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JubeLN - Jugend.bewegt.Lübben

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...unter diesem Motto bringen sich Kinder und Jugendliche in der Stadt ein. Du willst mitmachen? Du hast Fragen zu Deiner Stadt oder Deinem Dorf, zu Baumaßnahmen, Planungen, dem Dorfgemeinschaftshaus oder...? Dann melde Dich bei uns!


PROJEKTE & AKTIONEN

  • 2021/22 |  SKATERBAHN

    19.03.2022 | Besichtigung von 2 Skaterbahnen in CB 

    Nachdem aufgrund des Sturms der erste Besichtigungstermin der Skaterbahn in Cottbus abgesagt werden musste, wird der Termin nun am 19. März um 11.00 Uhr beim Cottbus Wheel e. V. nachgeholt. Der Verein besteht aus aktiven Sportlern aus den Bereichen Inlineskaten, BMX, Trial und Skateboarden. Die Mitglieder setzen sich seit über 14 Jahren für die Verbesserung ihrer Trainingsmöglichkeiten ein. Das Ziel des Vereins ist die Instandsetzung und Betreibung der Skatehalle Lausitz sowie die Förderung des Rollsports in der Region durch aktive Jugendarbeit, Veranstaltungen und Präsentationen.

    Die Stadt Lübben lädt Lübbener Jugendlichen ein, von den Vereinsmitgliedern zu lernen und Anregungen für die eigene Bahn in Lübben einzuholen.

    IHR WOLLT DABEI SEIN? Meldet Euch für den Termin an:
    Jugendaktionsteam von „die insel“
    TELEFON 03546 / 3040

    INFOS ZUM COTTBUS WHEEL E. V.
    Cottbuswheel.de


    23.11.2021 | Besichtigung einer potenziellen Fläche 

    Nach einem internen Treffen der Jugendlichen beim Skaterpark-Jubeln-Stammtisch im Oktober hat die Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) alle Kinder und Jugendliche sowie Stadtverordnete und Freund*innen des Projektes zu einer Besichtigung der besagten Fläche in Lübben Nord am 23. November eingeladen. Ziel war es, ins weitere Gespräch zu kommen, Kontakt zu halten und Ideen zu spinnen. Nach Absprache mit den Jugendlichen soll u. a. ein Workshop für die Generierung von Ideen zur Ausgestaltung einer Skaterbahn im neuen Jahr folgen.


    23.10.2021 | SKATERPARK-JUBELN-STAMMTISCH

    Am 23.10.2021 fand bei „die insel“ ein Skatepark-Jubeln-Stammtisch statt. #jugendonly
    Ziel des Stammtisches ist es, neue, interessierte Jugendliche für das Thema zu begeistern und eventuell deren Engagement zu gewinnen. Jugendliche konnten sich beim ersten Stammtisch informieren, Ideen für den Prozess entwickeln und schon mal erste Ideen sammeln, welche Geräte/Elemente auf den Platz sollen.

    Ihr wollt mitmachen? Dann meldet Euch bei dem Jugendaktionsteam von „die insel“.


    09.08.2021 | BILDUNGSAUSSCHUSS

    Jugendliche sind im Frühsommer an die Stadt Lübben herangetreten und haben im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung bei einem Treffen mit der Caritas ihren Wunsch nach einer Skaterbahn geäußert. Aus dem Gespräch ging ein klarer Arbeitsauftrag für die Stadt heraus: Gibt es einen passenden Standort?

    Aus Sicht des Fachbereiches Bauen und Stadtplanung gibt es einen Standort: Im Bildungsausschuss am 9. August informierte Saskia Albrecht-Hugler (komm. Fachbereichsleiterin) im Rahmen einer Sachstandsinformation über das Thema kommunale Spielplätze. Darin enthalten war eine Ausblick über die mittelfristig zu realisierenden Projekte. Der Bebauungsplan Nr. 6 (Heinrich-Heine-Straße) weist zwei separate Spiel- und Freizeitfläche aus, wobei eine der Flächen als gut geeignet für den Bau einer Skateranlage eingestuft wird. Diese befindet sich in der Nähe des Heizhauses der SÜW (An der Spreewaldbahn).

    Der aktuelle Umsetzungszeitraum für die Skateranlage steht in Abhängigkeit zu anderen Projekten in dem Themenkomplex "öffentliche Spiel- und Freizeitflächen". Dazu gehören die Modernisierung des Spielplatzes in Hartmannsdorf, der Neubau von Spielplätzen in der Parkstraße und im Ortsteil Steinkirchen sowie die erstmalig Herstellung einer Freizeit- und Erholungsfläche in der Heinrich-Heine-Straße. Der aktuelle Zeitplan für die Skateranlage sieht so eine Realisierung in den Jahren 2024/25 vor. Für eine frühere Umsetzung ist ggf. eine Priorisierung durch die Stadtverordnetenversammlung vorzunehmen.

    SACHSTANDSINFORMATION ZU KOMMUNALEN SPIELPLÄTZEN

    Spiel- und Freizeitflächen in Lübben Nord

    ▼IHR WOLLT DABEI SEIN?
    Meldet Euch gerne beim Jugendaktionsteam von „die insel“ zum Skatepark-Jubeln-Stammtisch:

    KONTAKT
    Jugend(sozial)arbeit Lübben
    Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „die insel“
    TELEFON 03546 / 3040
    FACEBOOK @jugendteamLn
    INSTAGRAM #jugendaktionsteamLuebben

  • 2021 | OKT | SMARTPHONE-FILMWORKSHOP

    Im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung fand am 18. & 19. Oktober in Kooperation mit dem Jugendaktionsteam Lübben der Caritas ein zweitägiger Smartphone-Filmworkshop statt. Sechs junge Leute konnten sich von Regisseur und Produzent Erik Schiesko zeigen lassen, mit welchen Tricks, Apps und Kameraeinstellungen in kürzester Zeit spannende Filme entstehen können. "Unser Ziel war es, den Themen der Jugendlichen Raum zu geben und zu zeigen, wie man mittels kreativen Filmtechniken ihre analogen Lebenswelten mit der digitalen Welt verschmelzen kann," so Bettina Möbes, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Lübben.

    Workshopleiter Erik Schiesko betont, wie wichtig es ist, dass Jugendliche über ihre eigenen Wege kommunizieren: "Ich finde, Jugendliche sollten verstärkt Gehör finden. Videoclips sind das Medium mit denen die junge Generation ihre Sichtweisen in den sozialen Netzwerken ausdrücken kann. Daher hoffe ich, dass die Teilnehmer*innen das Gelernte – mein gesammeltes Wissen aus über 15 Jahren Filmproduktion – für ihre Projekte nutzen. Ich bedanke mich beim Jugendaktionsteam und bei der Stadt Lübben für die tollen Workshopbedingungen und die freundliche Begleitung."

    Der Workshop fand erstmalig statt und sollte die Medienkompetenz von Kindern- und Jugendlichen fördern. Eine Fortsetzung ist von allen Beteiligten gewünscht und angedacht.

  • 2021 | BUNTES RATHAUS

    Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) setzt gemeinsam mit Kindern ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt

    Demokratische Werte, Offenheit, Gleichstellung, Toleranz sind Themen unserer Zeit — vom 26. September bis zum 3. Oktober fand bundesweit die INTERKULTURELLE WOCHE statt. Unter dem Motto Lübben hoch 6 wollte die Stadt Lübben (Spreewald)/ Lubin (Błota) schon im Vorfeld mit seinen Bürger*innen sechs Wochen lang Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt feiern. 

    Wir möchten mit Lübben hoch 6 ein Zeichen setzen. Lassen Sie uns mit offenen Augen unseren Mitmenschen begegnen, voneinander lernen und gemeinsam diskutieren, wie unser Zusammenleben heute und in Zukunft aussehen soll?

    Zahlreiche Aktionen haben zum gemeinsamen Austausch und Miteinander eingeladen. So wurde ein Teil des Rathauses der Stadt Lübben (Spreewald) bunt beleuchtet. Kinder und Jugendliche wurden aufgerufen, das Rathaus per Malvorlage bunt zu gestalten und ihr Werk an das Rathaus zurückzusenden. Die Bilder wurden zur INTERKULTURELLEN WOCHE am Marktplatz als farbenfrohste Wimpelkette Brandenburgs aufgehangen. 

    MALAKTION "BUNTES RATHAUS"

    Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, hat die Stadt Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt gefeiert. Kinder konnten per Malvorlage das Rathaus der Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Błota) bunt ausmalen. Die Bilder schmückten die farbenfrohste Wimpelkette Brandenburgs am Marktplatz am Plantanenhain. Über 326 Lübbener Kinder und Jugendliche haben per Malvorlage das Rathaus bunt ausgemalt. Das Projekt wurde anlässlich der interkulturellen Woche vom 26. September bis zum 3. Oktober initiiert. 

    Wimpelkette auf dem Marktplatz in Lübben


    Buntes Rathaus


  • NEWS | JUGENDCLUBS IN LÜBBEN

    Ihr habt spannende Neuigkeiten aus Eurem Jugendclub oder Eurer Clique? Oder Fotos von Eurer letzten Aktion? Wenn Ihr sie hier veröffentlichen möchtet, meldet euch gern: pressestelle@luebben.de!

    Bitte beachtet die Persönlichkeitsrechte: Wenn das Foto veröffentlicht werden soll, dürfen andere Personen nur mit ihrem Einverständnis (bei Minderjährigen: schriftliches Einverständnis der Eltern) fotografiert werden. Fotografiert daher am besten so, dass Personen nicht erkennbar sind. Auch schöne Symbol- oder Detailfotos von Dingen sind hier gern gesehen...

    HARTMANNSDORF

    Seit Jahren wird der Jugendclub in Hartmannsdorf durchgehend durch verschiedene Generationen genutzt. Die aktuelle Jugendgruppe besteht aus 6-8 jungen Menschen zwischen 12 und 14 Jahren, die sich auch regelmäßig mit den Jugendsozialarbeit treffen.
    Die Hartmannsdorfer Jugend hat einen festen Stand im Ort. Sie werden durch die aktiven Erwachsenen und Vereine/Gremien regelmäßig zur Beteiligung an verschiedenen Aktionen im Ort eingeladen, z.B.:

    • Sport-, Dorf und andere Festivitäten (Aufbau/Abbau, eigener Stand mit der Möglichkeit, sich für die Clubkasse etwas dazuzuverdienen, Einbindung ins Programm)
    • Nikolausfest 2019: Jugend bietet Bastel- und Backaktionen für die Kinder im Ortsteil an, und zwar selbstorganisiert! Diese Tradition läuft schon sehr lange...
    • Im August 2020 gab es ein Piratenfest für Kinder im Ortsteil – die Jugend gestaltete die Schatzsuche.
    • Einen Herbstputz gab es im September 2020 als Aktion der Dorfgemeinschaft – hier beteiligte sich die Jugend aktiv. Dabei entstanden auch die Anfänge des Projekts „Gestaltung Bushaltestelle“ mit zwei großen selbstgestalteten Bilderwänden, die dann an den Bushaltestellen im Dorf angebracht werden sollen (in Arbeit). Auch hier kamen engagierte Erwachsene auf die Jugendlichen zu.
    • Im Oktober / November haben die Jugendlichen die Renovierung ihres Raumes tatkräftig unterstützt.


    RADENSDORF

    Einweihung Jugendclub Radensdorf

    Die Radensdorfer Jugend hat im September 2019 ihr neues Domizil im Dorfgemeinschaftshaus bezogen. Schon lange war es Wunsch des Vorstandes des Traditionsvereins, neben dem neuen Spielplatz auch einen Ort für die Heranwachsenden zu haben. Der vorherige Jugendraum war 2012 geschlossen worden.
    Federführend für die jungen Menschen hat sich der Traditionsverein Radensdorf e. V. in Kooperation mit der Jugendsozialarbeiterin im Frühjahr 2018 an die Stadt gewandt mit der Bitte, einen Jugendraum einzurichten. Dank des Förderprogramms „Jugendräume im ländlichen Raum“ konnte dem Wunsch durch die Stadtverwaltung recht bald entsprochen werden. Die Zusage über die Fördermittel gab es im November 2018.
    Mit 10.000 Euro Fördermitteln und 3.000 Euro Eigenmitteln wurde der Bau durchgeführt. Der Raum wurde vom ursprünglichen Standort an der Straßenseite auf die Hofseite, die geschütztere Seite, verlegt. Mit den Arbeiten wurden hauptsächlich Radensdorfer Firmen beauftragt. Zum Jahresbeginn 2019 waren die Arbeiten abgeschlossen, Einrichtungsspenden kamen von Radensdorfer Bürgern. Die offizielle Eröffnung wurde im Rahmen des Dorffestes am 9. September gefeiert.
    Den gesamten Prozess hat die Jugendsozialarbeiterin der „insel“ Ulrike Rippa begleitet, schließlich sollten und wollten die Jugendlichen angemessen beteiligt werden. Der Raum wird von den Radensdorfer Jugendlichen ehrenamtlich selbst verwaltet – mit Unterstützung der Sozialarbeiterin. Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, können den Raum ebenfalls nutzen – jedoch nur unter Aufsicht und Betreuung des Traditionsvereins.

    Aktuell hat der Jugendclub fünf bis sechs regelmäßige Nutzer, sie bringen sich z.B. hier ein:

    • Engagement am Dorffest 2019 (Eröffnung Jugendclub + eigener HotDog-Stand)
    • Verschönerungsaktion im Außenbereich im September 2020 (Wochenendaktion):
      Bau eines Palettensofas, Schleifen und neu Streichen des „Unterstandes“, Instandsetzen alter und kaputter Sitzbänke (Wunsch Ortsbeirat) - 12 Jugendliche wurden bei dieser Aktion von zwei aktiven Ortsteilbewohnern und der Jugendsozialarbeiterin unterstützt und angeleitet


    LUBOLZ

    Im Jugendraum Lubolz gibt es seit Juli 2020 eine neue Nutzergruppe. Die Jugendlichen waren bereit, im Sommer eine „Aufräumaktion“ zu starten. Nun müssen sie den Raum für sich entdecken. Zur Seite steht ihnen dabei eine sehr engagierte Ortsvorsteherin, die sich für den Raum einsetzt.

  • 2020 | ZAUNGALERIE

    ... mit Lübbener Lieblingsplätzen und Spreewaldtänze zur Aktion "30 schöne Orte für 30 Jahre Einheit"

    Für die Lübbener bedeutete der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit im Jahr 2020 zugleich, 30 Jahre Stadtsanierung zu würdigen. Denn die Lübbener Innenstadt war nach dem Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört. Der nur rudimentäre Wiederaufbau zu DDR-Zeiten machte eine umfangreiche Stadtsanierung nach 1990 erforderlich. Die Stadt bekam ihre Mitte zurück – eine Mitte, in der Wohnen, Einkaufen, Aufenthalt, Erlebnis und Gemeinschaft gleichermaßen möglich sind.

    Um das Erreichte zu feiern und gleichzeitig nach vorn zu blicken, luden Veranstalter, Künstler, Vereine, Institutionen und Privatleute zu Events an 30 schönen Orten ein.

    Lübbener Jugendliche beteiligten sich mit einer Zaungalerie mit ihren Lieblingsplätzen:

    30 schöne Orte für 30 Jahre Einheit


    30 schöne Orte für 30 Jahre Einheit


    Auch die Jüngsten brachten sich ein: Die Lutki der Kita-Spreewald zeigten ihre Tänze

    30 schöne Orte für 30 Jahre Einheit
  • 2020 | EIN NEUE STADTMARKE

    Auf der Suche nach einem zeitgemäßen Erscheinungsbild für die ganze Stadt hat das Rathaus am 27. Januar 2020 Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Bereich zu einem Workshop eingeladen: Touristiker, Unternehmer, Künstler, Vereinsmitglieder und Jugendliche! Gemeinsam wurden in drei verschiedenen Runden die Grundlagen für ein neues Logo, neue Farben und einen neuen Claim entwickelt.

    Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stadt Lübben durch ihre Lage mitten im Spreewald, im Grünen und am Wasser besticht. Zudem sehen die TeilnehmerInnen die Infrastruktur der Kreisstadt und damit Lübben als attraktiven Wohn- und Erho-lungsort sowie als Wirtschafts- und Bildungszentrum sowie Gesundheitsstandort der Region als zentrale Qualitätsmerkmale.
    Eine Alleinstellung für Lübben bietet ebenfalls die Kombination von Geschichte, Natur und Freizeit: mit Paul Gerhardt und dem Wappensaal, als Stadt der Brücken und Schleusen sowie den vielfältigen Freizeit- und Aktivangeboten (Wan-dern, Radfahren, Paddeln). Weiteres Merkmal ist die Familienfreundlichkeit. Lübben stehe damit im deutlichen Gegensatz zur Großstadt und sei eher ein Ort der Entschleunigung und Ruhe.
    Kurz gesagt: Lübben ist eine Stadt zum „Leben und Erleben“, eine Stadt zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit / Erholung und Tourismus mit hoher (Lebens-)Qualität. Sie ist modern, jung, lebendig, aufgeweckt, aktiv, sympathisch, wirkt aber auch ruhig, achtsam, entschleunigend und nachhaltig.

    Aus diesen Einschätzungen wurde das neue Logo mit dem Claim "Lübben. Die Stadt im Spreewald" entwickelt:

  • 2019 | ASPHALT IM WALD? JUGENDBETEILIGUNG ZUM THEMA MOBILITÄTSACHSE

    UPDATE, Juni 2020: Nach mehreren intensiven Diskussionen, ausgelöst durch Petitionen (Eingaben) von Bürgern, haben die Stadtverordneten im Juni 2020 beschlossen, die Mobilitätsachse entsprechen den angepassten Planungen bauen zu lassen. Zuvor wird es eine Teststrecke mit unterschiedlichen Oberflächenformen im Hain geben. Im Stadtanzeiger Juli kann die Diskussion nachverfolgt werden - oder in unserem Ratsinfo-System (dort unter der Sitzung der SVV am 25. Juni bzw. im vorangegangenen Bau- und Hauptausschuss).


    Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Mobilitätsachse, also einem befestigten und gestalteten Weg vom Bahnhof zur Innenstadt durch den Hain, waren im November 2019 Kinder und Jugendliche eingeladen, bei einem Rundgang ihre Meinung abzugeben. Der Einladung war ein Jugendlicher gefolgt.
    Er berichtete davon, dass seine Mitschüler sich vor allem eine bessere Beleuchtung wünschten. Die Beschaffenheit des Weges sei in Ordnung, allerdings würden an manchen Stellen die Pfützen bei Regen zu groß. Viele Mitschüler kämen in Freistunden in den Hain und wünschten sich mehr Aufenthaltsorte.
    Anja Dettelmann und Jörn Lehmann als Sozialarbeiter des Jugendaktionsteams berichteten davon, dass Schuhe und Hosen der Schüler bei Regen und Schnee manchmal stark beschmutzt und feucht würden. Bei Schnee weiche der Weg stark auf, so die Einschätzung der Schüler. Die meisten wünschten sich, dass sich der Weg gut einpasse in den Hain und die Optik des Hains so bleiben solle. Mehr Bänke und Aufenthaltsmöglichkeiten stünden ebenfalls auf der Wunschliste, berichteten die beiden Sozialarbeiter.
    Planer Christoph Dieck hatte zuvor das Vorhaben einer durchgängigen Achse vom Bahnhof durch den Hain zu Innenstadt, das der Stärkung des nicht-motorisierten Verkehrs dienen soll, erläutert. Auch zahlreiche Erwachsene nutzten den Termin, um erneut ihre Meinung zu dem geplanten Vorhaben zu äußern.

    HINTERGRUND
    Der Weg durch den Lübbener Hain ist ein viel frequentierter Schulweg. Seine zentrale Lage zwischen dem Bahnhof, der Innenstadt, dem Ortsteil Treppendorf und der Berliner Chaussee macht ihn zu einem fuß- und radläufig stark frequentierten Ort. Als eine Art Drehkreuz im Westen des Stadtgebietes nimmt er eine zentrale Rolle im Verkehrssystem Lübbens ein.
    Dieser Bedeutung wird der Weg derzeit jedoch nicht gerecht: Die Orientierung im Hain ist schwierig, Schilder sind spärlich und schwer einsehbar. Die einzelnen Wegebeziehungen werden nicht deutlich. Die Wege sind durch die unbefestigte und in Teilen notdürftig reparierte Oberfläche mangelhaft und bei schlechter Witterung voller Pfützen. Dies ist besonders für Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer problematisch.
    Dieser Drehkreuz-Funktion ist die Bedeutung des Hains als Naherholungsgebiet zwar untergeordnet, er wird dennoch gern von Einheimischen als innerstädtisches Naturschutzgebiet und damit als grüne Lunge sowie von Touristen als Sehenswürdigkeit (Rest-Auwald) aufgesucht.
    Vor diesem Hintergrund soll eine Mobilitätsachse zwischen Bahnhof und Innenstadt gestaltet werden. Sie soll sowohl den Ansprüchen von Alltagsnutzern (eindeutige und „saubere“ Wegeverbindung), als auch denen von Erholungssuchenden gerecht werden und Aufenthaltsqualität erhalten und neu schaffen. Die Gestaltung soll sich an bestehenden Konzepten orientieren und das bereits entwickelte Gesamtbild vor allem des Sanierungsgebietes der Lübbener City harmonisch ergänzen.

    Jugendbeteiligung Mobilitätsachse Bahnhof-Hain-City
  • 2019 | KANDIDATEN-SPEEDDATING ZUR KOMMUNALWAHL 2019

    Vor der Kommunalwahl 2019 luden Jugendliche der Stadt Lübben die Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung zu einem Speeddating ein. Aus allen antretenden Parteien waren insgesamt 15 Kandidaten gekommen - viel mehr als Jugendliche. So wurde in Kleingruppen mit fünf Kandidaten und den Jugendlichen sowie den Sozialarbeitern der "insel" diskutiert.
    Für jeden Teilnehmer ergaben sich neue Sichtweisen auf die Arbeit und die Lebenswelt des jeweiligen Gesprächspartners. Fragen und Argumente wurden ausgetauscht. Und für manchen Jugendlichen war es nicht der letzte Kontakt zur Kommunalpolitik.

    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019


    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019


    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019
  • 2019 | BRÄUTE, GRAZIEN, POWERFRAUEN - COMIC-WORKSHOP ZUM THEMA GLEICHSTELLUNG

    Bei Berufswahl stehen jungen Menschen viele Informations- und Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nichts kann jedoch das persönliche Gespräch über gemachte Erfahrungen ersetzen. Das gilt insbesondere für junge Mädchen, die dabei einem besonderen Dilemma ausgesetzt sind: dem Abwägen zwischen Familie und Beruf/Karriere.
    Deshalb lud die Stadt Lübben Mädchen und junge Frauen (ab 7. Klasse) im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2019 dazu ein, mit heutigen "Power-Frauen" ins Gespräch zu kommen und sich im Museum Schloss Lübben mit Lebensentwürfen von Lübbenerinnen aus früheren Zeiten auseinanderzusetzen. Anschließend gestalteten sie unter Anleitung der Berliner Künstlerin Katja Klengel und Lübbener Künstlern Comics darüber, was sie erfahren haben.

    Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders? Was nehmen Sie gezwungenermaßen in Kauf, um Ihrem Beruf nachgehen zu können? Was macht eine Frau stark? Sind Frauen in hohen Positionen anders als Männer? – Fragen wie diese haben fünf „gestandene“ Frauen und fünf junge Frauen dann am 4. März im Wappensaal des Lübbener Schlosses im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche miteinander besprochen. Dabei ist dies wörtlich zu nehmen, denn sie saßen einander nicht als Podium und Publikum gegenüber, sondern immer zu zweit an einem Tisch in einem „Speed Dating“. Mit dabei waren Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann, die Fachbereichsleiterin Finanzen im Lübbener Rathaus Marita Merting, die Agrarwissenschaftlerin Steffi Wille-Sonk und die Leiterin der Kita „Gute Laune“ Jana Liebermann.
    In einer Abschlussrunde wurde deutlich, dass auch „gestandene Frauen“ viele Fragen zu gleichen Chancen und gleichberechtigtem Familienleben haben. So sei der Faktor Zeit in der ganzen Diskussion ein entscheidender: Man kann seine Zeit nur einmal verleben und muss sich entscheiden, ob man diese im Büro, beim Ehrenamt oder gemeinsam mit dem Kind verbringt. Diese Wahlfreiheit gelte es nicht nur etwa für die Minuten am Nachmittag zu haben, sondern auch für den Berufs- und Lebensweg insgesamt. Frauen könnten viel erreichen, war sich die Runde einig, aber man müsse ihnen die Wahl lassen und Kompromisse zulassen. Unterstützend wirken eine gute Kinderbetreuung und beispielsweise eine effiziente Sitzungskultur. Frauen untereinander müssten sich gegenseitig die „Steigbügel halten“.
    Am Ende komme es darauf an, jedes Mädchen, aber auch jeden Jungen dabei zu stärken, seinen eigenen Weg zu finden. Mutmachen, loslaufen lassen – das bräuchten Kinder, damit sie selbstbestimmt ihren Weg finden. Was die anwesenden Mädchen aus diesem Tag mitnahmen, verarbeiteten sie am zweiten Veranstaltungstag unter Anleitung der Berliner Künstlerin Katja Klengel (bekannt u.a. durch ihr Buch „Girlsplaining“) und Lübbener Künstlern zu Comics.

    Bei einem zweiten Workshop mit Schülern des Paul-Gerhardt-Gymnasiums im September unter der Leitung der Lübbener Künstler Karen Ascher und Sebastian Franzka sind weitere Comics entstanden. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler die Wander-Ausstellung „Frauensache?!“ mit 50 Karikaturen von 20 Künstlerinnen aus ganz Deutschland besucht. Alle Werke sind nun in einem Comic-Heft der besonderen Art zusammengefasst. Das Projekt „Bräute, Grazien, Powerfrauen“ wurde vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) und der Landesgleichstellungsbeauftragten sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Dahme-Spreewald gefördert.

  • 2019 | 1. JubeLN-KONFERENZ | 20. März
    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Auf der ersten JubeLN-Konferenz am 20. März 2019 haben ca. 25 Kinder und Jugendliche festgelegt, wie sich sich einbringen möchten und was sie sich von der Stadt wünschen:

    Wie will sich Jugend einbringen?

    Es soll eine offene, themenorientierte und projektorientierte Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen und der Stadt geben. Jugend will sich regelmäßig und mit offenen Rahmenbedingungen, z.B. in einer Jugendversammlung zusammenfinden.
    Jugendliche haben bei jeder Jugendversammlung die Möglichkeit, Ihre Themen einzubringen/anzubringen. Das soll darüber hinaus auch auf anderen Wegen (z.B. E-Mail) möglich sein.Vertreter der Jugend bringen Jugendthemen in Gremien der Stadt ein. Die Stadt soll die Möglichkeit haben, ihre Themen innerhalb der Jugendversammlung an die Vertreter der Jugend heranzutragen.
    Es können repräsentative Formen der Jugendvertretung entstehen.

    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Bei welchen Themen will Jugend mehr mitbestimmen?

    Jugendlichen reicht es nicht, ihre Meinung zu sagen. Sie wollen sich themenbezogen auch über das Reden hinaus engagieren. Dabei gilt: Jugendliche wollen Informationen zu allen Themen - „Lieber zu viel, als zu wenig“.

    Die am häufigsten genannten Jugendthemen betreffen die Bereiche

    • Mobilität, Verkehr und Infrastruktur sowie
    • Sport und Freizeit

    Durch alle Altersgruppen ziehen sich die folgenden Themen:

    • Wunsch nach besseren, regelmäßigeren, direkteren Busverbindungen in anliegende Dörfer und Gemeinden
    • Gehwege-/Radwegenetz ausbauen und Vorhandene verbessern,
    • Ausbesserung von Straßen
    • Parkplatzsituation
    • fehlende jugendtypische Einkaufsmöglichkeiten und fehlende jugendgerechte Cafés und Restaurants
    • Wunsch nach einem Schwimmbad/Schwimmhalle/Freibad
    • Wunsch nach mehr kostenfreien, öffentlichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Socceranlagen, Turnhallen, kulturelle Events und Möglichkeiten, sich zu treffen),
    • Wunsch nach selbstverwalteten Treffpunkten (selbstverwalteter Jugendraum, Treffpunkte im öffentlichen Raum)


    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Wie soll die Kommunikation zwischen Stadt und Jugendlichen aussehen?

    Jugend legt viel Wert auf persönliche Kommunikation. Dazu ist ein Vor-Ort-Ansprechpartner der Stadtverwaltung vonnöten.

    Kommunikation sollte im Idealfall

    • ohne große Hürden,
    • unkompliziert und
    • persönlich sein.

    Information sollte im Idealfall:
    breit gestreut sein, z.B. personalisierte Briefe; E-Mail; Persönlicher Ansprechpartner im Rathaus / Telefonhotline / Versammlung mit Rederecht; Instagram / Whatsapp-Gruppe / Newsletter

    1. JubeLN-Konferenz 2019 - Buffet der Spreewaldschule
  • 2019 | IDEEN FÜR DEN STADTTEIL LÜBBEN NORD - STÄDTEBAULICHE ZIELPLANUNG

    Die Stadt Lübben hat 2017 ihr integriertes Stadtentwicklungskonzept „Mein Lübben 2030“ (Insek) fortgeschrieben. Zur Umsetzung der für Lübben-Nord erarbeiteten Ziele hat sich die Stadt um Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau III beworben. Ziel der Förderung ist es, die Attraktivität dieses innenstadtnahen Wohngebietes weiter auszubauen. Schwerpunkte sollen die weitere Gebäudesanierung und Aufwertung der Grün- und Freiflächen, die Sanierung und Erweiterung der sozialen Infrastruktureinrichtungen sowie Maßnahmen zum Klimaschutz, Klimaanpassung, Mobilität und Barrierefreiheit werden.

    Kinder haben ihre Ideen für Lübben-Nord einfach gemalt.
    Kinder haben ihre Ideen für Lübben-Nord einfach gemalt.

    Zur Erarbeitung einer dafür notwendigen "städtebaulichen Zielplanung" hatte die Stadtverwaltung im Juli 2018 die Stadtteilbewohner dazu aufgerufen, ihre Ideen für ihren Stadtteil Nord einzubringen. Zahlreiche Einsendungen waren im Rathaus eingegangen. Zum Teil haben sich Bürger direkt gemeldet, zum Teil lief die Beteiligung über die Multiplikatoren vor Ort wie den ASB, die Kitas oder den Migrationsfachdienst. Die Jugendfreizeiteinrichtung die insel unternahm einen Stadtrundgang mit Kindern und Jugendlichen, aus dem zahlreiche Anregungen hervorgingen.

    Zu den Vorschlägen gehören: • ein Hundeplatz – eine umfriedete Fläche, auf der Hunde ohne Leine herumlaufen können • öffentliche Toiletten • Skateranlage/Hockeyplatz/BMX-Strecke • Feuerstelle/Grillplatz • Verkehrsberuhigungen auf der Hartmannsdorfer Straße • Glascontainer am NP-Parkplatz • Mehr Bänke an Bushaltestellen • Mehr Grün, Versickerungsmulden • Mehr Wege durch das Quartier • Fahrstühle • Ausreichend Parkplätze • Barrierefreie Fuß- und Radwege.
    Einen witterungsgeschützten Treffpunkt haben sich alle Generationen gewünscht, auch ein Quartierstreff mit einer offenen Bühne wurde genannt. Damit zeigen die Bewohner, dass sie sich im Quartier Generationen-übergreifend treffen und austauschen wollen.

    Aus dem Programm gibt es Fördermittel in Höhe von 10 Millionen Euro für die kommenden 10 Jahre (ab 2019 gerechnet).

  • BILDERGALERIE: KINDER UND JUGENDLICHE IN LÜBBEN

SO FUNKTIONIERT JubeLN

Quelle: Jugendaktionsteam der Caritas