Sonderausstellungen

SONDERAUSSTELLUNGEN

Plakat zur Ausstellung

Stasi in Lübben. Das Wirken der MfS-Kreisdienststelle in Lübben | 9. November 2023 bis 14. April 2024

In Kooperation mit dem Kreisarchiv Luckau nähert sich das Museum dem sensiblen Thema. Welche Aufgaben hatte der Geheimdienst, wie arbeitete er und welche Folgen hatte sein Wirken? Wo traf man sich in Lübben, was gibt es über inoffizielle und hauptamtliche Mitarbeiter*innen zu berichten - und wie lebte man in der DDR, einem Staat, der seinen eigenen Bürgern misstraute?

Die Sonderausstellung widmet sich dem Wirken der MfS-Kreisdienststelle in Lübben. Die Texte gehen auf die Stasi in Lübben ein, sie beruhen auf überlieferten, erhaltenen Akten. Ergänzt werden die Texte durch Objekte, die die Ausstellung abrunden.

Wichtig sind in dieser Ausstellung die Erinnerungen und Aussagen von Zeitzeug*innen. Wir freuen uns, wenn Sie die Sonderausstellung unterstützen. Die Museums-AG (Paul-Gerhardt-Gymnasium) hat einen Fragebogen erstellt, den Sie ausgefüllt und anonym in den Postkasten des Museums (Ernst-von-Houwald-Damm 14) stecken können.

Kooperation mit dem Kreisarchiv Landkreis Dahme-Spreewald
Leihgeber: Deutsches Spionagemuseum (Berlin) und DDR-Museum Berlin GmbH.

Bernd Beck und die Jamlitzer Künstlerkolonie | 2. Mai bis 8. September 2024

Auf sommerlicher Malreise im Spreewald unterwegs kam der Berliner Maler Franz Lippisch über Lieberose 1902 das erste Mal nach Jamlitz. Die malerische Landschaft und das Gasthaus „Zum kühlen Grund“ gefielen ihm so gut, dass er gemeinsam mit Künstlerkollegen immer wieder kam und sich schließlich 1915 ganz in Jamlitz niederließ. Schüler und Freunde folgten. Eine kleine Künstlerkolonie entstand, deren Werke regelmäßige bis in die 1950er Jahre in Lübben ausgestellt worden sind. Heute wohnen und arbeiten wieder Künstlerinnen und Künstler in Jamlitz. Die Geschichte des Künstlerortes wird anhand von Gemälden und Graphiken in der Sonderausstellung erzählt.

"Wer ein Leben rettet..." Lebensgeschichten von Kindern des Verlorenen Transports | 2. Oktober bis 29. Dezember 2024

Die Wanderausstellung veranschaulicht die Biografien von acht exemplarisch ausgewählten jüdischen Kindern und Jugendlichen, die im April 1945 mit dem „Verlorenen Transport“ aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und bei dem Bergarbeiterdorf Tröbitz in der Lausitz befreit wurden. Im Fokus stehen die Lebensgeschichten der jüdischen Child Survivors. Die aus elf Stelen bestehende Ausstellung zeigt anhand von zumeist unbekannten privaten Fotografien und Illustrationen das Leben der jüdischen Familien in den besetzten Ländern, die Deportation in die Durchgangs- und Konzentrationslager des „Dritten Reiches“ sowie die unterschiedlichen Lebensverläufe nach der Befreiung in Tröbitz. Dabei stehen die durch die schrecklichen Erlebnisse der Verfolgung und den Verlust enger Familienangehöriger bestimmten Prägungen der jüdischen Kinder im Vordergrund. Eine Station dieses „Verlorenen Transports“ war Lübben.

Gemälde des Spreewaldmalers Walter Moras | 16. Januar bis 27. April 2025

Walter Moras (1856-1925) hielt als Freilichtmaler Landschaften an der Ostsee und in der märkischen Landschaft um Berlin fest. Bekannt ist er heute vor allem als "Spreewaldmaler". Zu seinem 100. Todestag stellt das Museum eine Auswahl seines Schaffens vor.