markierung des Weges, zur Errichtung von Rastplätzen und für Planungsleistungen verwendet. Der überregionale, mehr als 140 km lange Themenwanderweg erstreckt sich von der Nikolai-Kirche in Berlin-Mitte über Mittenwalde bis nach Lübben überwiegend auf vorhandenen Wanderwegen.

    21.6. 2017
    Erfolgreiche erste Fête de la musique in Lübben

    Die erste Lübbener Fête de la musique ist ein voller Erfolg. Das Musikfest an fünf Standorten lockt viele Besucher an. „Wir wollen es auf jeden Fall zur Tradition werden lassen“, fasst Michael „Mollo“ Lehmann als Initiator zusammen.

    29.6. 2017
    Startschuss für Sanierung der Brücke am Lehnigksberg

    Die Radwegbrücke über die Spree am Lehnigksberg soll schnellstmöglich saniert werden. Dazu gaben die Stadtverordneten Ende Juni grünes Licht. Die grundhafte Sanierung ist notwendig, da durch den desolaten Zustand des Zwischentragwerkes, der Belagsbohlen und Geländer die verkehrssichere Nutzung der Brücke für Radfahrer und Fußgänger nicht mehr gewährleistet werden kann.

    5.7. 2017
    An der Ortsumgehung wird weiter geplant

    Für die Ortsumgehung der B87 in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) kann voraussichtlich im Jahr 2018 mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden. Diese Nachricht überbringt Egbert Neumann, Abteilungsleiter Verkehr beim Brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), dem projektbegleitenden Arbeitskreis. Die Dringlichkeit der Ortsumfahrung für Lübben unterstreicht Bürgermeister Lars Kolan mit einer Verkehrszählung vom September 2016. Danach passieren täglich durchschnittlich 13.716 Fahrzeuge (inkl. LKW) das Nadelöhr Lübben. Dabei fahren täglich durchschnittlich 1.618 Lastkraftwagen (schwerer als 2,8 t) über den Lübbener Teil der B87.

    7.7. 2017
    Kachelofen als Medium der Reformation

    Ofenkacheln stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung im Museum Schloss Lübben zum Lutherjahr 2017. Was lehren uns Ofenkacheln eigentlich über das Leben unserer Vorfahren, über ihre Einstellungen und Einkommen? Diese Fragen beantwortet die Ausstellung, um zu der Frage hinzuleiten, was wir anhand von Ofenkacheln über die Reformation in der Niederlausitz lernen können. „Der Ofen ist ein geeignetes Medium, um nicht nur den Besitz und den Geschmack den Hausherren zu repräsentieren, sondern auch seine Ansichten“, erklärt

    1.8. 2017
    Ordnungsamtsleiterin Petra Streiber tritt ihren Dienst an

    Die neue Chefin des Fachbereiches II – Ordnung, Bildung und Soziales – Petra Streiber tritt am 1. August ihren Dienst im Lübbener Rathaus an. Die 45-jährige Berlinerin hatte zuletzt als Leiterin des Teams Finanzen und Verwaltung beim Verbraucherzentrale Bundesverband gearbeitet und sich auf die ausgeschriebene Stelle beworben. Sie verfügt über langjährige Führungserfahrung und dank eines Studienabschlusses u.a. im Public Management über die notwendigen Fachkenntnisse.

    18.8. 2017
    Lübben bekommt ein urbanes Wohnzimmer

    Das neue Lübbener Schlossumfeld wird mit Live-Musik vom Orchester „grenzenlos“ sowie der Saxofonistin Tina Tandler feierlich eingeweiht. Es solle eine „Inbesitznahme“ für alle Bürger werden, wünscht sich Bürgermeister Lars Kolan. Schließlich, so sagt es Bettina Brandt vom Sanierungsträger DSK, ist der Platz das neue urbane Wohnzimmer der Stadt. Aus städtebaulicher Sicht ist eine Neubebauung an Stelle des Ostflügels sinnvoll. Da diese mittelfristig erfolgen soll, wurde im Rahmen der Neugestaltung diese Fläche reversibel mit großen roten, bepflanzten Blumentöpfen und kleinen Sitzhockern gestaltet. Die Baumaßnahmen wurden mit Städtebaufördermitteln in Höhe von ca. 830.000 € (Bund, Land, Stadt) umgesetzt.

    26.8. 2017
    Heimatmärkte

    Der vorletzte Heimatmarkt dieser Saison wartet wieder mit zwei Highlights auf. Die Schraden Frucht GmbH aus Gröden bietet Produkte aus Büffelfleisch an und grillt vor Ort Würstchen aus 80 % Büffel- und 20 % Schweinefleisch. Und Petra Nasdal aus Altdöbern erklärt ihre Seidenproduktion aus selbst aufgezogenen Seidenraupen. Die dünnen, gefärbten Fäden verwendet sie als Zier für ihre Filzprodukte. Die Heimatmärkte setzen auf den Trend, dass Regionalität als Verkaufsargument stetig an Bedeutung gewinnt. Händler, Hofläden oder Direkterzeuger präsentieren auf den Märkten ihre Produkte und regionale Waren und kommen dabei direkt mit den Kunden ins Gespräch. Auch 2017 sind die Heimatmärkte wieder ein Besuchermagnet.

    4.9. 2017
    Bürgermeister begrüßt Erstklässler

    Lübbens Bürgermeister Lars Kolan begrüßt die 144 Erstklässler der Stadt persönlich und wünscht ihnen alles Gute für die ersten Schulwochen. Mit der Aktion möchte er auch darauf aufmerksam machen, dass im Straßenverkehr besondere Rücksicht walten sollte. In den beiden städtischen Grundschulen sind die vier ersten Klassen mit je knapp 30 Schülern rappelvoll, und auch die evangelische Grundschule startete mit 20 ABC-Schützen in einer beachtlichen Klassenstärke. Die Klassenstärken und damit Kapazitätsgrenzen sind in den kommenden Monaten immer wieder Thema in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung.

    6.9. 2017
    Ausstellungseröffnung „Gute-Laune-Orte in Lübben“

    Zu ihrem 25. Geburtstag hatte die Kita „Gute-Laune“ die Lübbener dazu aufgerufen, ihre Gute-Laune-Orte in der Stadt darzustellen – egal, ob auf Papier, akustisch oder per Video. Rund 50 Einsendungen gingen ein. Nun sind sie in der Rathausgalerie zu sehen.

    9.9. 2017
    Spielplatz in Radensdorf eingeweiht

    Der neue Spielplatz in Radensdorf wird im Beisein von Bürgermeister Lars Kolan fröhlich eingeweiht. Im Rahmen des Dorffestes haben die Kinder ihren neuen Platz, der mit dem Namen „Racker-Acker“ zugleich sein Motto gefunden hat, offiziell in Empfang genommen. Die Tieba GmbH Lübben (Spreewald) hat den Platz mit einem Auftragsvolumen von gut 72.000 Euro gebaut.

    15.-17.9. 2017
    40. Lübbener Stadtfest

    Mit einem Festumzug mit Freibier, einer Sonderausstellung in Lübbener Schaufenstern, dem Chorkonzert, dem traditionellen Kahnkorso sowie mit einem bunten Programm aus Folklore, Handwerk, Show und Kulinarik feiern die Lübbener und ihre Gäste das 40. Spreewaldfest. Erstmals gibt es dazu ein Sicherheitskonzept, das in Zusammenarbeit u. a. mit der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH, der Polizei, der Feuerwehr, dem Landkreis, der Johanniter-Unfallhilfe, dem THW sowie einem erfahrenen Experten entstanden ist. Die Resonanz auf das Fest ist überwiegend positiv. Bürgermeister Lars Kolan, der Stadtverordnetenvorsitzende Peter Rogalla und TKS-Geschäftsführerin Marit Dietrich danken den Mitwirkenden des Chorkonzertes, des Festumzugs und des Kahnkorsos sowie den Mitarbeitern von TKS, Baubetriebshof und Verwaltung für ihren Einsatz. Lobend äußerte sich der Chef des Stadtparlaments über die Präsenz von Lars Kolan als Bürgermeister, der u.a. in niedersorbischer Tracht erschienen war und an vielen Programmpunkten teilnahm.

    20.9. 2017
    TKS soll in die Stadt eingegliedert werden

    Die Mitarbeiter der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH Lübben sollen nach dem Willen der Rathausspitze zum 1. Januar 2018 in die Stadtverwaltung eingegliedert werden. Eine entsprechende Vorlage soll in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden. Lübbens Bürgermeister Lars Kolan, die drei Fachbereichsleiter sowie das Rechtsamt haben im Zuge der Haushaltsberatungen ausführlich über diesen Schritt beraten. Der voraussichtliche Zuschussbedarf der TKS für das Jahr 2018 entspricht demnach nicht den Erwartungen der Stadt als alleinigem Gesellschafter. Hinzu kommt die Einschätzung, dass sich das im Frühjahr beschlossene Organisations- und Entwicklungskonzept idealerweise in einer gebündelten Struktur umsetzen lasse.

    25.9. 2017
    Schüler und Kinder weihen Bild an der Kita Spreewald ein

    Schüler des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasiums und Kinder der Kita „Spreewald“ sowie ihre Lehrer und Erzieher weihen das neue Außenwand-Bild „Spreewald-Landschaft“ eing. Ein halbes Jahr hatten die ehemaligen Elftklässler an dem sieben mal zwei Meter großen Bild, das typische Spreewaldtiere, einen Kahn und eine Frau in Tracht zeigt, gearbeitet.

    25.9. 2017
    Sperrungen für den Parkplatz Burglehn

    Bei den Bauarbeiten am Parkplatz Burglehn beginnt ein neuer Bauabschnitt. Damit ist die nördliche Straße zum Campingplatz / zur Spreelagune gesperrt. Die Zufahrt wird über die südliche Straße zum Burglehn gesichert.

    9.10. 2017
    Sturm Xavier hinterlässt seine Spuren

    Sturm „Xavier“ löst einen Vollalarm für die Feuerwehren in Lübben aus – alle Ortswehren sind im Einsatz, ebenso wie der Baubetriebshof. Überwiegend müssen umgestürzte Bäume von Straßen und Wegen geräumt werden. Personen kommen nicht zu Schaden, allerdings wird ein Haus von einem Baum getroffen. Die Sperrung des Lübbener Hains hält mehrere Tage an, denn zu den Sturmschäden gehören auch Äste, die noch in den Baumkronen hängen und Tage später herabfallen können. Mehrere Fußgänger und Radfahrer ignorieren jedoch immer wieder die Absperrung durch Flatterband. Bürgermeister Lars Kolan dankt in seinem Bericht an die Stadtverordneten den Ehrenamtlern der Feuerwehren und den Mitarbeitern des Baubetriebshofes.

    21.10. 2017
    Museumsnacht mit Live-Musik und Luther-Geschichten

    Zu einer Museumsnacht lädt das museum schloss lübben am 21. Oktober ein. Kurz vor dem Ende des Lutherjahres widmet sich das Museumsteam abermals dem großen Reformator und seiner Zeit – u.a. mit dem Schattentheater „Aus dem Leben Luthers“, einem Vortrag des Historikers Ralf Gebuhr und Luther-Keksen. Gemeinsam mit den Gästen wird die größte Ofenkachel Lübbens gestaltet.

    18.10. 2017
    Lob für Lübbener Spreeufer beim Baukulturpreis

    Die Jury des Brandenburgischen Baukulturpreises spricht dem Lübbener Bauprojekt „Stadt.Raum.Spree“ eine Anerkennung für eine Initiative aus. Inhalt des Projektes war die Gestaltung des westlichen Altstadtrandes (zwischen Brücke Wassergasse und Ernst-von-Houwald-Damm). „Durch den sensiblen Umgang mit Vorgefundenem entstand ein erkennbarer eigenständiger linearer Raum, der die Spree als Stadtkante sichtbar und erlebbar macht“, lobt die Jury. Kernprojekte im Gesamtraum waren die Stärkung der Wegebeziehungen zwischen der Altstadt und den angrenzenden Stadtquartieren, die Freistellung der Stadtansicht (Sichtachsen zur Altstadt), die Wiederherstellung des Eingangs in die City über die „Neue Stadtmauer“ sowie die Schaffung neuer Orte an der Spree, wie der nördlich gelegene „Spreebalkon“, die neue Spreetreppe mit Zugang zum Wasser und das „Schleusenkino“ als südlichem Abschluss. Die Jury hatte sich vor ihrer Entscheidung selbst ein Bild von dem Projekt vor Ort gemacht.

    26.102017
    Stadtverordneter Olaf Stöbe legt sein Mandat nieder

    Der Lübbener Olaf Stöbe (Fraktion Pro Lübben) legt in der Stadtverordnetenversammlung sein Mandat als Vorsitzender des Finanzausschusses und als Stadtverordneter mit sofortiger Wirkung nieder. Zuvor berichtete er aus dem Finanzausschuss, wo er nach 30 Sitzungen eine Bilanz angeregt hatte. Die Spannbreite der abgegebenen Äußerungen sei groß gewesen, so Stöbe. Was im Ausschuss abgelehnt, von Stöbe selbst aber angeregt wurde, war der Vorschlag, sich auch eigene Themen jenseits der Verwaltungsvorlagen zu setzen und zu diskutieren. „Damit entfällt für mich ein entscheidender Teil der Arbeit des Ausschusses“, sagte Stöbe. Als Nachrücker nimmt Herr Burkhard Herzke sein Mandat an.

    17.11. 2017
    Vorlesetag in der Liuba-Grundschule

    Geschichten von Familie Pompadauz und dem pupsenden Hängebauchschwein hat Bürgermeister Lars Kolan am Freitag, dem 17. November, den Drittklässlern der Liuba-Grundschule vorgelesen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages waren in den Lübbener Bildungseinrichtungen knapp 20 erwachsene Vorleser unterwegs. Seit 2009 organisiert die Stadt- und Regionalbibliothek Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) die Aktion.
    Doch an diesem Tag sollte den Kindern und Jugendlichen nicht nur der Spaß am Zuhören vermittelt werden, sondern auch am Vorlesen selbst. So waren beispielsweise die Fünft- und Sechstklässler der Liuba-Grundschule zum Vorlesen in Kitas unterwegs

    Ende November 2017
    Startschuss für die Sanierung Brücke Lehingksberg

    Der Anblick des Flickenteppichs auf der Brücke über die Hauptspree am Lehnigksberg ist Geschichte. Seit Ende November wird sie neu gebaut. Sie ist deshalb komplett für den Fußgänger- und Radverkehr gesperrt. Die Sperrung dauert bis zum Ende der Bauzeit voraussichtlich im Frühjahr 2018 an.
    Die alte Brücke wird mit Betonfertigteilen unter Nutzung des Stahltragwerkes der ehemaligen Eisenbahnbrücke ersetzt. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz, eine entsprechende Genehmigung für den Bau liegt vor mit der Auflage, Teile der alten Brücke wieder sichtbar zu machen.

    30.11. 2017
    Eröffnung der Sonderausstellung „Detektive im Märchenwald“

    Zahlreiche Märchenfans untersuchen die neue Sonderausstellung „Detektive im Märchenwald“ im Museum Schloss Lübben am Eröffnungstag erfolgreich auf Unstimmigkeiten. Diese wurden eingebaut, „um zu testen, wie märchenfest wir im 21. Jahrhundert noch sind“, erklärte Museumsmitarbeiterin Corinna Junker zur Eröffnung. Die eingebauten Fehler böten Gelegenheit, ein Märchen auch mal neu zu erzählen, sagt Bürgermeister Lars Kolan. „Das Wichtigste bleibt jedoch: dass am Ende wieder alles gut ist. Dieses Versprechen dürfen wir alle mit in die Advents- und Weihnachtszeit nehmen.“

    1.12. 2017
    Bahnhofstraße endlich wieder frei

    Die Lübbener Bahnhofstraße wird am 1. Dezember in Anwesenheit von Kathrin Schneider, Brandenburgs Ministerin für Landwirtschaft und Infrastruktur, nach siebenmonatiger Bauzeit feierlich eingeweiht. Ab 16 Uhr rollt der Verkehr wieder.
    Zuvor übergibt Kathrin Schneider einen Fördermittelbescheid über knapp 12.000 Euro aus der Konzessionsabgabe Lotto des Landes Brandenburg an Bürgermeister Lars Kolan. Mit dem Geld wird ein Beteiligungsverfahren zur Entwicklung des Quartiers der ehemaligen Kartonagefabrik durchgeführt.

    1.-3.12. 2017
    Adventsmarkt mit Märchen und Plätzchenduft

    „Märchenzeit und Plätzchenduft“ – unter diesem Motto starten die Lübbener und ihre Gäste in den Advent. Beim Adventsmarkt auf dem Marktplatz und in der Breiten Straße gibt es Besuch von der Schneekönigin, der Eisprinzessin und dem Schneemann, das dritte Lübbener Plätzchen-Schätzchen wird gewählt und die Premiere der Kakao-Kahnfahrt mit einem Märchen der Lübbener Türmerin gefeiert. Live-Musik, Basteleien, Wunschzettelschreiben, Leckereien, Weihnachtsliedersingen und vieles mehr gehören wie immer dazu

    4.12. 2017
    Neuanfang für Kinder- und Jugendbeteiligung

    So einen vollen Sitzungssaal erleben die Mitglieder der Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung selten: Zum Bildungsausschuss Anfang Dezember sind zahlreiche Schülervertreter und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit zu Gast, um sich gemeinsam mit Stadtverordneten und Verwaltungsmitarbeitern zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung zu informieren. Wie können sich Kinder und Jugendliche in Lübben einbringen? Welches Maß an Engagement ist sinnvoll? Darüber gab Katja Stephan von der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg einen Überblick. Mit kleineren Beratungs- und Workshoprunden soll das Thema 2018 weiterentwickelt werden.

    5.12. 2017
    Bürgerdialog zu Flucht, Migration und der Rolle der EU

    Einer Einladung zum Bürgerdialog zum Thema „Migration und Flucht: Wie soll die EU handeln? Was haben wir damit zu tun?“ des Brandenburger Europaministeriums und der Europäischen Kommission in Deutschland folgen rund 40 Lübbener.
    Mehr als 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht aus ihrer Heimat, davon sind mehr als 1,2 Million Menschen in der Europäischen Union angekommen. Rund 37.000 Menschen suchten seit Anfang 2015 Schutz im Land Brandenburg. Derzeit leben 410 Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (2,9%) in Lübben – darunter Geflüchtete ebenso wie Menschen, die wegen der Arbeit hergezogen sind.
    Was bedeutet das für eine Stadt wie Lübben? Und wie soll die EU handeln? Diese Fragen werden diskutiert und eröffnen den Horizont für globale, historische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Zu den alltäglichen Herausforderungen der Migrationsarbeit werden kaum Fragen gestellt.

    25.1.2018
    Stadtverordnete beschließen zahlreiche Baumaßnahmen

    Die Lübbener Stadtverordneten verabschieden in ihrer Januarsitzung einen ausgeglichenen Haushalt. Bei einem Gesamtvolumen von rund 28 Millionen Euro weist der Haushalt ein leichtes Plus von 63.000 Euro auf. Er enthält u.a. einen weiteren Anbau an die Liuba-Grundschule, die Erweiterung der Feuerwache Lubolz, Urnenstelen auf den Friedhöfen der Ortsteile, Container zur Mittagsversorgung an der Jahn-Grundschule  und vieles mehr.

    25.1.2018
    Blumen fürs Insek

    Mit einem großen Blumenstrauß für Katrin Heinz vom Büro Ernst Basler + Partner GmbH wird in der Januar-Stadtverordnetenversammlung das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „Mein Lübben 2030“ (Insek) verabschiedet. Katrin Heinz hatte die Erstellung federführend begleitet. Dafür danken ihr Bürgermeister Lars Kolan und der Stadtverordnetenchef Peter Rogalla ausdrücklich. Über all den Konzepten für Tourismus, Barrierefreiheit oder den Einzelhandel, die in der Vergangenheit beschlossen wurden, ebenso wie über der Haushaltssatzung und über der Städtebaulichen Zielplanung schwebe als Dach und als Wegweiser dieses Insek, so Lars Kolan.

    Anfang Februar 2018
    Lübbener Klimabeirat zieht Bilanz

    Wollte jeder Lübbener seine Energie- und Treibhausgas-Emissionen selbst ausgleichen, müsste er 6.000 m² Wald pflanzen – diese Bilanz zieht Lübbens Klimaschutzmanager Dr. Matthias Städter im Klimabeirat auf der Grundlage von Zahlen aus dem Klimaschutz-Planer (www.klimaschutz-planer.de), einer internetbasierten Software zum Monitoring des kommunalen Klimaschutzes. Neben der Bilanzierung von Daten sind in Lübben bereits konkrete Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept in der Umsetzung, beispielsweise das Fifty-Fifty-Projekt an Kitas und Schulen und die Sanierung der Altablagerung „Deponie Langer Rücken“ und das anschließende Anbringen von Solaranlagen.

    Ende Februar 2018
    Museumsleiterin Christina Orphal geht in den „Unruhestand“

    Wer sein Hobby zum Beruf macht, wird keinen Ruhestand, sondern eher einen Unruhestand erleben. – Dieses Fazit ziehen mehrere Redner, die am letzten Februartag Christina Orphal als Leiterin des Lübbener Stadt- und Regionalmuseums verabschieden. „Mit deinem Elan kommst du nicht zur Ruhe“, sagt ihr der Künstler Hans Groschke voraus. Dies kündigte Christina Orphal dann auch an: dass sie mitnichten in den Ruhestand gehen, sondern mindestens einmal pro Woche im Museum sein und kleinere Projekte weiterbearbeiten werde.

    24.3.2018
    Bürgermeister wirbt in Marburg fürs Trachtenfest

    Im Beisein von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, dem Marburger Oberbürgermeister Thomas Spies und Lübbens Bürgermeister Lars Kolan wird während des Deutschen Trachtentags in Marburg die „Tracht des Jahres“ 2018 gekürt: die Marburger evangelische Tracht. Sie folgt auf die Fläminger Tracht, die im vergangenen Jahr beim Trachtentag in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) ausgezeichnet wurde.
    Der Trachtentag ist die Bundesgeneralversammlung der Landesverbände des Deutschen Trachtenverbandes mit rund 120 Trachtenträgern. Lübbens Bürgermeister Lars Kolan stellt dabei die Planungen für das Deutsche Trachtenfest 2019 vor, für das die Stadt Lübben (Spreewald) und der Mitteldeutsche Trachten- und Heimatverband Gastgeber sind. Unter dem Motto „Tracht verbindet“ werden vom 17. bis 19. Mai 2019 rund 2.500 Trachtenträger erwartet.

    7.3.2018
    Baustart am Brückenplatz

    Die Bebauung des Lübbener Brückenplatzes soll im Sommer dieses Jahres starten. Das teilt Sabine Minetzke Mitte März im Bauausschuss mit. Vorgesehen ist ein in der Fassade dreigliedrig erscheinender Bau mit unterschiedlicher Fassaden- und Dachgestaltung. Entstehen sollen zwölf Wohneinheiten, jeweils mit Balkon, und drei Einheiten für Gewerbe. Mit der Bebauung des Brückenplatzes wird ein wichtiger Lückenschluss in der Lübbener City vollzogen. Die Breite Straße rückt dadurch wieder näher an das Stadtzentrum rund um den Markt heran.

    16.3.2018
    Lübben hat eine neue Liuba

    Zum offiziellen Saisonstart am Hafen auf der Schlossinsel wird die neue Lübbener Liuba vorgestellt. Die 37-jährige Kathrin Walz wird am 1. Mai, im Rahmen des Maibaumstellens auf dem Marktplatz, offiziell das Zepter von der langjährigen Liuba Peggy Nitsche übernehmen. Kathrin Walz wohnt seit 20 Jahren in Lübben und arbeitet im Einzelhandel. Liuba, die wendische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, wird in Lübben besonders verehrt. Seit 2001 wird Lübben bei offiziellen Anlässen oder bei Messen durch eine Liuba-Figur repräsentiert.

    2. April 2018
    Malwettbewerb zum Trachtenfest gestartet

    Die Stadt Lübben startet anlässlich des  Trachtenfestes vom 17.-19. Mai einen Malwettbewerb für Kinder. Die Kinder sind herzlich eingeladen ihre oder eine ausgedachte Tracht zu malen. Die schönsten Werke werden prämiert und in der Rathausgalerie zum Trachtenfest ausgestellt. Die Vielfalt der Formen und Farben steht hierbei im Mittelpunkt, aber auch das Motto des Trachtenfests „Tracht verbindet“.

    Anfang April 2018
    Diskussion um Zierkirschen vor dem Schloss

    Um die Zierkirschen vor dem Schloss ist eine heftige Diskussion in der Stadt entbrannt. Vor allem im Sozialen Netzwerk Facebook wird diskutiert, ob die während der Blüte im April besonders markanten Bäume am Houwald-Damm zugunsten einer zweispurigen Baustraße fallen sollen. Die Baustraße soll während der Bauarbeiten am Houwald-Damm eingerichtet werden, damit Autos möglichst staufrei die Baustelle passieren können. Die Entscheidung fällt gegen die Bäume. Es sollen nach dem Abschluss der Baumaßnahme große Bäume nachgepflanzt werden.

    13.4.2018
    Lübben erhält Sonderpreis beim Wettbewerb Sprachenfreundliche Kommune

    Beim 3. Landeswettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune” erhält die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk. „Die eingereichten Wettbewerbsunterlagen zeichnen ein beeindruckendes Bild über verschiedenste Aktivitäten von Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen zur Pflege sorbischer/wendischer Traditionen“, urteilte die Jury. Zahlreiche Akteure hatten im Vorfeld gemeinsam überlegt, wie sich Lübben in diesem Wettbewerb präsentieren kann. Einig war man sich darüber, dass es wert ist, den Weg darzustellen, den Lübben seit dem Beitritt zum sorbischen/wendischen Siedlungsweg 2015 und bereits davor gegangen ist.

    26.4.2018
    Schüler schnuppern Rathausluft

    Fünf Schüler aus Lübben, Königs Wursterhausen und Luckau verbringen den Brandenburger Zukunftstag im Lübbener Rathaus. Ziel ist es, den Schülern die Berufswelt, insbesondere möglichst geschlechter-untypische Berufe, zu zeigen. Bürgermeister Lars Kolan versichert den Schülern in seiner Begrüßung, dass Verwaltung gar nicht so trocken sei, wie häufig vermutet werde. Vielmehr spiegelt die Arbeit im Rathaus die Vielfalt der Bürger und Bürgerinnen wieder.

    Ende April 2018
    Pocket-Flyer „Willkommen in Lübben“ erschienen

    Ein neuer Pocket-Flyer des Netzwerkes „Miteinander für Lübben“, dem auch die Stadt Lübben angehört, erscheint. Der Flyer ist allen Neubürgern ein nützliches Nachschlagewerk, denn es sind u.a. die Kontaktdaten der Agentur für Arbeit; der Spreewaldklinik; der Tafel; der Polizei oder des Jobcenters zu finden. Die Auflage beträgt 500 Stück.
    Die Erarbeitung und Umsetzung wurde vom Migrationsfachdienst des Landkreises Dahme-Spreewald gefördert. Zum Netzwerk „Miteinander für Lübben“ gehören die Diakonie, die Caritas, das Forum gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit und die Stadt Lübben. Sie hatten sich auf einer Diskussionsveranstaltung im Format „Open Space“ im Juni 2017 zusammengefunden, um die Arbeit vor allem mit Migranten enger zu verzahnen und abzustimmen.

    1.5.2018
    Lübben ruft „Jahr der Tracht“ aus

    Zum Maibaumstellen ruft die Stadt, das „Jahr der Tracht“ aus. Das Trachtenfest soll jedoch nicht nur drei Tage lang die Tracht in all ihren Facetten präsentieren und rund 2.500 Trachtlern aus ganz Deutschland den Spreewald näher bringen. Die Stadt möchte die Aufmerksamkeit rund um dieses Ereignis nutzen, um den Stellenwert der Tracht im Spreewald gebührend in den Mittelpunkt zu stellen.

    Anfang Mai 2018
    17 Signaturen in der Rathausgalerie

    Die neue Ausstellung „Signaturen 2“ in der Lübbener Rathausgalerie zeigt die Vielfalt der künstlerischen Arbeit in Lübben. Siebzehn bekannte und bislang weniger bekannte Akteure geben Einblick in ihr Schaffen. In Lübben gibt es viele Kreative adern sie arbeiten teils klassisch, abstrakt, aber auch illustrativ. Die Ausstellung macht die inhaltlichen und thematischen Unterschiede für die Lübbener Bürger sichtbar. Interessant sind auch die gemischten Altersstruktur und die verschiedenen Charakter in Lübbener Kunstszene.

    15.5.2018
    Lübbener SpreeLagune zum Baden freigegeben

    In der Lübbener SpreeLagune kann ohne Bedenken gebadet werden. Das Gesundheitsamt Landkreis Dahme-Spreewald gibt die Badestelle frei. Nach den ersten vier Badesaisons wurde die SpreeLagune für zwar 2018 „mangelhaft“ bewertet. Dennoch erfüllt das Wasser die Anforderungen der Brandenburgischen Badegewässerverordnung. Das Badegewässer wird weiterhin 14-tägig durch das Gesundheitsamt beprobt.

    27.5.2018
    Lübben und Wolsztyn feiern 25-Jähriges

    Mit einem Empfang im Wappensaal und einem Grillabend auf Schloss Neuhaus feiern Lübbener und Wolsztyner ihre 25-jährige Städtepartnerschaft. Im Beisein von Landrat Stephan Loge und weiteren Gästen aus der Partnerstadt Neunkirchen im Saarland und Mantes-la-ville in Frankreich blickt Lars Kolan auf die nächsten Jahrzehnte voraus. In allen vier Städten würden ähnliche Themen diskutiert, etwa Parkraumbewirtschaftung oder Straßenführung bei Baustellen. Deshalb mache es Sinn, sich künftig stärker konkreten Sachthemen zu widmen.

    1.6.2018
    Lübbener strampeln beim Stadtradeln

    Rund 60 Radfahrer folgen dem Aufruf von Landkreis und Stadt, sich an der Auftaktrunde zum Stadtradeln am 1. Juni zu beteiligen. Die Route führt über die Schlossinsel und die Lehnigksberger Brücke nach Hartmannsdorf und Lubolz. Dabei wird auch die Brücke Lehnigksberg eingeweiht. Das Stadtradeln läuft drei Wochen, jeder kann seine geradelten Kilometer online eintragen und am Ende winken für die erfolgreichsten Teams und Radler kleine Prämien.
    Das Stadtradeln soll einerseits das Bewusstsein eines jeden für klimafreundliche Alternativen zum Auto schärfen, zum anderen aber vor allem die Kommunalpolitik für eine fahrradfreundliche Stadt sensibilisieren. Aus Lübben nehmen neben einem Rathaus-Team und einem Team des Baubetriebshofes auch Teams der Liuba- und der Jahn-Grundschule teil.

    2.6.2018
    Annemarie-Polka und weiße Kaffeetafel zum Kinderspektakel

    Ein Fest zum Kindertag von Lübbenern für Lübbener - das ist das 2. Lübbener Kinderspektakel am 2. Juni auf dem Marktplatz. Neben Puppentheater, Clownerie, Hüpfburgen bieten Kitas und Schulen alte Kinderspiele und Basteleien an, es präsentieren sich Vereine, die Jugendfreizeiteinrichtung „insel“, die Kreismusikschule, das Technische Hilfswerk und die Kreisverkehrswacht.
    Sie alle wollen auf Einladung der Stadtverwaltung mit den Kindern basteln, tanzen, toben und feiern. Ganz wörtlich ist der Anspruch „Von Lübbenern für Lübbener“ bei der großen, weißen Kaffeetafel zu nehmen, die quer auf dem Marktplatz steht: Alle Lübbener und ihre Gäste sind eingeladen, Selbstgebackenes und Getränke mitzubringen, an der Tafel Platz zu nehmen und mit dem Sitznachbarn zu teilen.

    21.6.2018
    Fête de la musique – die Zweite!

    Zum zweiten Mal wird das weltweite Musikfest Fête de la musique am 21. Juni in Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) gefeiert. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr haben sich erneut Lübbener Gastronomen und die Freizeiteinrichtung „die insel“ mit Unterstützung der Stadtverwaltung zusammengefunden, um sich an dem Fest zu beteiligen. Lübben ist die erste Stadt in Südbrandenburg, die dieses Fest ausrichtet. Sie gehört damit zu  rund 50 Städten in Deutschland, 300 in Europa und 540 weltweit, die durch diesen besonderen musikalischen Festtag verbunden sind.

    4.8.2018
    Grundsteinlegung für Kitaneubau in Treppendorf

    Für den Neubau der Kita „Waldhaus“ im Lübbener Ortsteil Treppendorf wird im Beisein von Planern, bauausführenden Firmen, Förderern, Stadtverordneten und Verwaltungsmitarbeitern der Grundstein gelegt. Der rund 2,8 Millionen teure Bau mit einer Bruttogrundfläche von 1.200 Quadratmetern soll 20 Kinder mehr als derzeit aufnehmen und die Bedingungen für die Arbeitskräfte und Kinder verbessern. Für jede Gruppe gibt es eigene Sanitäranlagen. Außerdem sind Bewegungs- und Themenräume geplant. Der Bau wird mit 1,34 Millionen aus dem Förderprogramm Ländliche Entwicklung gefördert.

    Mitte Juli 2018
    Kahnnacht-Besucher tanzen Rock’n‘Roll

    Petticoats, Nylonstrümpfe und viel Pomade spielen bei der Lübbener Kahnnacht „It´s Time for Rock`n Roll“ die Hauptrolle. Sie entführt in die gute alte Zeit von Rock ´n‘ Roll, Swing und Boogie Woogie Und erweckt an den Ufern der Spree die 50er und 60er Jahre zu neuem Leben.

    20.8.2018
    Bürgermeister besucht Erstklässler

    Bürgermeister Lars Kolan besucht an den ersten beiden Tagen des neuen Schuljahres die drei Grundschulen. Mit seinen Besuchen will er in diesem Jahr nicht nur für besondere Rücksichtnahme im Straßenverkehr während der ersten Schulwochen werben, sondern auch auf den Malwettbewerb zum Trachtenfest aufmerksam machen. Außerdem bat Lars Kolan die Kinder darum, für das Pärchen auf dem Trachtenfest-Logo Namen vorzuschlagen.

    29.8.2018
    Parkplatz Burglehn eröffnet – 349 kostenfreie Stellplätze vor der Schlossinsel

    Lübben hat einen neuen innerstädtischen Parkplatz mit 349 kostenfreien PKW-Stellplätzen, neun Busparkplätzen sowie künftig sechs Ladesäulen für E-Mobilität. Mit einem Knopfdruck zum Start des Wasserlaufes geben Lübbens Bürgermeister Lars Kolan und der Ortsvorsteher des Stadtteils Steinkirchen Franz Richter den Platz zur Nutzung frei.
    Der 1,1 Millionen teure Bau wurde zu 80 Prozent aus Mitteln des Förderprogramms „GRW – Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur“ gefördert. Die Gestaltung des Parkplatzes mit den rostbraunen Pflugscharen, die die Sage von der Entstehung des Spreewaldes symbolisieren, wird von den Lübbenern heftig diskutiert.

    8.9.2018
    Gespenster und Fledermäuse feierten Nacht des Denkmals

    Lobko und Tilli, das neue Schlossgespenst und seine Fledermaus, sowie zahlreiche selbst gebastelte oder in Geschichten auferstandene Gespenster und Fledermäuse haben die Nacht des Denkmals umschwärmt. Mit dieser Veranstaltung hat der Landkreis Dahme-Spreewald in Zusammenarbeit mit dem Museum Schloss Lübben und der Stadtbibliothek am 8. September seinen 25. Geburtstag gefeiert.
    Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt – sie erlebten einen Spätsommerabend zwischen Schloss und Ständehaus mit zahlreichen Gelegenheiten zur Rückschau und zur Erkundung des Verwaltungssitzes an der Reutergasse und des Schlosses. Umrahmt war all dies von einem Lichterspektakel, das Altbekanntes ganz neu erstrahlen ließ.

    14.-16.9.2018
    Lübben blickt auf ein tolles Spreewaldfest-Wochenende zurück

    Ein positives Fazit zieht Bürgermeister Lars Kolan zum 41. Spreewaldfest vom 14. bis 16. September. „Es war ein sehr gelungenes, vor allem friedliches aber auch sicheres Fest“, sagte er in seinem Bericht an die Stadtverordneten. Peter Rogalla sprach als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung allen Beteiligten seinen Dank aus. Seiner Ansicht nach habe insbesondere der Kahnkorso unter dem Motto „Lübben zeigt sich trachtvoll“ kreative Ansätze bei der Beschäftigung mit dem Thema Tracht hervorgebracht. Er habe dabei ein durchweg begeistertes Publikum erlebt.

    17.9.2018
    Petitionsausschuss informiert sich über Ortsumgehung

    Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages besucht Lübben, um sich vor Ort ein Bild von der geplanten Trassenführung der Umgehungsstraße B87 zu machen und mit der Bürgerinitiative aus Treppendorf zu sprechen. Vor Ort wird er von mehr als 100 Treppendorfern empfangen, die auf Schildern ihren Protest zum Ausdruck bringen. Der Ausschussvorsitzende Marian Wendt verspricht den Anwesenden zu prüfen, ob alle Verfahrensschritte rechtmäßig verlaufen und alle Interessen abgewogen worden sind. „Wir können heute hier jedoch nicht Ja oder Nein zur Ortsumgehung sagen“, betonte Wendt.

    24.9.2018
    Bauarbeiten Houwald-Damm starten

    Die Baustelle Ernst-von-Houwald-Damm / B87 wird ab dem 24. September eingerichtet. Die Straße wird komplett saniert, es werden zwei Querungsinseln vor dem Schloss und vor der Überfahrt zur Schlossinsel eingebaut. Zur Herstellung der zweispurigen Baustraße erfolgt vom 4. bis 13. Oktober eine Vollsperrung des Houwald-Dammes. Die Umleitung für Fahrzeuge unter 7,5 t erfolgt über die Hauptstraße. Ab dem 1. Oktober gilt das Durchfahrtverbot für LKW durch die Stadt.

    Anfang Oktober 2018
    Stadtverwaltung zieht Halbzeitbilanz zur Vollsperrung der B87

    Mit einem großen Dank an die Polizei zieht die Rathausspitze Halbzeitbilanz für die Vollsperrung der B87 am Houwald-Damm. Zwar gibt es, wie Bürger berichten, in der Rush-Hour Fahrzeiten von bis zu 45 Minuten durch die Stadt, dennoch bleibt ein dauerhaftes, massives Verkehrschaos aus. Einige Einwohner nutzen in diesen Tagen lieber das Fahrrad für innerstädtische Wege oder verlegen Fahrten in die Randzeiten.
    In der Zeit der Vollsperrung wird nicht nur der Asphalt für die Baustraße aufgebracht, sondern es werden auch verschiedene Medien (Gas, Trinkwasser) durch einen unterirdischen Vortrieb unter dem Schlangengraben verlegt. Die Vollsperrung wird einen Tag früher als geplant aufgehoben.

    25.10.2018
    Oliver Nopper ist neuer Stadtbrandmeister in Lübben

    Oliver Nopper von der Ortswehr Steinkirchen wird nach einer Anhörung der Führungskräfte aller Ortswehren als Kandidat für das Amt des Stadtbrandmeisters bestätigt. Er ist somit der Nachfolger von Bernd Wrege, der im Sommer in den Ruhestand gegangen war. Oliver Nopper zur Seite stehen Hagen Mooser von der Wehr Lübben-Stadt und Edmond Krüger von der Neuendorfer Wehr als 1. und 2. Stellvertreter sowie Frank Böhme als Sachbearbeiter Brandschutz im Rathaus und ebenfalls Mitglied der Wehr Lübben-Stadt. Der ehemalige Stadtbrandmeister Bernd Wrege darf sich in Würdigung seiner Verdienste ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

    19.10.2018
    Kita Waldhaus feiert Richtfest

    Mit Liedern und Tänzen feiern die Kinder der Treppendorfer Kita „Waldhaus“ das Aufsetzen der Richtkrone auf den Ersatzneubau der kommunalen Kindertagesstätte. Im Beisein von Handwerkern, Planern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Stadtverordneten und Treppendorfern geben sie einen musikalischen Einblick in den Lauf der Jahreszeiten. Bürgermeister Lars Kolan dankte insbesondere den Bauarbeitern. Er durfte den symbolischen letzten Nagel in den Dachstuhl schlagen. Der rund 2,9 Millionen Euro teure Bau wird mit 1,34 Millionen Euro aus dem Leader-Programm Ländliche Entwicklung gefördert. Insgesamt werden 60 Kinder in der neuen Kita betreut. Der Ersatzneubau soll im Frühjahr 2019 fertiggestellt werden.

    9.11.2018
    Lübbener reinigen Stolpersteine im Gedenken an ermordete Juden

    Ein Dutzend Lübbener folgen dem Aufruf von Stadt- und Kreisverwaltung und reinigen am 9. November die Lübbener Stolpersteine. Anlass ist der 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Die Lübbener Synagoge brannte in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 nieder. Der jüdische Friedhof in der Majoransheide wurde 1941/42 zerstört. Am Stein im Gedenken an Johanna Wolff verlesen Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald, und Michael Hase, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste im Rathaus, abwechselnd die Biografien der acht Lübbener.

    19.11.2018
    Das erste „Q“ für eine ganze Tourismusregion

    Der Spreewald ist die erste Qualitätsregion Deutschlands. Im Rahmen des Brandenburgischen Tourismustages 2018 am 19. November nehmen Vertreter der gesamten Region, darunter die Stadt Lübben, die Auszeichnung „ServiceQualität Deutschland“ für die erste zertifizierte „Q-Region“ in ganz Deutschland entgegen. 86 Betriebe, Städte und Gemeinden im gesamten Spreewald tragen ein Service-Q auf dem Schild. Unter dem Dach des Tourismusverbandes Spreewald startete vor drei Jahren die Qualitätsoffensive Spreewald.

    30.11.2018
    Kita „Spreewald“ wird 30 Jahre alt / Ehemalige herzlich eingeladen

    Die Lübbener Kita „Spreewald“ wird 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass laden Kinder, Erzieher und Mitarbeiter am 30. November zu einem Festprogramm in vorweihnachtlicher Atmosphäre ein. Eingeladen sind neben Eltern, Großeltern und Freunden der Kita insbesondere ehemalige Kita-Kinder, Erzieher und Mitglieder der Tanzgruppe „Lutki“.
    Ein liebevoll gestalteter Weihnachtsmarkt mit selbst gebackenen Plätzchen, Waffeln, Stockbrot, verschiedenen Bastelständen und natürlich ein reich beladener Weihnachtsmann erwarten die Besucher. Mit einem großen Laternenumzug in Begleitung der Blaskapelle und der Lübbener Feuerwehr klingt der Tag musikalisch aus.

    November 2018
    Ortsumgehung Lübben: Alternative zur Fleischerhakenvariante

    In die Planungen zur Ortsumgehung der B87 ist Bewegung gekommen. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) im Projektbegleitenden Arbeitskreis mitteilt, werde nun aufgrund einer geplanten, aber noch nicht beschlossenen Änderung des neuen Landesentwicklungsplans (LEP-HR) die ortsfernere Variante geplant. Bereits 2011 wurde als Trassenführung die so genannte „Fleischhakenvariante“ festgelegt, die zwischen Neuendorf und Lübben scharf westlich einbiegt, um anschließend nah an Lübben vorbei zur B115 zu führen.

    Ende November 2018
    Museum Schloss Lübben schaut in die 1970er und 80er Jahre

    Ende November eröffnet die neue Sonderausstellung „Zwischen Schrebergarten und Arbeitsbrigade – Lübben 1971-89“ im Museum Schloss Lübben. Bei der proppevollen Eröffnung ist Monokel zu Gast… „Bye bye, Lübben City“ sang die Berliner Bluesrockband damals und lieferte damit tausenden Jugendlichen in der DDR den Soundtrack für das Wochenende. Die Ausstellung zeigt die Facetten dieser Zeit auf Fotos und ausgewählten Dokumenten und Objekten. Ältere Lübbener werden sich noch erinnern. Für die Jüngeren zeigt sich ein mitunter radikal anderes Lübben, das doch eine typische Kleinstadt der DDR war.

    30.11. – 2.12. 2018
    Lübbener Adventsmarkt läutet Weihnachtszeit ein

    Der Lübbener Adventsmarkt vom 30. November bis 2. Dezember zieht wieder zahlreiche Lübbener und Gäste in die City. Die Kinder sind besonders vom Besuch der Schneekönigin und ihren Freunden begeistert. Im Rathaus wird gebastelt, im Lübbener Schober-Treff liest die Spreewald-Christl Spinnstubengeschichten zur Weihnacht vor. Eine Nikolauskahnfahrt feiert Premiere und das Weihnachtssingen für Vereine erlebt seine zweite Auflage.

    4.12.2018
    Lübben eröffnet Fontane-Jahr mit einer musikalischen Lesung

    In Lübben wird das „fontane.200“-Jahr, wie das Jubiläumsjahr 2019 in Brandenburg offiziell heißt, am 4. Dezember im Wappensaal des Schlosses mit der musikalischen Lesung „Weihnachten im Hause Fontane“ eröffnet. Das Fontane-Jahr 2019 wird in Lübben und im gesamten Spreewald mit zahlreichen Veranstaltungen wie thematischen Kahnfahrten, Lesungen und Führungen gewürdigt. Auch das Deutsche Trachtenfest vom 17. bis 19. Mai steht unter diesem Vorzeichen.

    9.12.2018
    Lübben verleiht Houwald-Musikpreis im Rahmen der Chopin-Reihe

    Zum achten Mal verleiht die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) am 9. Dezember den Albrecht-und-Helene-von-Houwald-Musikpreis vergeben. Preisträgerin ist die 17-jährige Pianistin Elisabeth Zackor aus Krugau. Sie hatte 2018 beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen Sonderpreis für die höchste Bewertung der Kategorie Klavier (24 von 25 Punkten) vierhändig mit Delegierung bis zum Bundeswettbewerb erhalten. Der Preis wurde zuletzt 2015 vergeben. Jaqueline Freifrau von Houwald, die im Namen der Familienmitglieder derer von Houwalds anwesend ist, dankte für den „schönen und edlen Rahmen“, in dem die Preisverleihung stattfindet. Sie war eingebunden in das letzte Konzert der Chopin-Reihe, die in diesem Jahr erstmals in Lübben stattfand.

    13.12.2018
    Startschuss für Modulbau an Jahn-Grundschule

    Es ist ein Weihnachtsgeschenk, das Bauchschmerzen macht: In ihrer Sitzung vor Weihnachten haben die Stadtverordneten die Errichtung des Modulbaus an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule samt Bodengründung vergeben. Weil die Kosten explodiert sind und der ursprüngliche Zeitrahmen nicht eingehalten werden kann, stimmten die Anwesenden nur mit Bauchschmerzen zu. Gut 3 Millionen Euro kostet der Bau und liegt damit deutlich über dem kalkulierten Preis von etwas über 2,3 Millionen. Außerdem sind die Fertigungshallen für Module so ausgelastet, dass die Übergabe des Gebäudes erst für den 20. November 2019 statt im Mai vertraglich zugesichert werden kann.

    Ende Dezember 2018
    Baustellengalerie ist eröffnet

    Nach der Pflicht kommt die Kür: Zum ersten Mal richtet die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) eine außergewöhnliche Form der Information über eine der wichtigsten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre – über die üblichen Medien hinaus – ein: eine Baustellengalerie. Bürgermeister Lars Kolan eröffnet sie gemeinsam mit Anrainern, Bürgern und Interessierten am Mittwoch vor Weihnachten. Sie soll auf besondere Art auf die von der Baumaßnahme am stärksten betroffenen touristischen Anrainer hinweisen. Die großflächigen Fotos sollen Ankommenden auch auf das Lust machen, was sich hinter dem Bauzaun verbirgt.

    Anfang Januar 2019
    Baustellengalerie begleitet Houwald-Damm

    Nach der Pflicht kommt die Kür: Zum ersten Mal hat die Stadt Lübben (Spreewald)/ Lubin (Błota) eine außergewöhnliche Form der Information über eine der wichtigsten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre: eine Baustellengalerie am Houwald-Damm. Sie weist auf die wichtigsten touristischen Leistungsträger an der Baustelle hin und thematisiert den Straßenbau gestern und heute. Die Galerie scheint gut anzukommen – bereits am Tag der Einweihung sind die Bespannungen von drei Bauzäunen verschwunden. Die Galerie wurde in Zusammenarbeit mehrerer Sachgebiete des Rathauses entwickelt und vom Lübbener Atelier Franzka/Ascher konzipiert und umgesetzt.

    10.1.2019
    Digitales Stadtmarketing 2020 im Visier

    Das Stadtmarketing der Zukunft als Kommunikation im „real-digitalen Erlebnisraum“ zu begreifen – das ist Thema eines Vortrages des Kommunikations- und Digitalisierungsexperten Frank Tentler im Lübbener Rathaus. Der gesamte Verwaltungsapparat, die Wirtschaft, die Einzelhändler, die Infrastruktur- und Tourismusunternehmen einer Stadt müssten von einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie erfasst sein, um im globalen Wettstreit um Daten mithalten zu können. Dies bezeichnete Frank Tentler als zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand: die Daten nicht den Konzernen zu überlassen.

    15.1.2019
    Lübben erhält Fördermittel für Brückensanierung

    Für die Sanierung von Brücken an wichtigen Fahrradrouten erhält die Stadt 840.000 Euro Fördermittel aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) des Brandenburger Wirtschaftsministeriums. Die beiden Brückenbauwerke befinden sich zwischen dem Gurken- und dem Spreeradweg. Die instandgesetzte Brücke am Lehnigksberg ist bereits im Sommer 2018 freigegeben worden, anschließend soll die östlich weiterführende, 120 Meter lange Holz-Beton-Konstruktion über den Nordumfluter modernisiert werden.

    23.1.2019
    Studie: Online-Handel macht Lübbenern weniger zu schaffen

    Die Lübbener Innenstadt wird im Vergleich mit 116 Städten bundesweit überdurchschnittlich positiv bewertet. Der Online-Handel macht sich zudem weniger stark bemerkbar als anderswo. Das geht aus der Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH) hervor, die im Januar veröffentlicht wird.
    So vergeben die Befragten für die Attraktivität der Lübbener Innenstadt insgesamt die Schulnote 2,4 – der Durchschnitt der Städte bis 25.000 Einwohner ebenso wie der Bundesdurchschnitt liegt bei 2,6. Bei der Bewertung einzelner Aspekte wie Branchen oder Freizeit- und Gastronomie-Angebot in Lübben vergaben die Befragten die Noten 1 bis 2, selten die Note 3 und schlechtere Noten gar nicht. Die Befragten in Lübben interessieren sich indes der Umfrage zufolge weniger für die Möglichkeiten, Waren online auszuwählen, zu bestellen und/oder vor Ort abzuholen als im Durchschnitt vergleichbarer Städte: 52,2 Prozent der Befragten (Ortsgrößendurchschnitt: 43,4Prozent) gaben an, trotz Online-Handels genauso häufig die Innenstadt aufzusuchen wie früher.
    Die Stadtverwaltung sieht das Engagement von Einzelhandel und Verwaltung, publikumswirksame Veranstaltungen wie Stadtfest, Einkaufsnächte oder Kinderfest anzubieten, bestätigt. „In der Zukunft muss der Blick jedoch stärker auf das Thema Digitalisierung gelenkt werden“, sagte Bürgermeister Lars Kolan. In anderen Städten gebe es Modelle, die den Einzelhandel in einer gemeinsamen Online-Einkaufsplattform klug vernetzen – solche Modelle müssten auch für Lübben überlegt werden.

    Anfang Februar 2019
    Mehr Touristen kommen nach Lübben

    Lübben kann sich über mehr Touristen freuen: 2018 kamen 7 Prozent mehr Touristen an als im Vorjahr, bei den Übernachtungen gab es ein Plus von 4,8 Prozent. Dabei blieben die Gäste im Schnitt 3,7 Tage. In der zu Ende gehenden Wintersaison gab es 1,5% mehr Gäste als in der Wintersaison davor. Die Zahlen basieren auf den Daten der 22 Lübbener Beherbergungsbetriebe, die mehr als 10 Betten anbieten. Die kleineren Leistungsträger werden von der Statistik des Landesamtes für Statistik Brandenburg nicht erfasst.
    Das Plus bei den Touristen geht mit einem gestiegenen Interesse an den Online-Informationsangeboten einher. So verzeichnet die Lübbener Homepage 2018 ein Plus von 45% Zugriffen, die Facebook-Seite ein Plus von 22%. Beide Angebote richten sich nicht nur an Touristen, sondern auch an Einheimische.

    20.2.2019
    Kita Spreewald ist erneut „Haus der Kleinen Forscher

    Die Kita „Spreewald“ wird Mitte Februar erneut zum „Haus der kleinen Forscher“ ernannt. Für die offizielle Zertifizierungsfeier haben die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der Kita „Spreewald“ ein buntes Rahmenprogramm vorbereitet. Neben der kontinuierlichen Integration naturwissenschaftlicher Themen in den Kita-Alltag bilden sich die pädagogischen Fachkräfte der Kita „Spreewald“ regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch unsere Welt zu gehen.
    Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Dabei werden eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen, wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke, gefördert.

    28.2.2019
    Aufwandsentschädigungen für Stadtverordnete erhöht

    Die Stadtverordneten beschließen im Februar eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für die Zeit nach der Kommunalwahl im Mai. Neben dem Inflationsausgleich werden Entschädigungen auch für sachkundige Einwohner beschlossen, die bislang noch nicht enthalten sind. Die Auszahlung soll künftig vierteljährlich erfolgen, um den Verwaltungsaufwand zu senken.

    28.2.2019
    Nutzung der Stadtbibliothek für Jugendliche kostenfrei

    Junge Nutzer der Stadtbibliothek (bis 18 Jahre) können ab Februar kostenfrei Bücher und elektronische Medien ausleihen. Zu diesem Zeitpunkt nutzen etwas mehr als 500 Kinder (bis 12 Jahre) die Bibliothek. Bei den Jugendlichen (13 bis 18 Jahre) sind es spürbar weniger Nutzer. Das soll sich durch den Wegfall der Gebühr ändern.

    20.3.2019
    JubeLN – Jugend bewegt Lübben

    Am 20. März wird das 1. „JubeLN – Jugend bewegt Lübben“ veranstaltet. Jugendliche treffen auf Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Stadtverordnete. An Thementischen lassen die Jugendlichen ihren Ideen und Gedanken freien Lauf. Es geht dabei um die Form, in welcher sich die Jugendlichen in Zukunft an kommunalen Entscheidungen beteiligen und einbringen können. Weiterhin geht es um die Stadtthemen, die die Jugend betreffen, sowie um den Meinungsaustausch und die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen der Verwaltung und den Jugendlichen. Die Stadtverwaltung nutzt die gewonnenen Anregungen und Hinweise, um die Lübbener Hauptsatzung entsprechend zu ändern.

    27.3.2019
    Jürgen Lüth trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

    Anlässlich seiner Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz trägt sich der Lübbener Jürgen Lüth während der Stadtverordnetenversammlung Ende April ins Goldene Buch der Stadt ein. Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte dem 72-Jährigen am 27. März das „Verdienstkreuz am Bande“ der Bundesrepublik Deutschland überreicht und damit dessen Arbeit als Vorsitzender des Landesverbandes des Opferhilfevereins “Weisser Ring” gewürdigt.

    25.4.2019
    Neue Kita-Plätze in Aussicht

    Lübben soll zwei neue Kitas bekommen: am Eichengrund und in der Jahnstraße. Darauf einigen sich die Stadtverordneten in ihrer Aprilsitzung. Zwei entsprechende Vorlagen zur Schaffung von Kita-Plätzen hatte die Verwaltung eingebracht, die infolge der Rückmeldungen aus den Fraktionen nach der Stadtverordnetenversammlung im März erstellt wurden. Laut erster Vorlage soll am Eichengrund eine Kita als Ersatzneubau für die AWO-Kita „Sonnenkinder“ entstehen. Bei der zweiten Kita soll die Stadt Bauherr und Träger werden. Damit soll an der Jahnstraße ein Campus aus zwei Kitas und Grundschule entstehen.

    25.4.2019
    Liuba-Grundschule wird durch zwei Anbauten erweitert

    Für die Anbauten an die Liuba-Grundschule, einen weiteren „Würfel“ mit drei Klassenzimmern und Fahrstuhl sowie eine „Schublade“ zur Straßenseite hin zur Erweiterung von Funktionsräumen, hat die Stadtverordnetenversammlung Ende April ihre Zustimmung gegeben und der Vergabe entsprechender Planungsleistungen zugestimmt. Architekt Vilco Scholz hatte die Vorplanung nochmals vorgestellt.

    3.5.2019
    Lübben ehrt fünf verdiente Ehrenamtler

    Der Historiker und Heimatforscher Rolf Ebert, der Touristiker Dieter Günzel, der langjährige Steinkirchener Ortsvorsteher Franz Richter, der Psychologe und Gründungsvater des Vereins „Horizonte“ Lutz Bombach sowie der Kreisgewässerwart Guido Zepke werden am 3. Mai als verdiente Ehrenamtler der Stadt Lübben ausgezeichnet. Es geht ein bisschen wie auf einer Filmpreisverleihung zu, denn die Namen der zu Ehrenden werden bis zuletzt geheim gehalten: So raunen Vermutungen durch den Saal im Schloss Neuhaus, als die Laudatoren zu reden anfangen.

    6.5.2019
    Lübben startet Fifty-Fifty-Projekt zum Energiesparen

    Mit einer Auftaktberatung für Kinder, Schüler, Erzieher und Lehrer startet das Energiespar-Projekt Fifty-Fifty Anfang Mai in Lübben. Die Aula der Lübbener Spreewald-Schule ist nahezu voll besetzt, als Lübbens Bürgermeister Lars Kolan und Marlies Bock vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) erläutern, was die Lübbener Kitas und Schulen in den kommenden drei Jahren erwartet.
    Im Kern geht es darum zu vermitteln, wie sich in Gebäuden Energie sparen lässt. Das dabei eingesparte Geld geht zur Hälfte an die Einrichtungen selbst – also „Fifty-Fifty“, so der Titel des Projekts. Dazu soll zunächst in einem Energie-Rundgang in jeder Einrichtung herausgefunden werden, wo die energetischen Schwachpunkte des Hauses sind und wo sich am besten Energie einsparen lässt. Diese Informationen, so erste Ideen der anwesenden Schul- und Kita-Leiter, sollen die Schüler im Rahmen des Unterrichts selbst sammeln und aufbereiten.

    12.5.2019
    Moment mal… – Wochenmarkt jetzt mit Orgelmusik

    Freiburg, Heilbronn oder Lübbenau haben sie – nun gibt es auch in Lübben eine Orgelmusik zum Markttag. Die immer freitags um 12 Uhr unter dem Motto „Moment mal...“ stattfindende 20minütige „Pause vom Alltag“ ist Teil einer Aktion zur Belebung des Lübbener Wochenmarktes. Initiiert wurde sie von Marktmeisterin Christina Hentschel. Parallel gibt es eine Plakataktion mit Sprüchen zum Schmunzeln wie: „Gurken Sie nicht rum – Frisches bekommen Sie auf dem Wochenmarkt“. Die Idee einer regelmäßigen Orgelmusik ist indes schon älter, wie Kantor Johannes Leonardy berichtet.

    Mitte Mai 2019
    Sternstraße und Fahrradstellplätze am Bahnhof übergeben

    Nach einer deutlich verkürzten Bauzeit wird im Mai die Sternstraße offiziell übergeben. Rund 530.000 Euro, die zu 75 Prozent aus Mitteln des Programms „Aktive Stadtzentren“ gefördert werden, hat die Maßnahme gekostet. Eine Straße mit „neuem Laufgefühl und neuer Richtung“ sei entstanden, sagt Bürgermeister Lars Kolan bei der Einweihung. Schmalkronige Linden zieren die Straße nun – sie haben ein üppigeres Blätterwerk und einen höheren Wuchs als der früher dort wachsende Rotdorn.

    17.-19.5.2019
    40.000 Besucher und viel Lob und Dank zum Trachtenfest

    Rund 40.000 Menschen besuchen vom 17. Bis 19. Mai das Deutsche Trachtenfest, das erstmals in Lübben und damit erstmals in Brandenburg stattfindet. Der Anspruch des Festes, Trachtler und Nicht-Trachtler, Jung und Alt sowie Menschen aus verschiedenen Regionen dem Motto „Tracht verbindet“ entsprechend miteinander in Kontakt zu bringen, sei aufgegangen, schätzt Bürgermeister Lars Kolan ein – ob auf den Straßen, wo die Trachten intensiv fotografiert und thematisiert werden, oder bei den Abendkonzerten mit der Cottbuser Band „naUnd“ und den Polkabeats, wo Trachtler und Nicht-Trachtler gemeinsam tanzen.
    Auch in vielen Unterkünften pflegen Gastgeber und Gäste ein herzliches Miteinander und einen angeregten Austausch. Lübben und damit der gesamte Spreewald zeigen sich als traditionsreiche Trachtenregion, die ihr sorbisches/wendisches Erbe pflegt. Die Resonanz von Besuchern und Trachtenträgern ist überwiegend positiv. „Aus dem Feedback ist ein gewisser Stolz darauf zu vernehmen, dass sich Lübben als guter Gastgeber präsentiert hat“, sagt der Bürgermeister.

    22.5.2019
    Unterwegs auf den Spuren Paul Gerhardts – Wanderweg offiziell eröffnet

    Der Paul-Gerhardt-Wanderweg – der erste Wanderweg zwischen dem Zentrum Berlins und dem Spreewald – wird Mitte Mai feierlich eröffnet. Der Paul-Gerhardt-Weg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Dahme-Spreewald, der Tourismusverbände Dahme-Seenland und Spreewald sowie der Anrainer-Kommunen, das mit einer Förderung von 62.000 EURO aus dem Leader-Programm der Europäischen Union (EU) finanziert wurde.
    Auch der Landkreis und alle sich am Weg befindenden Kommunen haben sich finanziell beteiligt. Auf mehr als 140 Kilometern verbindet der gut beschilderte Weg Stationen des Lebens von Paul Gerhardt vom Berliner Stadtzentrum über Mittenwalde bis nach Lübben.

    26.5.2019
    Lübben wählt ein neues Stadtparlament

    56,2 Prozent der wahlberechtigten Lübbener – und damit wesentlich mehr als 2014 (46,1 Prozent) wählen am 26. Mai ein neues Stadtparlament. Stärkste Fraktion ist mit 24 % der Stimmen Pro Lübben mit fünf Sitzen, gefolgt von der CDU mit 22,9 % und ebenfalls fünf Sitzen. Die Stadtfraktion kommt mit 20,1 % auf vier Sitze, danach mit je drei Sitzen SPD (13,4 %) und Linke (11,4 %) sowie Bündnis 90/Grüne mit zwei Sitzen. Zum neuen alten Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung wird Peter Rogalla (Linke) gewählt, neuer Hauptausschussvorsitzender wird Frank Selbitz (Pro Lübben).

    Apri--Juni 2019
    Kunstaktion DRASTWA: Nah bei den Menschen

    Die vom Förderverein des Museum Schloss Lübben eigens zur Umrahmung des Deutschen Trachtenfestes initiierte Kunstaktion "Drastwa/Tracht" bringt zwischen Anfang April und Ende Juni 20 Künstler aus der Region zwischen Dresden und Potsdam mit ihrer künstlerischen Sicht auf das Thema Tracht zusammen. Malerei, Zeichnung, Collage, Skulptur und Installation inspirieren vielschichtig und inhaltlich kontrovers die Besucher, die sich in Workshops ebenfalls künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen konnten. Als äußerst belebend empfinden Gäste die Öffnung des Museums zum Schlangengraben hin.

    Anfang Juli 2019
    Jugendfeuerwehr erhält Containerbau

    Um die Platzprobleme bei der Jugendwehr der Feuerwehr Lübben-Stadt zu lösen, soll kurzfristig ein Containerbau errichtet werden. Dazu erhält die Stadt Anfang Juli einen Fördermittelbescheid aus dem Kreisstrukturfonds des Landkreises Dahme-Spreewald. Mit 22.500 Euro kann der Bau realisiert werden.

    5.8.2019
    Kita Waldhaus eröffnet

    Ganz viel Leben... und ganz viel EU steckt in der neu gebauten Kita Waldhaus in Treppendorf. Denn das Haus wurde mit 1,34 Millionen Euro aus Leader-Mitteln für die ländliche Entwicklung gebaut. Glücklich führen bei der offiziellen Übergabe die neuen Hausherren ihre Gäste durch ihre Einrichtung - und danken den anwesenden Stadtverordneten, Verwaltungsmitarbeitern, Architekten, Planern und Bauarbeitern herzlich und fröhlich für die geleistete Arbeit. 60 Kinder passen in das neue Haus, 45 sind es beim Start.

    9.8.2019
    Titel als Ansporn: Lübben ist 20 Jahre Erholungsort

    Umrahmt von der „Messe LebensArt“ und in unmittelbarer Nähe zum Baustellenlärm auf dem Houwald-Damm feiern Touristiker, Stadtverwaltung und zahlreiche Gäste am 9. August auf der Schlossinsel das 20. Jubiläum der Erlangung des Titels „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Dass beides miteinander zu tun hat, darauf ging Bürgermeister Lars Kolan in seinem Grußwort ein. Der Titel „staatlich anerkannter Erholungsort“ sei ein immerwährendes Ziel und steter Ansporn die Stadt weiterzuentwickeln, sagte er. Dazu gehören auch Baustellen wie die auf der B87, durch die das touristische Zentrum enger an die City angebunden wird.

    9.8.2019
    Lübben erneut als Q-Stadt rezertifiziert

    Insgesamt 17 Betriebe gehören seit dem 9. August zur Q-Gemeinschaft Lübben! An diesem Tag, an dem Lübben zugleich das 20. Jubiläum der Erlangung des Titels „Staatlich anerkannter Erholungsort“ feiert, werden fünf Betriebe erstmals als Q-Betrieb zertifiziert, alle weiteren wurden rezertifiziert. Damit konnte die Stadt Lübben zum dritten Mal als Q-Stadt ausgezeichnet werden.
    Das Q steht für Qualität, insbesondere im Servicebereich, also bei der Gäste- und Kundenansprache und –betreuung.

    12.8.2019
    Himmelblau am Hartmannsdorfer Wehr

    Das Hartmannsdorfer Wehr wird Mitte August nach siebenjähriger Planungs- und Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Auf Betreiben der Stadt Lübben ist der öffentliche Überweg erhalten geblieben und führt nun über eine separate, mit himmelblauem Geländer versehene Brücke. Dafür konnten Fördermittel in Höhe von 189.000 Euro aus Mitteln von Land und Bund (GRW-Infrastruktur) akquiriert werden. Die Differenz bis zu den derzeit abzusehenden Gesamtkosten in Höhe von 283.000 Euro trägt die Stadt.
    Insgesamt hat der Neubau 12 Millionen Euro gekostet, u.a. ein knapp 80m langer Fischpass mit 12 Becken gehört dazu. Aus touristischer Sicht sei die Querung überaus wichtig, betonte Dezernent Heiko Jahn vom Landkreis Dahme-Spreewald. Wie oft ärgere man sich als Wanderer oder Radfahrer im Spreewald, wenn eine Schleuse nicht passierbar sei.
    Dass der Übergang, trotz verschiedener Zuständigkeiten, am Hartmannsdorfer Wehr geglückt sei, sollte zum Standard für alle Wehre und Schleusen im Spreewald werden, forderte er. Lübbens Bürgermeister Lars Kolan nannte das neue Wehr und den Übergang ein „blaues Wunder“, wissend, dass es ein solches bereits in Lübben gebe. „Wir sind hier nur ein kleiner Partner“, sagte er mit Blick auf die Bausummen, „aber ein riesiger Nutznießer“.

    29.8.2019
    „Digital Natives“ wollen in Lübben Kunst zum Anfassen – mitten in der Natur

    Was wünschen sich gestresste, mit dem Handy aufgewachsene Großstädter, wenn sie aus der Enge der Stadt in den Spreewald kommen? Natur, Kunst zum Anfassen und regionale Kulinarik – ganz ohne Handy! Zu diesem Schluss kommen Studenten der Design-Thinking-School (D-School) des Hasso-Plattner-Instituts Potsdam in einem Projekt mit der Stadt Lübben. Die zehn Studenten haben sich in zwei Gruppen in einem „Design-Thinking-Prozess“ zwei Monate mit Lübben auseinandergesetzt.
    Eine der beiden Gruppen hat festgestellt, dass man der „digitalen Überforderung“ im Großstadtdschungel in einem Spreewald-Ort wie Lübben wunderbar entkommen kann, indem man sich auf Ursprüngliches zurückzieht: etwas mit den Händen schaffen, in der Natur sein, regionale Gerichte kochen. All das sehen sie in einem KreativWald verwirklicht.
    Die andere Gruppe hat sich mit der Frage beschäftigt, wie man – den eigenen Interessen entsprechend – Lübben entdecken kann, um etwa einen Tagesausflug zu planen. Deshalb haben sie einen Stadtrundgang in Form einer App entwickelt, in der man zunächst eingeben kann, wie man unterwegs ist (Fahrrad, Boot, …) und welche Interessen man hat.

    17.9.2019
    Houwald-Damm wieder freigegeben

    Lange Staus in der Lübbener Innenstadt gehören vorerst der Geschichte an! Nach einer dritten, dreiwöchigen Vollsperrung des Houwald-Dammes (B87) und einjähriger Bauzeit wird am 17. September die Fahrbahn für den Autoverkehr freigegeben. Restarbeiten an den Nebenanlagen werden bis Mitte Oktober erledigt. Dabei wird die den Abschnitt vor dem Schloss prägende Zierkirschenallee neu angepflanzt.

    20.-22.9.2019
    Viel Lob fürs 42. Spreewaldfest

    Das 42. Spreewaldfest hat am dritten September-Wochenende rund 30.000 Gäste nach Lübben gelockt. Es ist, sagt Bürgermeister Lars Kolan in seinem Grußwort zur Eröffnung, zum einen deswegen ein besonderes Fest, weil an der Baustelle am Houwald-Damm die Fahrbahnen vorzeitig freigegeben werden konnten. Somit wurde das Mammut-Werk mit drei Vollsperrungen zwischen zwei Spreewaldfesten erledigt – ein Grund zum Feiern, wie der Bürgermeister feststellt. Genau diese Baustelle hängt auch mit dem zweiten Grund zusammen, der dieses Spreewaldfest zu einem besonderen machte: Die Stadt Lübben feiert in diesem Jahr das 20jährige Jubiläum der Erlangung des Titels „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Entsprechend lautet das Motto des Kahnkorsos „Lübben. Natur. Erholung pur“.

    Mitte September 2019
    Radensdorfer Jugend hat wieder ein eigenes Domizil

    Die Radensdorfer Jugend hat im September ihr neues Domizil im Dorfgemeinschaftshaus bezogen. Federführend für die jungen Menschen hat sich der Traditionsverein Radensdorf e.V. in Kooperation mit der Jugendsozialarbeiterin im Frühjahr 2018 an die Stadt gewandt mit der Bitte, einen Jugendraum einzurichten. Dank des Förderprogramms „Jugendräume im ländlichen Raum“ konnte dem Wunsch seitens der Stadtverwaltung recht bald entsprochen werden. Die Zusage über die Fördermittel gab es im November 2018. Mit 10.000 Euro Fördermitteln und 3.000 Euro Eigenmitteln wurde der Bau durchgeführt.

    21.11.2019
    Museum entführt ins Jahr 1989

    Bei der diesjährigen Ausstellung zum Jahreswechsel im museum schloss lübben „Lübben 1989. Zwischen Vorstellung und Realität“ darf man selbst zum Akteur werden und seine Erinnerungen an die politische Wende in Lübben preisgeben. Aber auch einzelne Wörter, Songtitel und Gegenstände sind gefragt. Fragebögen können ausgefüllt werden, die anschließend in die Ausstellungmiteinfließen.

    Oktober 2019
    Der Baubetriebshof informiert: Laubentsorgung ab 2019

    Vom 14. Oktober bis 14. Dezember stehen im Stadtgebiet Container für die Entsorgung von Straßenlaub bereit. Andere organische Abfälle sowie Müll und Abfälle jeglicher Art dürfen nicht in diesen Containern entsorgt werden, denn die Entsorgungskosten erhöhen sich, wenn sich nicht nur Laub in den Containern befindet. Somit kann jeder Bürger selbst zur Kostenstabilität beitragen.

    Anfang November 2019
    Lübben ist 11. MaerkerPlus-Kommune

    Die Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) ist seit Anfang November als brandenburgweit elfte Kommune dem Bürgerbeteiligungsportal MaerkerPlus des Landes Brandenburg beigetreten. Aufbauend auf das bekannte Maerker-Portal zur Behebung infrastruktureller Defizite will MaerkerPlus den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, online Anliegen verschiedenster Art unbürokratisch an ihre Kommune zu richten. Die Kommunen selbst können Themen zur Diskussion stellen. Erstes Diskussionsthema in Lübben war die geplante Mobilitätsachse vom Bahnhof durch den Hain zur City.

    22.11.2019
    Mobilitätsachse weiter in der Diskussion

    Der Weg vom Bahnhof in die Innenstadt, auch Mobilitätsachse genannt, ist als Ganzes wichtig für die Stadt und bedarf einer Aufwertung und Sanierung. Eine Verbesserung der Orientierung ist dringend notwendig. Dieses Fazit zieht Heinz Nagler aus der im November durchgeführten Bürgerbeteiligung. Begonnen hatte die Beteiligung mit einer Bürgerversammlung im Rathaus am 6. November, gefolgt von der Möglichkeit einer virtuellen Beteiligung (Telefon, E-Mail, Whatsapp, Facebook, MaerkerPlus) und abgeschlossen durch einen Spaziergang für Kinder und Jugendliche am 22. November. Im Rahmen der üblichen Verfahren (Einwohnerfragestunden in den Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung) haben die Bürgerinnen und Bürger nun weiterhin die Möglichkeit, sich einzubringen.

    23.11.2019
    Bürgerworkshop zur Zukunft des Neuhauses

    Wie weiter mit dem Lübbener Neuhaus? – diese Frage steht am 23. November in den Räumen des Herrenhauses in Lübben-Steinkirchen zur Debatte. Die Stadtverwaltung hatte zu einem Tag des offenen Neuhauses mit Workshops zur Beteiligung von Bürgern, Interessierten und Multiplikatoren eingeladen.
    Bei der Gruppe „Inhalte / Zielgruppen“ wird ein breiter Fächer an möglichen Nutzungen aufgemacht: Lesungen, Konzerte, Workshops, Debatten und Talk-Runden, vor allem mit Einbeziehung des Gartens, Räume für Jugendliche, kreative Angebote, Residenzprogramme für Künstler und Autoren. Die Gruppe Finanzen / Förderer schlägt die Vermietung von Räumen für Seminare, Fortbildungen, Co-Working u.ä. als Finanzierungsquellen vor.
    Auch die Finanzierung über verschiedene Modelle wie Stiftungen, Vereine muss eingehend analysiert werden. Der gesamte Weg müsse durch ein wirkungsvolles Marketing und eine starke Vernetzung mit Multiplikatoren und andere Einrichtungen begleitet werden, stellt die Gruppe Marketing/Vernetzung fest.

    28.11.2019
    Keine Ausschreibung der TKS-Leistungen

    Die Leistungen der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing Lübben (Spreewald) GmbH sollen doch nicht europaweit ausgeschrieben werden. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss findet in der Stadtverordnetenversammlung Ende November keine Mehrheit. Gegen den Beschluss stimmen die Fraktionen Pro Lübben und SPD sowie der Bürgermeister mit insgesamt acht Stimmen. Dafür stimmen sechs Stadtverordnete, drei enthalten sich.

    28.11.2019
    Stadtwald bleibt im Eigentum der Stadt

    Der Lübbener Stadtwald wird nicht verkauft. Einstimmig votieren die Stadtverordneten Ende November für einen entsprechenden Grundsatzbeschluss. Diesen zu entwerfen, darauf hatten sich die Mitglieder des Finanzausschusses geeinigt. Im Oktober waren im Finanzausschuss drei Varianten zur Bewirtschaftung des Stadtwaldes vorgestellt worden (städtischer Förster, Forstgemeinschaft oder externe Firma), eine vierte sollte auf Vorschlag von Benjamin Kaiser (CDU) geprüft werden, nämlich der Verkauf. Die Prüfung ergab, dass durch Bewirtschaftung der Waldflächen ein jährliches Betriebsergebnis von durchschnittlich 100.000 Euro erzielt wird. Dem gegenüber stünde ein einmaliger Erlös bei Veräußerung in Höhe von bis zu 6,2 Millionen Euro (in Abhängigkeit des Aufwuchses, der Baumart, Baumdichte und des Baumalters).

    November 2019
    Comic-Heft über Bräute, Grazien und Powerfrauen

    Welche Erkenntnisse liefern uns Comics zu Fragen, die wir nur schwer beantworten können? Dies wird in einem Comic-Heft thematisiert – das als Ergebnis des diesjährigen Frauenwoche-Projekts der Stadt Lübben Anfang November erscheint. Mädchen und Frauen hatten während der Brandenburgischen Frauenwoche im März unter dem Motto „Bräute, Grazien, Powerfrauen“ im Wappensaal miteinander über Gleichstellung diskutiert.
    Anschließend haben die jüngeren Teilnehmerinnen dazu unter der Anleitung der Berliner Künstlerin Katja Klengel Comics gezeichnet. Bei einem zweiten Workshop mit Schülern des Paul-Gerhardt-Gymnasiums im September unter der Leitung der Lübbener Künstler Karen Ascher und Sebastian Franzka sind weitere Comics entstanden.

    9.12.2019
    Modulbau zur Erweiterung der Jahn-Grundschule ist fertig

    Der Modulbau der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule wird am 9. Dezember feierlich eingeweiht. Der Bau aus 16 Meter langen und 3 Meter breiten Modulen, 24 Stück, kostet 3,37 Millionen Euro. „Wer es nicht weiß, wird nicht erkennen, dass es ein Modulbau ist“, ist sich Architekt Marko Docter sicher. Der Bau schafft Platz für den Hort sowie die Schulspeisung. Die Einweihung wird kurze Zeit später durch einen Wasserschaden überschattet, der zu Jahresbeginn behoben sein soll. Nach der Möblierung soll der Umzug ins neue Gebäude nach den Februarferien erfolgen.