JubeLN - Jugend.bewegt.Lübben

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  • Nachrichten aus den Jugendclubs in Lübben
    Einweihung Jugendclub Radensdorf

    Die Radensdorfer Jugend hat im September 2019 ihr neues Domizil im Dorfgemeinschaftshaus bezogen. Schon lange war es Wunsch des Vorstandes des Traditionsvereins, neben dem neuen Spielplatz auch einen Ort für die Heranwachsenden zu haben. Der vorherige Jugendraum war 2012 geschlossen worden.
    Federführend für die jungen Menschen hat sich der Traditionsverein Radensdorf e. V. in Kooperation mit der Jugendsozialarbeiterin im Frühjahr 2018 an die Stadt gewandt mit der Bitte, einen Jugendraum einzurichten. Dank des Förderprogramms „Jugendräume im ländlichen Raum“ konnte dem Wunsch durch die Stadtverwaltung recht bald entsprochen werden. Die Zusage über die Fördermittel gab es im November 2018.
    Mit 10.000 Euro Fördermitteln und 3.000 Euro Eigenmitteln wurde der Bau durchgeführt. Der Raum wurde vom ursprünglichen Standort an der Straßenseite auf die Hofseite, die geschütztere Seite, verlegt. Mit den Arbeiten wurden hauptsächlich Radensdorfer Firmen beauftragt. Zum Jahresbeginn 2019 waren die Arbeiten abgeschlossen, Einrichtungsspenden kamen von Radensdorfer Bürgern. Die offizielle Eröffnung wurde im Rahmen des Dorffestes am 9. September gefeiert.
    Den gesamten Prozess hat die Jugendsozialarbeiterin der „insel“ Ulrike Rippa begleitet, schließlich sollten und wollten die Jugendlichen angemessen beteiligt werden. Der Raum wird von den Radensdorfer Jugendlichen ehrenamtlich selbst verwaltet – mit Unterstützung der Sozialarbeiterin. Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, können den Raum ebenfalls nutzen – jedoch nur unter Aufsicht und Betreuung des Traditionsvereins.

  • Asphalt im Wald? Jugendbeteiligung zum Thema Mobilitätsachse 2019

    Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Mobilitätsachse vom Bahnhof zur Innenstadt durch den Hain waren im November Kinder und Jugendliche eingeladen, bei einem Rundgang ihre Meinung abzugeben. Der Einladung war ein Jugendlicher gefolgt.
    Er berichtete davon, dass seine Mitschüler sich vor allem eine bessere Beleuchtung wünschten. Die Beschaffenheit des Weges sei in Ordnung, allerdings würden an manchen Stellen die Pfützen bei Regen zu groß. Viele Mitschüler kämen in Freistunden in den Hain und wünschten sich mehr Aufenthaltsorte.
    Anja Dettelmann und Jörn Lehmann als Sozialarbeiter des Jugendaktionsteams berichteten davon, dass Schuhe und Hosen der Schüler bei Regen und Schnee manchmal stark beschmutzt und feucht würden. Bei Schnee weiche der Weg stark auf, so die Einschätzung der Schüler. Die meisten wünschten sich, dass sich der Weg gut einpasse in den Hain und die Optik des Hains so bleiben solle. Mehr Bänke und Aufenthaltsmöglichkeiten stünden ebenfalls auf der Wunschliste, berichteten die beiden Sozialarbeiter.
    Planer Christoph Dieck hatte zuvor das Vorhaben einer durchgängigen Achse vom Bahnhof durch den Hain zu Innenstadt, das der Stärkung des nicht-motorisierten Verkehrs dienen soll, erläutert. Auch zahlreiche Erwachsene nutzten den Termin, um erneut ihre Meinung zu dem geplanten Vorhaben zu äußern.

    HINTERGRUND
    Der Weg durch den Lübbener Hain ist ein viel frequentierter Schulweg. Seine zentrale Lage zwischen dem Bahnhof, der Innenstadt, dem Ortsteil Treppendorf und der Berliner Chaussee macht ihn zu einem fuß- und radläufig stark frequentierten Ort. Als eine Art Drehkreuz im Westen des Stadtgebietes nimmt er eine zentrale Rolle im Verkehrssystem Lübbens ein.
    Dieser Bedeutung wird der Weg derzeit jedoch nicht gerecht: Die Orientierung im Hain ist schwierig, Schilder sind spärlich und schwer einsehbar. Die einzelnen Wegebeziehungen werden nicht deutlich. Die Wege sind durch die unbefestigte und in Teilen notdürftig reparierte Oberfläche mangelhaft und bei schlechter Witterung voller Pfützen. Dies ist besonders für Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer problematisch.
    Dieser Drehkreuz-Funktion ist die Bedeutung des Hains als Naherholungsgebiet zwar untergeordnet, er wird dennoch gern von Einheimischen als innerstädtisches Naturschutzgebiet und damit als grüne Lunge sowie von Touristen als Sehenswürdigkeit (Rest-Auwald) aufgesucht.
    Vor diesem Hintergrund soll eine Mobilitätsachse zwischen Bahnhof und Innenstadt gestaltet werden. Sie soll sowohl den Ansprüchen von Alltagsnutzern (eindeutige und „saubere“ Wegeverbindung), als auch denen von Erholungssuchenden gerecht werden und Aufenthaltsqualität erhalten und neu schaffen. Die Gestaltung soll sich an bestehenden Konzepten orientieren und das bereits entwickelte Gesamtbild vor allem des Sanierungsgebietes der Lübbener City harmonisch ergänzen.

    Jugendbeteiligung Mobilitätsachse Bahnhof-Hain-City
  • Kandidaten-Speeddating zur Kommunalwahl 2019

    Vor der Kommunalwahl 2019 luden Jugendliche der Stadt Lübben die Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung zu einem Speeddating ein. Aus allen antretenden Parteien waren insgesamt 15 Kandidaten gekommen - viel mehr als Jugendliche. So wurde in Kleingruppen mit fünf Kandidaten und den Jugendlichen sowie den Sozialarbeitern der "insel" diskutiert.
    Für jeden Teilnehmer ergaben sich neue Sichtweisen auf die Arbeit und die Lebenswelt des jeweiligen Gesprächspartners. Fragen und Argumente wurden ausgetauscht. Und für manchen Jugendlichen war es nicht der letzte Kontakt zur Kommunalpolitik.

    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019


    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019


    JubeLN - Speeddating zur Kommunalwahl 2019
  • Bräute, Grazien, Powerfrauen - Comic-Workshop zum Thema Gleichstellung 2019

    Bei Berufswahl stehen jungen Menschen viele Informations- und Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nichts kann jedoch das persönliche Gespräch über gemachte Erfahrungen ersetzen. Das gilt insbesondere für junge Mädchen, die dabei einem besonderen Dilemma ausgesetzt sind: dem Abwägen zwischen Familie und Beruf/Karriere.
    Deshalb lud die Stadt Lübben Mädchen und junge Frauen (ab 7. Klasse) im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2019 dazu ein, mit heutigen "Power-Frauen" ins Gespräch zu kommen und sich im Museum Schloss Lübben mit Lebensentwürfen von Lübbenerinnen aus früheren Zeiten auseinanderzusetzen. Anschließend gestalteten sie unter Anleitung der Berliner Künstlerin Katja Klengel und Lübbener Künstlern Comics darüber, was sie erfahren haben.

    Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders? Was nehmen Sie gezwungenermaßen in Kauf, um Ihrem Beruf nachgehen zu können? Was macht eine Frau stark? Sind Frauen in hohen Positionen anders als Männer? – Fragen wie diese haben fünf „gestandene“ Frauen und fünf junge Frauen dann am 4. März im Wappensaal des Lübbener Schlosses im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche miteinander besprochen. Dabei ist dies wörtlich zu nehmen, denn sie saßen einander nicht als Podium und Publikum gegenüber, sondern immer zu zweit an einem Tisch in einem „Speed Dating“. Mit dabei waren Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann, die Fachbereichsleiterin Finanzen im Lübbener Rathaus Marita Merting, die Agrarwissenschaftlerin Steffi Wille-Sonk und die Leiterin der Kita „Gute Laune“ Jana Liebermann.
    In einer Abschlussrunde wurde deutlich, dass auch „gestandene Frauen“ viele Fragen zu gleichen Chancen und gleichberechtigtem Familienleben haben. So sei der Faktor Zeit in der ganzen Diskussion ein entscheidender: Man kann seine Zeit nur einmal verleben und muss sich entscheiden, ob man diese im Büro, beim Ehrenamt oder gemeinsam mit dem Kind verbringt. Diese Wahlfreiheit gelte es nicht nur etwa für die Minuten am Nachmittag zu haben, sondern auch für den Berufs- und Lebensweg insgesamt. Frauen könnten viel erreichen, war sich die Runde einig, aber man müsse ihnen die Wahl lassen und Kompromisse zulassen. Unterstützend wirken eine gute Kinderbetreuung und beispielsweise eine effiziente Sitzungskultur. Frauen untereinander müssten sich gegenseitig die „Steigbügel halten“.
    Am Ende komme es darauf an, jedes Mädchen, aber auch jeden Jungen dabei zu stärken, seinen eigenen Weg zu finden. Mutmachen, loslaufen lassen – das bräuchten Kinder, damit sie selbstbestimmt ihren Weg finden. Was die anwesenden Mädchen aus diesem Tag mitnahmen, verarbeiteten sie am zweiten Veranstaltungstag unter Anleitung der Berliner Künstlerin Katja Klengel (bekannt u.a. durch ihr Buch „Girlsplaining“) und Lübbener Künstlern zu Comics.

    Bei einem zweiten Workshop mit Schülern des PaulGerhardt-Gymnasiums im September unter der Leitung der Lübbener Künstler Karen Ascher und Sebastian Franzka sind weitere Comics entstanden. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler die Wander-Ausstellung „Frauensache?!“ mit 50 Karikaturen von 20 Künstlerinnen aus ganz Deutschland besucht. Alle Werke sind nun in einem Comic-Heft der besonderen Art zusammengefasst. Das Projekt „Bräute, Grazien, Powerfrauen“ wurde vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) und der Landesgleichstellungsbeauftragten sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Dahme-Spreewald gefördert.

  • 1. JubeLN-Konferenz am 20. März 2019
    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Auf der ersten JubeLN-Konferenz am 20. März 2019 haben ca. 25 Kinder und Jugendliche festgelegt, wie sich sich einbringen möchten und was sie sich von der Stadt wünschen:

    Wie will sich Jugend einbringen?

    Es soll eine offene, themenorientierte und projektorientierte Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen und der Stadt geben. Jugend will sich regelmäßig und mit offenen Rahmenbedingungen, z.B. in einer Jugendversammlung zusammenfinden.
    Jugendliche haben bei jeder Jugendversammlung die Möglichkeit, Ihre Themen einzubringen/anzubringen. Das soll darüber hinaus auch auf anderen Wegen (z.B. E-Mail) möglich sein.Vertreter der Jugend bringen Jugendthemen in Gremien der Stadt ein. Die Stadt soll die Möglichkeit haben, ihre Themen innerhalb der Jugendversammlung an die Vertreter der Jugend heranzutragen.
    Es können repräsentative Formen der Jugendvertretung entstehen.

    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Bei welchen Themen will Jugend mehr mitbestimmen?

    Jugendlichen reicht es nicht, ihre Meinung zu sagen. Sie wollen sich themenbezogen auch über das Reden hinaus engagieren. Dabei gilt: Jugendliche wollen Informationen zu allen Themen - „Lieber zu viel, als zu wenig“.

    Die am häufigsten genannten Jugendthemen betreffen die Bereiche

    • Mobilität, Verkehr und Infrastruktur sowie
    • Sport und Freizeit

    Durch alle Altersgruppen ziehen sich die folgenden Themen:

    • Wunsch nach besseren, regelmäßigeren, direkteren Busverbindungen in anliegende Dörfer und Gemeinden
    • Gehwege-/Radwegenetz ausbauen und Vorhandene verbessern,
    • Ausbesserung von Straßen
    • Parkplatzsituation
    • fehlende jugendtypische Einkaufsmöglichkeiten und fehlende jugendgerechte Cafés und Restaurants
    • Wunsch nach einem Schwimmbad/Schwimmhalle/Freibad
    • Wunsch nach mehr kostenfreien, öffentlichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Socceranlagen, Turnhallen, kulturelle Events und Möglichkeiten, sich zu treffen),
    • Wunsch nach selbstverwalteten Treffpunkten (selbstverwalteter Jugendraum, Treffpunkte im öffentlichen Raum)


    1. JubeLN-Konferenz 2019

    Wie soll die Kommunikation zwischen Stadt und Jugendlichen aussehen?

    Jugend legt viel Wert auf persönliche Kommunikation. Dazu ist ein Vor-Ort-Ansprechpartner der Stadtverwaltung vonnöten.

    Kommunikation sollte im Idealfall

    • ohne große Hürden,
    • unkompliziert und
    • persönlich sein.

    Information sollte im Idealfall:
    breit gestreut sein, z.B. personalisierte Briefe; E-Mail; Persönlicher Ansprechpartner im Rathaus / Telefonhotline / Versammlung mit Rederecht; Instagram / Whatsapp-Gruppe / Newsletter

    1. JubeLN-Konferenz 2019 - Buffet der Spreewaldschule



Kontakt

Jugendliche, Jugendaktionsteam:
jugendbewegtluebben@gmx.de

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